Ich bin ja selbst im Hauptberuf Informatik Softwareentwickler und finde Spielereien und Automationen natürlich toll (deshalb ja auch die SPS). Allerdings lassen sich manche Probleme eben auch eleganter lösen als mit Elektronik, Elektrik und Logik. Nämlich mit der Architektur (die wir ebenfalls selbst gemacht haben).
Man kann nämlich auch in der heutigen Zeit noch Dachvorsprünge bauen, die diesen Namen verdient haben, und wenn man das richtig macht, werden die entsprechenden Fenster im Sommer verschattet und stehen im Winter perfekt im Sonnenlicht.
Wie habe ich mal von Dr. Feist gelesen: Laubbäume im Süden des Hauses pflanzen ist der perfekte Wärmeschutz: Im Sommer Blätter, die sich, im richtigen Moment durchs Klima geregelt, im Herbst abwerfen. Geht also auch so /emoticons/default_smile.png
Von dem her: genau richtig begriffen. /emoticons/default_biggrin.png
Ihr habt recht, im Wohnzimmer noch eine Dose (= 2 Anschlüsse) mehr machen Sinn. Danke!
Zum Glück die Sonne hat immer noch dieselbe Laufbahn, welche sich als höchst und triefst berechnen lässt - die Hauptfassade Orientierung müsste dazu so weit klar sein. Mit dem Nachweis müssen die Schatten Berechnungen gemacht werden, so fern die Fenster Schatten bekommen, dann sieht man was die Sache ist, zur mindest der Minergie-P Planer. Für die Berechnungen stehen gratis Excel Tools zur Verfügung.
Ich bin ja selbst im Hauptberuf Informatik Softwareentwickler und finde Spielereien und Automationen natürlich toll (deshalb ja auch die SPS). Allerdings lassen sich manche Probleme eben auch eleganter lösen als mit Elektronik, Elektrik und Logik. Nämlich mit der Architektur (die wir ebenfalls selbst gemacht haben).
/emoticons/default_smile.png Es gibt natürlich immer mehrere Wege nach Rom /emoticons/default_smile.png
Nur, wir haben im Büro (Glastempel) schon sone besch...eidene elektronische Storensteuerung, und an einem schönen Tag mit Wolken kriegst Du da die Krise, ständig fährt was hoch, runter, hoch... dann fährst Du manuell "dagegen", möchtest z.B. mal grad keine Sonne haben, weil man was grafisches am Monitor macht, der sonst spiegelt, und *päng*, kaum richtig drin in der Arbeit gehen die Storen wieder hoch /emoticons/default_smile.png
Ist natürlich abhängig von der Intelligenz der Steuerung resp. des Programmierers derselben, aber scheinbar nicht so einfach.
Und da wir in einem 1-geschossigen Haus nicht die gleichen Probleme zu lösen haben wie in einem grossen Bürokomplex, haben wir eben auch eine andere Lösung gefunden!
ich brauch mal eure hilfe bzgl. elektroinstallations-positionen.
verstehe ich das richtig dass die Position "Steckdosen-Lgt Gr 1 mehrfach" für eine komplette 3-fach Steckose mit einer Erdungsleitung steht (d.h. Rohr verlegen, Draht einziehen, Steckdose liefern und anschliessen), richtig ?
Der Grund für meine Frage liegt darin, dass die Position "Leerrohr EK Blindabdeckung Einzugshilfe", also ein Leerrohr, teurer ist, als obige Position /emoticons/default_eek.png oder habe ich das was falsch verstanden ?
Kann mir jemand erklären, für was die Position "Gruppen-/Verb-Lgt m Abzweigdose" steht, resp. gebraucht wird ? Ist dies die (Sammel-)Leitung, die an den Sicherungskasten geht ? Ich meine, wenn mehrere Zimmer an einer Sicherung "hängen"...
"Gruppen-/Verb-Lgt p/S" ist die Leitung für eine geschaltete Steckdose, richtig ?
Kann dir leider die Fragen nicht beantworten. Am besten lässt du die Offerte vom Fachmann erklären./emoticons/default_mad.png
ABER
Die Offerten von Elektriker sind selbst für mich, der so halb aus der Elektrobranche stammt, unlesbar und unverstehbar. Ich wollte da auch keine Briden, Rohre, 17.2m Kabel Typ xyz usw. drin stehen haben weil dann kommt der Elektriker und sagt ich habe 18.3m gebraucht da muss ich noch 1.1m dazu verrechnen. Du bist der Kunde, du bestimmst, entweder Offeriert er so dass du es verstehen kannst oder er kann es gleich sein lassen.
Ich hatte mal einen Fall (geschäftlich, ging um LAN Verkabelung) wo ich 2 Offerten hatte von 2 Elektrikeren, ein mal wieder in dem unlesbaren Devis-Stil und der zweite hat es ganz eifach gemacht:
Pos. 1 Steigzone Pauschal Fr. xxxx
Pos. 2 Netzwerksteckdose RJ45, verkabelt mit CAT5e auf Rack im EDV Raum - Preis pro Dose inkl. Kabel, Patchpanel komplett mit Ausmessen usw. Fr. xxx pro Dose
Es waren ca. 100 Dosen auf 3 Stockwerke verteilt. Plus/Minus 15% der Dosenanzahl wäre immer der gleiche Preis pro Dose - und dass da ein mal 4m Kabel und ein mal 56m Kabel benötigt werden hatte er in seiner Mischrechung drin. Er musste im Gegensatz zum anderen Elektriker auch nicht 2 Tage ausmessen sondern hat Grundrisspläne genommen und gut wars.
also ein Leerrohr, teurer ist, als obige Position /emoticons/default_eek.png oder habe ich das was falsch verstanden ?
Die Steckdose wird an der nächsten Lichtgruppe angeschlossen, das Leerrohr geht aber wahrscheinlich in den Keller ... ausserdem steht noch Einzugshilfe, d.h. es wird noch ein Einzugsdraht eingezogen => Arbeitsaufwand für den Eli ist ungefähr derselbe, wie wenn er Kabel einzöge. Einzugshilfe ist sinnvoll, denn es gibt Dir die Gewissenheit, dass das Rohr auch durchgehend ist /emoticons/default_smile.png
Oder wie hat mal einer geschrieben: "Leerrohre? Ah, die Rohre ohne Kabel auf dem Plan? Ne, die haben wir gleich weggelassen. Sind ja für nix ..."
hmmm..aber die Steckdose (und das Anschliessen) kostet ja auch. Demzufolge sollte das Leerohr nicht teuerer sein als eine feix-fertig montierte Steckdose.
Ansonsten hätte die Steckdose ja einen negativen Preis -> dann nheme ich gleich mal 20'000 Stück davon /emoticons/default_biggrin.png
haben wir denn keinen Elektriker im Forum der mal kurz Auskunft geben könnte ?
So wie ich Hennessy verstanden habe, ist die Mehrarbeit für das Einziehen der Einzughilfe bis in den Keller teurer als das Anschliessen der Steckdose an der nächsten Lichtgruppe und die Steckdose selber. Denn die Lichtgruppe ist nicht im Keller, sondern meistens im gleichen Raum.
Ich habe all die Beiträge zu den Nachträgen der E-Installation gelesen und wundere mich ein wenig.
Die meisten Missverständnisse bzw. das Erstaunen über die "überrissenen" Preise rühren daher, dass viele offenbar nicht begriffen haben, wie ein GU funktioniert.
Da wir in einer "freien" Marktwirtschaft leben (mindestens für die Kleinen gelten die Regeln), gilt immer, man bekommt höchstens soviel wie man bezahlt. Diesen Spruch sollten alle, die mit GU bauen, sich übers Bett hängen.
Der GU lebt im wesentlichen von der Preisdifferenz zwischen individuellen Angeboten und Volumenaufträgen. Folglich wird er jedem Kunden seinen Planungseintopf als "individuelles EFH" verkaufen, andererseits durch Preisdrückerei die Leistungen möglichst günstig bei den Handwerkern einkaufen.
Das macht dort Sinn, wo repetitive Leistungen wirklich dank gesteigerter Effizienz pro Einheit günstiger werden können - also bei Fertighäusern ohne individuelle Abweichungen, die über die Farbe der Badezimmerfliesen hinausgehen. Die EFH-Variante des getypten Plattenbaus sozusagen.
Aber die Vorteile des individuell an Bauplatz und Bedürftnisse angepassten EFH zum Preis der mehrfach realisierten Standardausführung - das kann nicht gehen.
Die einzig saubere Lösung für das individuelle Haus ist, erst zu planen, was man wirklich will, dann eine saubere und bis in alle Einzelheiten detaillierte Ausschreibung mit allen gewünschten Extras zu Pauschalpreisen durchzuführen. Als Bauherr kann man nur so die Angebote vergleichen und den passendsten Unternehmer für die einzelnen Gewerke finden. Ausserdem ist so durchaus noch Platz für Ideen der Unternehmer, die aus ihrer betrieblichen Praxis heraus oft gute Ideeen hätten, wie man das eine oder andere Problem eleganter lösen könnte.
Wenn man hingegen zum Schluss kommt, dass ein Standard-Haus passt, sollte man auch dabei bleiben, damit man wenigstens den Preisvorteil hat.
Die Idee, eine zu Dumping-Preisen angebotene Standard-Installation auf Minimalniveau zum gleichen Einheitspreis individuell erweitern zu wollen, ist aus Sicht jedes Subunternehmers uninteressant, weil auch er den Gesetzen der Marktwirtschaft unterworfen ist. Beim GU hat er wenigstens Folgeaufträge, wenn er für den arbeitet - beim Endkunden hat er gar nix davon. Warum soll er?
Den Hinweis von Raphael, möglichst viele voraussehbare Probleme mit Architektur zu lösen, kann man gar nicht ernst genug nehmen! Abgesehen davon, dass ein Baum am richtigen Ort zuverlässiger ist als jede programmierbare Sonnenstore, wirkt sich das jedes Jahr positiv auf die Energierechnung aus. Aber solche Dinge setzen ebenfalls Planung voraus.
- Jede einzelne Stelle mit einem Rohr in den Keller gezogen?
- Du sprichst von TT Kabel, also alles direkt in den Beton, oder doch per Rohr?
- Wie gross ist das Tablo?
- Klemmen im Tablo oder alles direkt auf die Sciherungen und Loxone?
- TT Kabel auf Schalter ist blödsinn, da diese Potentialfrei sind. Es reicht also ein Telefonkabel, mit Ader 0.8,. Je nach Grösse des Schaltertablos, hast du schnell mal 10 Adern verbraucht. Schon mal ein 10-fach TT Kabel in den Händen gehalten? Ist doch ganz schön dick......Das gibt ein spassiges Verdrahten in der Schalterdose.
Sorry, natürlich sind es für die Taster Telefonkabel in Rohr! Würden auch 4 Adern reichen?
Taster sind 24V!
Alles zentral in den Keller verlegt und dort an die Loxone oder an Klemmen (wird noch nicht alles komplett an die Loxone gehängt und auch gewisse Notbeleuchtung bei Ausstieg Loxone). Sicherungen hat es natürlich auch. Natürlich wird Baumförmig verlegt, also zur Steigzone geführt und dort runter.
Zum Preis, war trotz der grössten Kompetenz (oder eben genau desshalb) auch der preislich attraktivste. Loxone-Artikel und iPad sind nicht enthalten.
- für Taster genügt 2 Adern, zieht mal doch 4 durch, Reserve ist immer gut (LED in Schalter oder so), Preis ist nicht so den Material hier.
- auf jeden fall alles auf Klemmen in tablo und dann auf loxone, sonst kommst bei Änderungen nicht mehr aus. Auch falls ein loxone Teil ersetzen möchtest Klemmen sin sehr gut.
- große schaltschrank einplanen !
- notbetrieb ohne loxone, na ja, ich habe keine ... Bis jetzt alles gut und ein paar Kerzen habe ich auch immer Zuhause /emoticons/default_smile.png
Hauptverteilkasten mit Zähler und Empfänger ist aussen, Unterverteilung im Keller. Muss noch klären wie grossen Kasten der Eli geplant hat. Alle Steuerdrähte und Abgänge auf Klemmen.
Für die Multimedia-Anlage hat es einen zusätzlichen Kasten.
Da wird eine grosse Herausforderung auf mich zukommen mit der Loxone-Steuerung. Viel lernen und staunen! /emoticons/default_wink.png/emoticons/default_confused.png