Wir hatten uns auch solche Objekte wegen der Lage angeschaut. Mit unseren Bedürfnissen war aber meistens nur eine Lösung realistisch: Effiziente Lösung. Eine grobe Schätzung für ein Haus aus den Sechzigern in bewohnbarem Zustand, ca 180 m^2 war, dass man ab 300kCHF den Grosmuttermief los wird, 500kCHF aber für etwas mehr Behaglichkeit schnell loswird.
Nun, da das Haus optimal steht und wirklich ziemliches Potential hat kommt die "Effiziente Lösung" für uns nicht in Frage./emoticons/default_biggrin.png
Wenn ich die BEschreibung lese und feststelle, dass ihr die Position des Bades verändern, ein zusätzliches Bad im OG einbauen und noch den Grundriss verändern wollt, welches Potentioal soll denn dieses HAus noch haben.
Wenn man umbaut und will die Kosten einigermassen im Rahmen halten, dann darf man am Grundriss nicht viel machen, sonst kommen eben auch Statische Massnahmen zum Tragen. Ich rate bei Umbauten meist davon ab, wenn die Veränderungen zu massiv sind, es lohnt sich dann oft nicht mehr!
Schon mein Grossvater (Maurerpolier seines Zeichens) hatte in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts immer gesagt: "Wer viel Geld hat und ist dumm, kauft ein altes Haus und baut es um"!
Sicher hat sowas nicht unbedingt mit "Dummheit" zu tun - aber es wird immer viel teurer und man hat noch immer maximal einen Kompromiss erreicht. Man bedenke auch Dinge wie Isolierungen usw....
Oft kann es sogar günstiger kommen, ein solches Haus abzureissen und ein neues zu bauen - wenn die Lage denn so interessant ist.
Ich sehe das Potential auch nicht, wenn Bäder versetzt und auch ansonsten Grundrisse verändert müssen. Alle Leitungen (elektrisch und sanitär) neu machen .... das hat man die Hütte doich schon komplett entkernt und nur noch die Grundmaueren stehen. Was verlangt die Statik, wenn Innenwände verschoben werden.... Da kommt eins zum anderen. Und wenn man an einer Stelle anfängt, findet man immer mehr Bedarf