Wir beschäftigen uns gerade mit der Frage wie wir unser Kochfeld auf dem Granit montieren lassen?
Es gibt ja die Variante aufgesetzt. Dort sehen wir das Problem, dass das Kochfeld unter Ummstände schnell Schaden nehmen könnte, wenn man mit einer Pfanne dagegen stösst.
Variante eingelassen. Das soll anscheinend teurer sein, da eine Nut im Granit eingefräst wird. Weiss jemand wieviel das ausmacht? Und dann ist noch die Silikonfuge, wie ist das mit dem reinigen?
Welche Variante habt ihr? Was würdet ihr wieder machen? Gibt es noch etwas anderes zu beachten?
Aufgesetzt mit Metallrahmen ist problemlos; das Kochfeld wird nicht rasch Schaden nehmen.
Eingelassen hat den Nachteil, wenn das Kochfeld ausgetauscht werden muss und nicht exakt das gleiche Kochfeld (oder eines mit exakt gleichen Massen) erhältlich ist, dann muss der Stein angepasst werden.
Ich würde einlassen. Wir haben heute einen aufgesetzten mit Metallrahmen. Damit ist das Kochfeld sehr gut geschützt. Aber das Reinigen fällt schwerer. Flächenbündig ist einfacher zu reinigen und sieht schöner aus. Wenn mal ausgewechselt werden muss, dann kannst du immer noch ein aufgesetztes Kochfeld nehmen /emoticons/default_smile.png
ein eingelassenes kochfeld wirkt definitiv eleganter--die aufgesetzte variante ist zwar billiger im einbau sieht jedoch etwas altmodisch aus ich verwende in unseren küchen ausschliesslich eingelassene glaskeramikkochfelder
Würde auch zu eingelassenem tendieren. Einfacher zu reinigen und sieht schöner aus. Ob das nun wirklich viel teurer ist mag ich zu bezweifeln. Der Ausschnitt muss ja trotzdem gemacht werden. Bei unserer Silestoneabdeckung wurde soweit ich mich erinnern kann keine Nut eingefräst.
Vorab gehe mal pauschal davon aus, dass dieses Kochfeld in den Abmessungen dem europäischen Standard (60/80cm) entspricht, um die Fragestellung ordentlich zu beantworten.
In den letzten zwanzig Jahren hat sich das Ausschnittmass für Kochstellen nicht verändert.
Bei Standardfeldern wird hier ein Schnitt von 56/49 cm gemacht. Auch die Außenmaße flächenbündiger Kochfelder variieren je Hersteller nur um Millimeter und wird über die Dehnungsfuge ausgeglichen.
Generell wird für den flächenbündigen Einbau ein Marmorsilikon (ohne Essigsäure, welche den Stein verfärbt) verwendet. Dieses ist etwas zäher und haltbarer. Trotz allem ist es eine Wartungsfuge, welche nach Bedarf erneuert werden sollte.
Die eigentlichen Vorteile des flächenbündigen Einbaus sind, neben der Optik, eine einfachere Unterhaltspflege und die Möglichkeit, Töpfe von der Kochzone zu schieben.
Da in aller Regel das Spülbecken als Unterbauvariante geplant wird, ergibt sich hier der schönere Gesamteindruck.
Die Preisdifferenz ist moderat und sollte den Mehrpreis von max.150 Franken nicht übersteigen. Da es sich hier eigentlich nur um eine zusätzliche Programmierung der Fräse handelt.
Die anfälligste Variante wäre das aufgesetzte Kochfeld mit Facettenschliff. Hier brechen die Glasecken gerne mal weg. Wenn schon aufgesetzt, dann mit Edelstahlrahmen.
Vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Wir werden uns dann wohl für ein eingelassenes Kochfeld entscheiden. Ausser dass nach ein paar Jahren die Silikonfuge unter Umstände einmal erneuert werden muss, spricht offensichtlich nichts dagegen.
Wir haben uns für die aufgesetzte Variante entschieden. Unsere Entscheidung wurde mir erst kürzlich bestätigt, da ich informiert wurde, dass bei einem Reparaturfall die Kosten for eingelassene Felder viel höher ausfallen können. Dies darum, weil die Montage viel schwieriger sei und ca. 2-3 stunden benötigen. Man kann sich mal ausrechnen wie teuer das käme...
Wir haben uns für die aufgesetzte Variante entschieden. Unsere Entscheidung wurde mir erst kürzlich bestätigt, da ich informiert wurde, dass bei einem Reparaturfall die Kosten for eingelassene Felder viel höher ausfallen können. Dies darum, weil die Montage viel schwieriger sei und ca. 2-3 stunden benötigen. Man kann sich mal ausrechnen wie teuer das käme...
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Da wurdest du nicht ganz korrekt beraten. Die flächenbündigen Kochfelder werden zur Reparatur nicht jedes Mal oben ausgeschnitten. Diese werden nach unten ausgebaut. Dies bedingt jedoch das der Küchenplaner die Vorschriften einhält.