Das Problem einer "Kalten" Waschküche ist meines Erachtens, dass du relativ kalte Luft und Wände hast, wenn die Waschmaschine oder der Tumbler nicht läuft.
Dann machtst du die Waschmaschine auf oder den Tumbler an und es ensteht warme Luft, die Dampfgesättigt ist, dann abkühlt und Kondensat verursachen kann.
Die Decke ist zwar die wärmste Fläche im Raum, aber der Dampf steigt nach oben und ist wärmer als die Decke (Auch die Isolierte und Dampfbesperrte Decke).
Grundlegend halte ich eine Dampfsperre für problematich wenn sie auf der Kalten Seite der Isolation montiert wird.
Das montieren von Steinwolle an der Decke finde ich etwas mühsam und das Dachlattenkonstrukt zum Halten der Dampfsperre und Dämmwolle ist meist aus Holz und daher meiner Meinung nach nicht so geil in einem Warm-Dampf-Kalt-Feucht Raum
Ist deine waschküche denn so kallt? oder musst du Vorschriften erfüllen
10 cm Steinwolle mit max 0.036 und Lattung dürfte marginal besser Isolieren als 10cm XPS mit 0.04 --> Lässt sich auf u-wert.net | U-Wert Rechner überprüfen (Die Lattung nicht vergessen)
PUR ist eine Möglichkeit, die Platten mit der Alu kaschierung düerfte zu Kleben problematisch sein und Ansprüche an einen Alkalischutz stellen.
PS: der Raumlufttrockner entschärft natürlich die Situation um einiges!
Diese Konstruktion funktioniert eigentlich gut. Ich empfehle Dir, die Lattung 2lagig kreuzweise zu machen wegen den Wärmebrücken. Gegen Erdreich müsstest Du, um den U-Wert von 0.25 zu erreichen, 16 cm dämmen mit einem Lamdawert von 0.035, weil die Konstruktion inhomogen ist. Da Dämmungen im Innenbereich hohe bauphysikalische Ansprüche stellen, würde ich eine feuchtevariable Dampfbremse vorziehen. Die Abschlüsse an Kellerdecke, Boden ev. Seitenwände müssen luftdicht angeschlossen sein. Du solltest auch beachten, dass die Leibungen bei den Fenstern gedämmt werden, da dort ansonsten Feuchteschäden entstehen könnten.
Vielen Dank für deine Info. Ich werde speziell auf deinen Hinweis bez. Abschlüssen acht geben. Ich werde noch weitere Offereten und Variantrn einholen, mal sehen was die Fachmänner so vorschlagen und wie sie auf die kritischen Fragen antworten.
Wir möchten einen Kellerraum 4.2mx4.2m Isolieren und Beheizen. Eine Wand grenzt zum Technikraum in dem sich die Heizung/Boiler/Waschmachine usw. befindet und die entgegengesetzte Wand zu einem anderem Kellerraum. 1 Wand (Beton) im Erdreich und die entgegengesetzte Wand ist von innern Isoliert da sie zum Flur der Beheizt ist angrenzt. Der Boden ist Beton oder was da sonst noch drunter sein sollte *keine Ahnung
Aus diesem Raum sollte lediglich ein Büro und falls mal Besuch kommt für ein paar Tage eine Schlafmöglichkeit für den Besuch ergeben.
Kann und jemand erklären wie wir vorgehen sollen?
Braucht es dazu einen Bauleiter, an Handwerker braucht es wohl ein paar um dies zu bewerkstelligen. Bodenheizung muss verlegt und an die Bestehende angeschlossen werden. Jemand muss das ganze Isolieren. Streichen/Verputz evt. Elektriker....
Was ist mit einer Baubewilligung?Muss man eine Eingeben?Wie würdet ihr das handhaben? Hat jemand von euch sowas schon durch Handwerker machen lassen und wie waren die Erfahrungen? Kennt jemand eine Firma die Empfehlenswert wäre aus der Region Winterthur/Frauenfeld?
Wäre euch sehr dabkbar wenn jemand und erklären könnte wie man ab besten und gescheitesten vorgeht ;-)
Wir haben einen Kellerraum/Werkstatt deren zwei Wände direkt im Erdreich sind. Die Wände sind nicht isoliert. Eine weitere Wand hat ein Fenster und die vierte grenzt an die Doppelgarage. Decke und Boden sind direkt im Erdreich. So wie es aussieht mache folgende Aufbau
Alle Wände: Aussenwand (XXcm Beton), EPS30 60mm, Dampfsperre, Täfer oder ODS-Platten. EPS-Platten werden mit Lattenkonstruktion an die Wände gemacht.
Decke: Aussenwand (20cm Beton), XPS 60mm
Boden: Boden (20 cm Beton), EPS30 60mm, Dampfsperre, ODS-Platte, Trittschalldämpfung, Laminat. EPS-Platten werden mit Lattenkonstruktion an den Boden gemacht.
Als weiterer Punkt mache ich dort, wo es Kondenswasser im Winter gab, XPS rein, da dies über eine bessere Dämmung verfügt und sicher keine Feuchtigkeit aufnimmt.
Aus Kostengründen nehme ich evtl. anstatt XPS30 Glaswolle, aber EPS30 ist mir einiges lieber, da einfacher in der Verarbeitung. Muss ich aber noch schauen.
Frage I: Weiss jemand, wie die XPS Platten an die Decke machen kann? Gibt’s da eine einfache Lösung?
Frage II: Weiss jemand wie die Platten heissen, die man oft an Decken sieht und man das Gefühl hat, diese bestünden aus Nudeln oder Spaghettis?
Was meint ihr dazu?
Gruss und vielen Dank, Georg
PS: habe eine Offerte von einem Baumeister: Isolation alles mit 10cm XPS für rund SFr. 9'000.-. Wenn ich es wie oben beschrieben selbst mache, komme ich auf einen Materialpreis von ca. SFr. 2'500.-
[*]Frage I: Weiss jemand, wie die XPS Platten an die Decke machen kann? Gibt’s da eine einfache Lösung?
[*]Frage II: Weiss jemand wie die Platten heissen, die man oft an Decken sieht und man das Gefühl hat, diese bestünden aus Nudeln oder Spaghettis?
Hallo Tschorsch
um die XPS-Platten an der Decke zu befestigen gibts meiner Meinung nach zwei einfache Varianten;
1. kleben; mit einem Baukleber (Sackware mit Wasser anmachen) die Platten bestreichen und an die Decke kleben, evt. ginge es auch mit einem Kleber aus Kartuschen
2. mechanisch mit Tellerdübel befestigen
zur anderen Frage;
hierbei handelt es sich um "Mehrschichtplatten" .. meist oben/unten ca 5 mm zementgebundene Holzspäne, dazwischen EPS oder Steinwolle
es gibt verschiedene Hersteller/Verteiber, welche dann auch ihre eigenen Produktenamen dafür haben .. ein Beispiel hier; Dietrich-Isol oder zzwancor
Vielen Dank für Deinen Beitrag. Doofe "Nachfrage"...Wenn ich die Platte mit Kleber raufmache, kleben die ja nicht sofort, sondern würden runterkommen. Wie befestigen ich diese temporär? Mit Gestellen??
aber die Frage wurde ja bereits beantwortet .. so eine Einhandstütze ist wirklich zu empfehlen ... du klebst am besten 4, 5 Platten an die Decke, nimmst eine Dachlatte oder ähnliches und stellst die Stütze darunter.
Viele Verarbeiter geben halt auch noch einen Dübel pro Platte, dann kannst du dir die Stütze sparen
Der Kleber ist je nach Temperatur max 2 Stunden verarbeitbar
Anbieter gibt es viele .. meist wird ein Kleber/Spachtel genommen mit welchem man die Platten kleben kann und wenn gewünscht auch ein Armierungsgitter/netz eingebettet wird
Produkte; z.B. Maxit 280, webertherm 300, knauf sm 700, Fixit 450 ...
Ich benutze Maxit 280. Der kostet ein wenig mehr als die andern, ist aber ein super Kleber der sehr gut hält.
Ich bestreiche die EPS Platten mit einer Zahntraufel vollflächig und klebe die Platten an die Decke rauf. Dann mit der Stütze fixieren. Mit Dachlatten oder Kantholz kannst du auch mehr Platten mit einer fixieren.
So nach ca. einer Stunde hat der Kleber gezogen.
Falls die Betondecke zu schnell zieht, empfehle ich dir diese vorgängig zu Grundieren.