Bei unserem Umbau haben sich etwa 5 Leute gstritten, wer nun den Deckspott wieder 30cm versetzen muss und wer was falsch gemacht hat (inkl. Architekt).
Oder der Architekt hat ein Fenster immer zu breit in den Plänen belassen. Hätte ich den Küchenbauer nicht darauf hingewiesen, wäre alles zu eng gewesen.
Oder eine neue Wand wurde in der falschen Länge eingetragen. Man hat dann mit dem Maurer noch verlängert. Schlussendlich war es immer noch zu kurz und der Schreiner (es war da ein Holzwand-Übergang-Ecke) musst unvorhergesehen ausgleichen.
Oder die WC-Montage war schief - und ist zu hoch.
Oder das Balkonfenster wurde trotz Hinweisen (auch per Mail) zu tief montiert. Bei fertiger Bodenhöhe wäre die Türe für immer verschlossen geblieben.
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ein zur Zeit etwas Umbau-Geplagter Homeworker...Daniel
War bei uns auch so, dass beispielsweise die Sanitär-Monteure die Lüftungsauslässe ca 10 bis 15 cm verschoben montierten, obschon die Pläne genaue Auskunft darüber gaben.
Die meisten Lampenspots oder Lüftungsauslässe habe ich am Abend vor dem Betonieren eigenhändig nachgemessen, gegebenenfalls korrigiert und mit Hammer und Zange ausgerüstet "nachpositioniert" /emoticons/default_wink.png
Ja, messen muss eine unglaublich anstrengende und kaum korrekt auszuführende Arbeit sein.....
Ich habe auch alles und jedes nachgemessen und immer wieder Fehler gefunden. Dank täglicher Baustellenpräsenz und penetrantem Kontrollieren konnte ich jedoch die meisten Fehler finden. Schwieriger sind dann die Fehler, welche bereits in Handwerker-Plänen falsch übertragen waren - zum Glück war das selten.
Es hilft nur, alles nachzumessen. Mühsam, aber durchaus lohnenswert --> so können die meisten Fehler noch zeitgerecht korrigiert werden.
also meine handwerker konnten messen. das problem war eher, dass der gu immer wieder alte pläner verteilt hat.
die anschlüsse in der küche wurden nach den allerersten plänen gemacht. obwohl wir dann einen ganz anderen küchenlieferanten hatten und ich dem gu 3mal die neuen pläne geschickt habe, hatten der sanitär und der elektriker immer wieder die alten pläne erhalten. am tag des küchenaufbaus musste der elektriker noch 2 steckdosen verlegen. ansosnt hätten wir den geschirrspüler nicht anschliessen können und beim dunstabzug hätte man das kabel gesehen.
in einem badezimmer hat der architekt das wc so nah an eine wandnische geplant, dass ich dann problemlos die hände waschen und ein frisches handtuch aus dem regal nehmen hätte können, ohne vom wc auszustehen. der gu hat 2 monate mit der korrektur gewartet und rest reagiert als ich bemerkt habe, dass die wand schon geplättelt war. musste auf gu kosten wieder neu geplättelt werden.
und der elektriker hat eine steckdose ohne ersichtlichen grund einen meter verschoben. stand in einer linie mit dem lichtschalter war die steckdose plötzlich mitten in der wand. das konnte leider nicht mehr korrigiert werden, da genau in dieser wand alle leitungen ins OG gehen.
bei meinem kollegen haben sie zweimal gemessen für die küchenarbeitsplatte und trotzdem die falsche länge geliefert.