Wir waren heute in Herznach am spazieren und gingen mal den Rohbau 2 Strassen (Chraibelweg) weiter links ansehen, wie es der Zufall will ist es ein Bautec-Haus.
Baumeister ist Merz von Küttigen, die Bauherren haben sich überaus positiv über Bautec geäussert, sie fingen 3 Monate nach uns an und wollten auch mit unserem Baumeister Weber GmbH, Herznach bauen, aber die waren mit uns schon ausgebucht /emoticons/default_tongue.png (der limitierende Faktor ist wohl der Kran).
Ich denke, die Baunebenkosten sind zu gering angegeben... bei uns belaufen sich diese auf ca. 160 000 /emoticons/default_additional/42.gif... den Schock habe ich immer noch nicht verarbeitet. Ich weiss nicht, ob das an der Gemeinde liegt, in welcher wir bauen oder an der Parzellengrösse 900 m2 /emoticons/default_confused.png Wenn die Kosten nur so hoch wären, wie in der Bautec-Berechnung, dann hätten wir mit unserem Budget kein Problem. Aber so /emoticons/default_additional/213.gif...
Deshalb: Genug einberechnen bei den Baunebenkosten (mind. 130 000 oder mehr!) Hat man zuviel budgetiert ist das ja nicht wirklich schlimm...
Das mit den Baunebenkosten ist so eine Sache. Eigentlich lassen sich die ziemlich genau schätzen, aber leider scheuen viele GU's den Aufwand. Jene, die einen Gesamtfixpreis inkl. der Nebenkosten anbieten, verlangen meist eine saftige Anzahlung vorher für einen "Planungsauftrag" (bspw. Marti Häuser).
Für mich ist das eigentlich DIE wichtigste Lektion aus dem bisherigen Hausbau: ich würde, könnte ich nochmal von vorne beginnen, in jedem Fall das Terrain professionell vermessen und die Nebenkosten anhand von konkreten Offerten schätzen lassen. Das geht auch ohne genau zu wissen, wie das Haus später aussehen wird oder mit wem gebaut werden soll. Zudem sollte das mit vertretbaren Kosten machbar sein und verhindert spätere böse Überraschungen. Dieser Aufwand entsteht beim Bau resp. der Ausarbeitung des Baugesuchs ja sowieso, man zahlt also eigentlich nichts extra es sei denn, man entscheidet sich dann doch noch für eine andere Parzelle.
Natürlich relativiert sich das ganze je nach Lage der Parzelle. Hangparzellen sind generell kritischer aber auch eine vermeintlich "ebene" Parzelle kann dann auf einmal nicht mehr ganz so flach sein, wie vermutet, wenn mal der Geometer da war...