Ich bin ganz neu hier und traue mich jetzt, nach langem "heimlich" lesen, auch einen Beitrag zu erstellen.
Bei unserer Hausplanung sind mein Freund (35) und ich (29) noch gaaaanz am Anfang der Planung. Wir sind auf der Suche nach Bauland. Eigendlich haben wir auch eins gefunden das uns gefällt - so weit so gut.
Nun sind wir aber an folgendes Problem gestossen. Da mein Freund von zu Hause aus bei einer Software Firma arbeitet, benötigt er einen sehr leistungsstarken Internet Zugang. Da wir am liebsten etwas ausserhalb der Stadt bauen möchten (in einem Bergdorf) ist genau das ein Problem. Eine normale ADSL Leitung ist viel zu schwach. Wir haben uns mal über eine Leitung per Satelit erkundigt, aber auch dort ist die Leistung nicht viel grösser.
Hat jemand von Euch vielleicht eine Idee, wie man unser Problem lösen könnte?
Ansonsten ist es möglich das wir unseren Haustraum vom Traumhaus nicht verwirklichen können. /emoticons/default_additional/213.gif
Ich weiss nicht ob ich unser Problem so wirklich technisch richtig beschrieben habe. Ich hoffe jetzt mal, dass es halbweg verständlich ist /emoticons/default_ohmy.png
Du schreibst, dass eine normale ADSL-Leitung zu schwach ist. Die meisten Provider bieten auch Business DSL-Angebote an, welche einen massiv höheren Datendurchsatz bieten. Sind zwar etwas teurer, aber wenn es nicht anders geht.
Frag doch mal bei Swisscom oder dem Kabelfernsehbetreiber nach.
Wie verbindet sich denn dein Freund in der Firma resp. wieso benötigt er so einen schnellen Internetzugang? Meistens werden dazu ja Terminal-Server eingesetzt, welche nur ein paar Bilder hin und her schicken. Bei mehreren solchen externen Arbeitern müsste die Firma am anderen Ende ja sonst eine riesige Leitung besitzen, um diese Daten auch verarbeiten zu können...
Ich denke mal, dass es nicht am fehlenden Angebot von Swisscom & Co. an schnellen DSL-Leitungen liegen wird, sondern an den technischen Möglichkeiten.
Bekanntlich sind ja Faktoren wie Anzahl Teilnehmer bzw. die Distanz zur nächsten Zentrale entscheidend, was den maximal möglichen Datendurchsatz bei DSL-Produkten angeht. Wir zum Beispiel hatten/werden haben (wir bleiben innerhalb der gleichen Swisscom-Zentrale) eine maximale Downloadrate von etwa 800. Dabei spielt es für den Provider keine Rolle, dass wir Monat für Monat für eine 5000er Rate (die kleinst mögliche Abo-Variante) bezahlen. Eigentlich eine Frechheit!
Als Alternativen für das Problem von "Nagelneu" kommt mir nebst ADSL bzw. Satelit nur noch das Angebot von Cablecom in den Sinn, was es ja mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in der anvisierten ländlichen Gegend auch nicht geben wird.
Gib einfach eine Telefonnummer von einem in der Nähe eures Wunschbauplatzes liegenden Hauses ein und das siehst du was die maximal mögliche Geschwindigkeit ist, welche an diesem Ort möglich ist.
Eine weitere Möglichkeit ist, wenn an dem Ort ein TV-Kabel Anschluss vorhanden ist. (Das Netz wird gerade massiv ausgebaut).
Weitere Leistungsstarke Alternativen gibt es leider nicht wirklich.
Wie weit ab von Schuss wollt ihr den Wohnen? So schlecht ist der Ausbau Standart der ADSL und Cable Netzen auch wieder nicht.
Wie weit ab von Schuss wollt ihr den Wohnen? So schlecht ist der Ausbau Standart der ADSL und Cable Netzen auch wieder nicht.
Gruss Breiti
So etwas kann auch nur jemand behaupten, der selber nicht "ab vom Schuss" wohnt /emoticons/default_biggrin.png.
Wie bereits gesagt, ADSL bekommt man heute (fast) überall, die Frage ist nur mit wieviel Uebertragungsrate. Dasselbe gilt für Cablecom & Co. Bei uns steht der Verteilerkasten von Cablecom zwar nur etwa 2 Meter von der Grundstücksgrenze entfernt, Telephonie oder Internet gibt es trotzdem nicht.
Hello zusammen, mein Schatz hat mir vorhin diesen von ihr eröffneten Thread gezeigt /emoticons/default_smile.png
Danke schon mal für die Antworten, wie man sieht ist zwar momentan ADSL / VDSL praktisch überall verfügbar jedoch sind noch nicht alle Schaltzentralen soweit vorbereitet, um das entsprechend gewünschte Produkt anzubieten.
Da ich mit der Entwicklung/Support einer Software betreut bin und dezentral in einem "Home-Office" arbeiten kann, sollte dies natürlich auch nach der Verwirklichung unseres Haus-Traumes weiterhin gewährleistet sein /emoticons/default_smile.png
Einen etwas grösseren Durchsatz bringt insofern Vorteile, wenn in Supportfällen oder entwicklungsspezifischen Fällen Dateien schnell durch's Internet geschleust werden können/sollen. Da spielt auch der Online-Support eine Rolle. Terminalserver Verbindungen sind natürlich auch zu Hauf in Benutzung, diese sind effektiv nicht Bandbreiten intensiv. Auch die VOIP-Telefone müssten gut funktionieren, ... etc etc.
Aber eines ist sicher, hierfür genügend Reserve an Bandbreite zu haben ist sehr nützlich, wie sich aus letztjährigen Erfahrungen herausstellt. Werden wohl noch einige Abklärungen machen müssen.
Hat jemand Erfahrung mit Satelliten-Internet, im Moment ist die Bandbreite bei 2048/168kBits meinte ich?/emoticons/default_additional/138.gif
Oder sind ggf. noch andere Technologien auf dem Markt, welche interessant sein können?/emoticons/default_cool.png
Also Satellit ist wohl nicht das was du brauchst da dort wohl hohe Bandbreiten vorhanden sind - aber eben nur in eine Richtung und der Rückkanal ist bei den Satelliten eh das Problem. Das ander Problem von Satellitenlinks ist die Latenz (d.h. die Antwortzeit) die durch die grössere Distanz deutlich höher ausfällt. VoIP kann man da wohl vergessen bzw ist dann EoIP (Echo over IP).
Aber wie gesagt - eigentlich gebt es Lösungen - z.b. PC im Geschäft wo alles drauf ist (bzw. Terminal Server im Geschäft) - Zugrüff über Remote Desktop sollte mit 64-128 kbit/s ausreichen und für vernünftiges VOIP von Cisco sollte das auch reichen. Also diese ganzen Riesenbandbreiten braucht es meist nicht. Was hat dein Arbeitgeber für eine Internetanbindung? Wichtig ist da der Upstream weil mehr Downstream kannst du ja nicht nutzen. Ich habe hier Statistiken von diversen Firmen - die arbeiten fast alle in Bereichen bis 6Mbit/s Up/Down. Und das sind wirklich keine Kleinebetriebe!
Das Hauptproblem wird sein, dass die Upload Geschwindigkeiten zu klein sind.
Bei Sat Internet läuft der Upload Kanal in aller Regel über ein ISDN Anschluss was dann wieder extrem begrenz wäre. Ausserdem sind die Packetlaufzeiten bei Sat Internet deutlich länger was bei VOIP zum Killerkriterium wird.
HSDPA kommt warscheinlich wegen der mangelnden Netzabdeckung auch nicht in Frage.
Wie bereits gesagt, ADSL bekommt man heute (fast) überall, die Frage ist nur mit wieviel Uebertragungsrate.
Je weiter weg von der Zentrale, desto weniger Bandbreite ist möglich. Aus diesem Grund baut nun Swisscom in den Quartieren diese unschönen Kästen, damit die Distanz zwischen dem jeweiligen Endabnehmer und der Zentrale verkleinert werden kann. Vom unschönen Kasten geht's dann per Glas in die Zentrale. Die nächste Stufe ist dann Glas bis in jedes Haus.
Dasselbe gilt für Cablecom & Co. Bei uns steht der Verteilerkasten von Cablecom zwar nur etwa 2 Meter von der Grundstücksgrenze entfernt, Telephonie oder Internet gibt es trotzdem nicht.
Weil dieser Verteilerkasten wohl noch aus vergangenen Zeiten stammt und nicht rückkanalfähig ist. Ohne diese Rückkanalfähigkeit gibt's dann halt weder Internet noch Telephonie über Cablecom.
Es wurde mehrfach auf den Punkt gebracht; warum muss man denn riesige Datenmengen vom Geschäft nach Hause und wieder zurück schaufeln? Für eine vernünftige Fernsteuerung per VNC sollte ADSL allemal reichen. Viel wichtiger ist eine zuverlässige Verbindung, d.h. wenig oder keine Pannen oder Aussetzer.
MS Terminal Services (kann jeder PC ab Win XP, braucht keinen Terminal Server sondern nur ein PC pro User) braucht viel weniger Bandbreite als VNC oder die anderen Fernsteuertools. Am wenigsten braucht Citrix ICA - aber da muss es dann eben ein Server sein. Und da ja Bildschirminhalt vom Büro nach Hause übertragen wird und auf dem Rückweg nur die Maus/Tastatur reicht hoher Downstream und niedriger Upstream zu Hause - nur im Büro sollte man schon genug Upstream vorsehen. Linux Administratoren sind dann eh im Vorteil mit Telnet und SSH. Das geht sogar über eine Modemleitung.Ich habe den kleinsten Internetzugang (300 Mbit/s Upstream) und habe öfters 4 Terminal Service Sessions offen + 1 x VNC + 2 x SSH + Outlookabgleich online und alles natürlich durch einen VPN Tunnel.
Wenn du es beruflich brauchts, würde ich dir unbedingt ein business produkt empfhelen.
Denn beim normale privaten produkt ads/vdsl, ist es so wenn mal ein Problem auftritt zbsp. kein signal geht es bis zu 7 Arbeitstage bis das problem gelöst wird. Dies kann unter umständen sehr mühsam werden.
Bei der TS Variante ist mir auch klar, dass diese die beste ist, jedoch haben nicht all unsere Kunden einen TS. Aber ich denke das wir das schon hinkriegen werden.
Ich dachte mir schon das die SAT-Anlage in Zusammenhang mit dem Internet Latenz-Probleme mit sich bringt, da hier die Signalwege extrem lang sind.
HSDPA scheint eine interessante Sache zu sein, mal schauen was hier noch passiert.
Schön wäre wenn denn das Glas bis ins Haus kommt, dann könnte man sich loslösen und bei der Kopfstation die CATV plant anschliessen, billiger, schneller, HDTV, VOIP etc..
Mein Vorschlag war weniger direkt auf TS bei den Kunden zuzugreifen sonder in der Firma steht dein PC mit TS aktiv und von zu Haus greifst du auf den Büro PC und von dort kannst du weiterverbinden zu den Kunden.