Der Boden besteht aus einem gewellten Blech wo das Wasser ablaufen kann.
Da drüber wurde Sibirische Lärche verlegt, das Holz ist unbehandelt.
EINEN Tag später, sind überall schwarze Flecken. Ein Brett ist schon fast ganz schwarz.
Es sieht aus, als wäre das Holz schon Jahre alt. Aber beim verlegen sahen alle ganz normal aus.
Woran kann das liegen? Es sieht nicht schön aus, da es halt nicht grau ist sondern zum Teil schwarz und es vor allem sehr ungleichmäßig ist. Wenn das Holz gleichmäßig grau wird, stört mich das nicht… aber das…
Montag habe ich Abnahme…
Woran kann das liegen?
Kann ich das beanstanden? Der Handwerker meinte das ist normal…
kann heute keins machen /emoticons/default_sad.png komme erst Nachts wieder nach Hause.
Einer Bekannter hatte noch was angesprochen…
Der Bekannte meinte, er hat mal was gehört, das Lärchenholz schwarz anläuft wenn es feucht ist und mit Eisen (oder besser Eisenione) in Berührung kommt. Habt ihr das schon mal gehört? So ganz sicher war er sich nicht.
Der chemische Hintergrund ist der, dass Eisen mit dem Gerbstoff eine schwarze, äusserst lichtechte und dauerhafte Verbindung eingeht. Auf diesem Prinzip beruht die echte Kanzleitinte.
Man sieht es bei Eiche, Lärche, Kastanie usw. z.B. an Nagelstellen.
Bei Neumontage ist ein häufiger Grund Metallstaub, z.B. beim Arbeiten mit Trennscheiben.
Google empfiehlt keine Produkte, aber findet Webseiten, auf denen Produkte empfohlen werden.
Lasieren und Grundieren hat oft eine nützliche Wirkung auch bei harzhaltigen Hölzern: Der um seine Bausubstanz besorgte Hausbesitzer schläft nach dem Streichen besser, weil er glaubt, für sein Haus etwas getan zu haben.