Weil uns die von Swisshaus angebotenen Innentüren partout nicht gefallen haben, haben wir uns entschlossen diese selbst zu organisieren. Das haben wir eigentlich schon lange abgeschlossen.
Nun hat der Schreiner (aus Deutschland) unsere Türöffnungen im Haus nachgemessen damit auch sicher nicht falsches bestellt wird. Dabei hat er nun festgestellt dass die höhe keinem Standart entspricht. Standart wäre 200.5cm und bei uns ist alles 204.5 cm... Sondermasse gibts für das von uns gewählte Modell leider nicht /emoticons/default_eek.png
- Warum baut Swisshaus standardmässig zu hohe Türöffnungen??
- Gibt es eine Möglichkeit diese noch zu verkleinern? Der Gibser hat gerade Donnerstag / Freitag mit unserem Wandabrieb aufgetragen. Und heute diese Nachricht, na toll😡
Wer hätte einen Wertvollen Tip wie man da vorgehen könnte damit wir unsere Wunschtüren doch noch einbauen können ohne zuviel Abbrucharbeiten am neuen Haus?
Wir haben direkt am KAG, bei dem eintägigen Meeting wo die ganze Bemusterung gemacht wird, entschieden dass wir die Türen "in Eigenleistung" besorgen werden.
Auf den Plänen wurde das so eingetragen. Es steht also neben jeder Türe "Lieferung durch Bauherr". Ebenfalls steht die Zahl 204 in den Grundrissen irendwo neben den Türen vermerkt. Scheint also die Höhe gemeint zu sein. Somit wurde also nach Bauplan gebaut. Uns wurde vom Bauleiter auch mitgeteilt ab wann die Türen eingebaut werden können.
Leider ist dem Lieferanten wohl die nicht ganz Normgerechte Türhöhe bei der Offertstellung nicht aufgefallen.
Naja, eigentlich ist nun egal ob 204cm CH-Norm sind oder nicht. Es wurde ja korrekt nach Plan ausgeführt, somit ist es unser Problem. Wie Wellingtonia gesagt hat sind wir in die Falle getappt /emoticons/default_additional/153.gif
Werde wohl am Montag mit dem Bauleiter klären was uns die Verkleinerung der Türöffnungen durch den Gibser kosten wird und anschliessend entscheiden ob wir das ausführen oder doch lieber andere Türen suchen.
1. Bei Gipser Offerte anfordern für die Anpassung der Türöffnungen auf das Deutsche Mass
2. Bei Schweizer Schreiner Offerte erstellen lassen für Türen nach Schweizer-Norm
3. Anhand der beiden Offerten über das weitere Vorgehen entscheiden.
Hallo Armin
Danke für deinen Tip
Eine Offerte von einem schweizer Schreiner für unsere Wunschtüren habe ich breits aus der vorgängigen Evaluation. Nach dem Angebot vom Gipser sollte ich eigentlich entscheiden können. Ich hoffe jedoch dass die Kosten für Gipserarbeiten nicht so hoch ausfallen dass der gesamte Preisvorteil des deutschen Lieferanten aufgefressen wird.
Unsere Standardtüren decken zum Teil Höhen von 2,02 - 2,03m mit der Futterkante ab. Also würde ggf. nicht sehr viel fehlen.
Je nach Geschmack oder Türe, gibt es auch die Möglichkeit Deckleisten als Zierbekleidung um das Futter anbringen zu lassen. Damit lässt sich dann ggf. wieder etwas Hohlraum überbrücken!
Wenn der bereits angebrachte Fertigabrieb eine Struktur hat, wird die "Auffütterung und Anpassung" auch ihre Spuren hinterlassen.
Das ist aber ärgerlich.... - wir haben das Problem der Maueröffnung ebenfalls.... - sind jetzt aber fündig geworden. Bei uns passen die Prüm-Türen aus Deutschland. Bei diesem Link
wählst du ein Türmodell aus und siehst auch gleich wie teuer dich dies kommt. Prüm Türen kannst du bei einem Schweizer Händler oder auch gleich in Deutschland direkt bestellen (wir haben beim Betreiber des angegebenen Türenkalkulators bestellt und sparen so etwa 30 Prozent gegenüber dem Schweizer Händler). Ab 9 bestellten Türen kommen die sogar in die Schweiz und montieren dir die Türen.
Heute hatte ich nochmals Kontakt mit dem Türlieferanten und unserem Bauleiter. Nun scheint es dass die meisten türen doch Standard genommen werden können. Es sind nur noch 3 Stück die Probleme bereiten. Eine davon ist in Sondermassen erhältlich (Klimatüre) und zwei davon sind im Keller. Da nehmen wir einfach etwas anderes das passt. Für den Keller betreiben wir keinen grossen Extra-Aufwand!
Um deine Frage trotzdem noch zu beantworten: Unsere Maueröffnung ist 204.5, die Zarge hat ein Aussenmass von 204.1 das ist also äusserst knapp! Aber!! Wenn man den Laminat von 9mm + 3mm Trittschalldämmung hinzurechnet sind wir sogar im grünen Bereich. Nicht optimal aber es sollte keine Lücke zu sehen sein.
Möchte deinen Tip nicht abwerten aber mir scheint jede Lösung die zum Ziel hat etwas unpassendes zu verdecken das nachträglich auch als solches zu erkennen ist, nicht wirklich wünschenswert. Aber ich bin froh dass du erwähnt hast dass auch die zu gegipste Variante sichtbar wäre (es ist ein 1.5mm Abrieb)! Ich hoffe jetzt, dass es ohne solcher Massnahmen funktioniert. Wenn nicht, wärs mir lieber auf ein anderes Türmodell umzusteigen!
Schweizerin: Der Türenrechner ist ja klasse /emoticons/default_smile.png Wir haben zwar "unser" Modell dort nicht gefunden die Funktionalität ist sehr praktisch! Wenn ich unsere Masse eingebe erscheint sogar grünes licht /emoticons/default_biggrin.png
dass das Aufmaß IMMER vom (oder mit) dem Belag gemessen wird ist normal, daher dachte ich, dass dies auch schon dabei berücksichtigt wurde?
Grüß mir den Schreiner, falls er für die Aufregung beim bzw. nach dem Aufmaß verantwortlich war. /emoticons/default_ohmy.png
Trotzdem kann es vorteilhaft sein, wenn er den übergroßen Hohlraum oben, vorher mit einer Platte etwas ausgleicht. Da man sie nicht mehr sehen wird, ist die Optik ja egal. Dies kann er auch mit einer geklebten PU-Platte (Streifen) machen.
das mit dem Belag hat der Schreiner wohl schon gewusst. Er war es, der ausgemessen hat. Der Verkäufer, welcher für die Bestellung zuständig ist,war jedoch der Meinung dass sich die Zargen bei diesen Massen nicht montieren lassen Dies weil die Nennmasse der Zarge 200.5 / +1.5 -0.5 zulassen, effektiv deckt der Rahmen aber die 204.1 ab. Mit den "Nennmassen" gerechnet hätte es auch nach Abzug des Bodenbelags nicht gereicht. War wohl eher ein internes Missverständniss. Ich habe den Schreiner ja nie persönlich getroffen und auch die Masse hat mir dann der Verkäufer telefonsch mitgeteilt und das Problem geschildert.... Naja wie auch immer. Dank euren Hinweisen, den Gesprächen mit unserem Bauleiter und dem Türlieferanten, hat schlussendlich jemand (der Schreiner?) nachgerechnet und festgestellt dass es nun doch grösstenteils passt.
Zu viele Köche verderben den Brei eben doch... und ich bin bestenfalls Hilfskoch /emoticons/default_rolleyes.gif
Weshalb denkst du dass der Holraum oben ausgefüllt werden sollte? Mit welcher Begründung soll ich das ausführen lassen?
man muss ihn nicht auffüttern lassen, aber ich persönlich sehe es lieber, wenn der Montagekleber/Schaum nur eine begrenzte Ausdehnung hat. Er legt sich gleichmäßiger an Türe und Wandfläche an. Ist der Abstand relativ groß, muss beim ausschäumen bewusst die Menge und Ausbreitung kontrolliert werden.