Hallo zusammen,
habe eine Frage zu einer etwas schwierigen Konstellation. Also da ich im Laufe der Jahre etwas Geld zur Seite geschafft habe und mir gerne eine Immobilie zulegen würde (als Investition und fürs Alter), aber selber beruflich extrem sprunghaft bin. Habe ich mir überlegt mir in Deutschland ein Haus oder eine Eigentumswohnung zuzulegen.
Nach etwas Rechersche bin ich auf folgende Probleme gestossen:
- Finanzierung durch Schweizer Bank oder durch Deutsche Bank - Schwierig bis unmöglich!
- Steuerabgaben für die Immobilie - Trotz Doppelbesteuerungsabkommen undurchschaubar, ich brauche sowohl für Deutschland als auch für die Schweiz einen Steuerberater
(Außerdem könnte es sein das ich die nächsten Jahre mich noch weiter durch die Welt arbeiten werde, wodurch ich immer wieder erneut mit den Steuerproblem rumschlagen muss)
- Wenig Zeit und Lust mich um Probleme mit der Immobilie/Mietern zu kümmern
Also dachte ich mir folgendes. Meine Eltern finanzieren in Deutschland (wo sie wohnen) eine ETW / Haus. Das Geld stammt aber eigentlich von mir und sie zahlen die Hypotheke mit ihrer "Miete" und meinen Zuschuss ab. Sie werden Steuerbegünstigt, kümmern sich ums Haus und alles läuft easy. Wenn das Haus abbezahlt ist (ca. 20 Jahre) zahlen sie mir die Miete weiter und wenn sie tod sind, Erbe ich das Haus und zahle evtl. Erbschaftssteuer oder sie verkaufen mir das Haus offiziell vor ihren Tod.
Soweit zu meinen "naiven" Plan.
Folgendes Schwachstellen sehe ich an diesem Plan:
- Die Schweizer Steuerbehörden werden sich Fragen wohin mein Geld abgeflossen ist und wieso ich meinen Eltern monatlich einen gewissen Betrag überweise - Ich weiss nicht wie das in der Verwandschaft mit Unterstützung aussieht oder ob das evlt. schon als Steuerhinterziehung ausgelegt werden könnte
Wäre schön wenn mir jemand sagen könnte ob ich damit durchkomme oder mir Plausible meinen Plan zerstört /emoticons/default_wink.png
LG
BMTC