Irgendwo wurde mal erwähnt, dass wir wohl mit ca. 4T CHF rechnen müssten - davon sind wir jetzt doch weit entfernt /emoticons/default_wink.png Ausser BKP würde heissen inkl. Material - was wiederum auch unmöglich scheint... /emoticons/default_sad.png
Hoi zäme (auch wenn ich hier mittlerweile Alleinunterhaltung betreibe /emoticons/default_wink.png, gibts noch Leser hier?),
soeben mit Hr. Linder von Grundofen, Kachelofen, Kamine, Kachelkamine, Kachelöfen, Küchenherde - auch für Eigenbau / Selbstbauen erhältlich. telefoniert - ein äusserst freundlicher und zuvorkommender Mensch. Super. Der Ofen kann in etwa wie geplant gebaut werden, allerdings wohl ohne die Holzlagerstelle links, da da die Wärmetauscher etc. installiert werden müssen. Auch die Tür wandert etwas mehr in diese Richtung. Der Holzlagerplatz kann z.B. unter die Sitzbank weichen.
Er hat mich dann noch gefragt, ob wir die automatische Steuerung möchten, was ich bejahte, da ich nicht z.B. am morgen warten möchte, bis das Holz abgebrannt ist, um dann erst zur Arbeit gehen zu können.
Er empfiehlt als erste Abschätzung einen Ofen mit ca. 3-4kW Leistung für unsere ca. 230m2 beheizte Fläche.
Bald werden wir eine Offerte erhalten, auf die ich mich sehr freue.
Ja Herr Spescha ist ein sehr netter Mensch, doch diese Offerte liegt weit ausserhalb unseres Budgets. Ich werde nach Firmen suchen, die die Planung und Installation aus einer Hand machen. Ich denke, da ergibt sich dann eher eine Mischrechnung aus Planung und Installation, und wenn sie verkaufen wollen, müssen die Planungskosten z.T. halt mit den Margen auf der Installation gedeckt werden.
Mit fast 30T Planungskosten bestätigt man IMHO nur den Eindruck, dass ein Minergie-P-Haus nur etwas für die "Oberschicht" ist - dieser Eindruck ist zwar falsch, aber er wird oft verbreitet und wohl auch ausgenutzt.
Immerhin hat man ja uns (hier im Thread, glaube ich) auch mal gesagt, wir müssten so mit 3-4T CHF rechnen für die Planung. In die Richtung haben wir jetzt auch erste Signale von anderen Planern erhalten.
Wie gesagt, da ist die Heizung / Lüftung / Solar / Sanitär-Planung natürlich nicht dabei, aber das sollen die betr. Unternehmen planen.
Doch doch, keine Angst, auch ich verfolge regelmässig interessiert die Planung Deines Bungalows.
Allerdings fühle ich mich momentan grad in der Meinung bestärkt, dass Bauen nach Minergie-P gegenüber dem Standard scheinbar doch entschieden teurer kommt und damit wohl noch länger nur etwas für "Opfer" ist, die in besonders grün angehauchten Gemeinden/Kantonen bauen (müssen), bzw. für Individualisten, denen es egal ist, dass sich die Mehrkosten niemals amortisieren lassen.
Ich drücke Dir die Daumen, dass Du einen für Euer Budget akzeptablen Kompromiss findest.
In nächsten Jahren wird die MuKen2008 in vielen Kantonen umgesetzt werden. Im Kanton Bern bereits ab 1.1.2009. Das heisst von 9 Litern Heizöläquivalent sind im Neubau nur noch 4.8 Liter zulässig. Also praktisch Minergie.
Ich habe für die gesamte Heizungsplanung und den Energienachweis um die 7'000 Franken bezahlt. Die Heizungsplanung werden von vielen Installateuren selber gemacht. Die Planungskosten "verschwinden" dann in der Gesamtabrechnung.
Aber die Planungskosten von 30'000 finde ich schon mehr als grenzwertig.
Also bei 7,000.-- Planungskosten sieht die Angelegenheit natürlich schon wieder etwas anders aus. Allerdings sprechen wir hier ja nicht von "praktisch Minergie", sondern von Minergie-P.
Unser Haus hätte laut Architekt und Wärmebedarfsrechnung auch "praktisch Minergie" erreicht. Eine etwas dickere Aussendämmung und Komfortlüftung, dann hätte es vermutlich gereicht für Minergie. Aber wozu? Das Haus ist gut isoliert und verbraucht damit relativ wenig Energie, das reicht uns. Ein Zertifikat brauchen wir dafür keines.
Mehrkosten von 30,000.-- alleine für die Planung von Minergie-P hätten wir uns jedenfalls nicht leisten können. /emoticons/default_confused.png
Nein nein, ich hab Rolf schon richtig verstanden. Auf meine Bemerkung über "besonders grün angehauchte Gemeinden/Kantone" konterte er mit dem Hinweis auf MuKen2008 und dessen Umsetzung, was eben "praktisch Minergie" bedeutet. Deshalb schrieb ich, dass wir uns natürlich gefreut haben, weil unser Haus auch "praktisch Minergie" (also nach MuKen2008) Standard gebaut wird, aber dass unser Budget eben keine 30,000.-- Planungskosten für Minergie-P zugelassen hätte.
Davon abgesehen wird das Haus ja nicht alleine mit diesen hohen Zusatzplanungskosten zu einem Minergie-P-Bau. Die Realisation selber kostet dann auch nochmal kräftig Zuschlag.
nach meinen bisherigen Erfahrungen sind eben NICHT so hohe Mehrkosten zu erwarten, wie man manchmal denkt, vor allem nicht bei den vielen "praktisch Minergie"-Häusern, von denen ich so höre. Ich frage mich, wenn diese Häuser ja eh schon "fast Minergie" sind, wieso man es dann nicht ganz durchzieht, sich die Fördergelder abholt und zudem noch ein Haus mit höherem Wert besitzt?
Aber egal, eigentlich würde ich hier gerne wieder etwas mehr zurück zum Thema "Grundplanung 160m2 Bungalow" 🙂
Trotzdem möchte ich noch ein Missverständnis klären.
In deinen Gesamtkosten für die Heizung sind auch Planerkosten drin. Die bewegen sich ebenfalls um die 2 bis 3000 Franken. Der Energienachweis kostet auch. Nur hast du diese Kosten von deinem Installateur auf der Gesamtrechnung erhalten. Ich habe die Berechnung durch einen externen Planer machen lassen. Entsprechend war dann idie Rechnung des Heizungsinstallateurs tiefer. Dann bewegen sich die Mehrkosten für Minergie-P bei ca. 2000 Franken (in unserem Fall).
nach meinen bisherigen Erfahrungen sind eben NICHT so hohe Mehrkosten zu erwarten, wie man manchmal denkt, vor allem nicht bei den vielen "praktisch Minergie"-Häusern, von denen ich so höre. Ich frage mich, wenn diese Häuser ja eh schon "fast Minergie" sind, wieso man es dann nicht ganz durchzieht, sich die Fördergelder abholt und zudem noch ein Haus mit höherem Wert besitzt?
Aber egal, eigentlich würde ich hier gerne wieder etwas mehr zurück zum Thema "Grundplanung 160m2 Bungalow" 🙂
Lieben Gruss,
Raphael
Weil zwischen "fast Minergie" und Minergie noch mindestens eine automatische Lüftungsanlage liegt. Ich bin gespannt, wielange es geht, bis irgend jemand herausfindet, dass die Luftkanäle einer solchen Anlage relativ schnell verschmutzen und damit zu wahren Dreckschleudern werden, ähnlich wie Klimaanlagen. Und die Fördergelder für Minergie... naja, sooo grosszügig sind die nun auch nicht gerade.
Ebenfalls bin ich skeptisch, was den höheren Wert eines zertifizierten Hauses angeht. Wenn, wie Rolf schreibt, die Kantone und Gemeinden nach und nach während den nächsten Monaten die MuKen2008 in Kraft setzen werden, bedeutet das faktisch, dass grundsätzlich alle Neubauten dämmtechnisch sowieso den Minergie-Standard erreichen müssen. Dann frage ich mich ernsthaft, wo dann der Mehrwert einer zertifizierten Liegenschaft sein soll? /emoticons/default_rolleyes.gif Für mich ist das reine Augenwischerei.
Entschuldigung für's Off-Topic. Ich halte jetzt wieder meinen Schnabel zu diesem Thema... /emoticons/default_ohmy.png
Ich konnte es nicht lassen und habe sowohl Haus wie auch zukünftiges Land (morgen ist der Kauftermin!) im Massstab 1:100 nachgebaut. Es fehlen noch 2-3 Details, aber insgesamt ist schon alles recht gut erkennbar.
Sorry für die schlechten Fotos, kein rechtes Licht...
Ja, haben wir x-fach durchgemessen in "echten" Räumen. Wieso? Denkst Du immer noch, die seien zu klein?
Unser Konzept sagt halt, die Räume dort grosszügig halten, wo man sich oft aufhält, also Wohn-/Essbereich, und die Schlafzimmer kompakt aber schön zu machen. Andererseits sind sie nicht so klein, wenn man bedenkt, dass der Schrank, der oft schon 2-3m2 Platz wegnimmt bei uns einfach zwischen den Räumen in der Wand integriert ist...
Wir haben die Planung sehr ähnlich gemacht und legten auch mehr Wert auf ein grosszügiges Wohn/Esszimmer. Schlaf- und Gästezimmer sind in unserem Fall auch klein, aber mehr als ein Bett und zwei Nachttische müssen im Falle des Schlafzimmers auch nicht reinpassen. Der Schrank ist bei uns auch in der Wand integriert.