dann habe ich's ja doch richtig verstanden. Völlig unverständlich für mich. D.h. dass man bei Minergie-P NICHT "belohnt" wird, wenn man eine solare Brauchwassererwärmung installiert. Man wird NICHT belohnt, wenn man schaut, dass man grosse Fensterflächen gegen Süden hat... kapiere ich nicht. Wenn's doch darum geht, ein insgesamt "umweltschonendes" Haus zu bauen, müsste doch genau dazu gedrängt werden, und nicht nur stur auf den Energiebedarf.
Aber egal, lassen wir diese Grundsatdiskussion über -P, die Anforderungen sind halt nunmal wie sie sind.
Doch, doch. Die solaren Gewinne über die Fenster werden mit eingerechnet. Ebenso, die Personen, die im Haus wohnen und die restlichen internen Gewinne. Dass du das Brauchwasser über Solarkollektoren erwärmst, wird ebenso mit einbezogen.
Aber: es geht halt eben auch um die Anforderungen an die Gebäudehülle. So dass man eben nicht teure Gebäudetechnik braucht. Dass ist der Clou am Passivhaus.
Wenn du dein Passivhaus rein über die Luft heizen möchtest brauchst du eben die Anforderungen, damit du nicht mehr als die 10 W Heizlast benötigst. Sonst musst du die Zuluft mit über 50 Grad einbringen. Und das wird dann unangenehm. Die Holzheizung wird ebenfalls "belohnt".
Zu deiner Frage: meine Dämmstärke in den Aussenwänden EG und OG liegen bei 36 cm. Im Dach sind es 44.
Ich könnte mir vorstellen, dass wir dann auch bei ca. 36cm Dämmstärke zu liegen kommen, und diese aber auch in den Kellerwänden weiterziehen. Evt. könnten wir dann unter der Bodenplatte etwas weniger dämmen.
ich bin gerade dabei, den Aushub zu berechnen. Welche Höhe muss ich einrechnen von Oberkante Fussboden EG bis zum ausgehobenen Terrain? Ich habe mal angenommen:
habe mal an einer Doku angefangen, schliesslich geht es auch bald zur Bank, und da können ordentliche Unterlagen kaum schaden 🙂
Es steht noch wenig drin, aber auf Seite 3+4 seht ihr, wie ich den Aushub berechnet habe. Beachtet wurde nur das Material, welches später evt. abtransportiert werden müsste, falls es nicht auf dem Baugrundstück zu Aufschüttungen etc. verwendet werden kann...
Wir hatten einfach sämtliche Unterlagen dabei, Finanzen, Hausplanung, Kostenrechnung und Hypothekenrechnung. Das hat wohl auch einen guten Eindruck gemacht, sie hätten "noch praktisch nie" so gut vorbereitete Kunden gehabt... /emoticons/default_smile.png
Banken bekommen oft Probleme mit Hausbauern die keinen Planer im Hintergrund haben. Wenn deine Dokumentation und Kostenaufstellung sie überzeugt haben, umso besser. Hast du bei deiner Kostenaufstellung auch eine Reserve von 10% eingebaut?
Die Hypothekarverschuldung wird üblicherweise höher ausgestellt d.h. die Obergrenze der Gesamtverschuldung sieht noch etwas Spielraum vor.
Für eine nachträgliche Höhersetzung der Schuldsumme werden wieder Schreibgebühren etc. fällig.
Was sie jetzt - unter anderem - noch haben wollen, ist eine Berechnung der Kubatur. Dies um (wie sie es ausdrückten) als Laien auch den Wert der Liegenschaft abschätzen zu können, also altes Spiel m3 * 600-800CHF = Hauswert.
Nun habe ich die Berechnung nach SIA 116 gefunden und folgendes gerechnet:
nunja, wir sind bei einem "Wert" von 511T gelandet bei unserer Vorkalkulation, minus 55T Eigenleistung. Effektiv zu "bezahlen" wären also gemäss jetziger Rechnung ca. 456T.
Dies wären also 622CHF/m3 ohne resp. 700CHF/m3 mit Eigenleistungen. Ich denke, dies sollte realistisch erreichbar sein, oder?
nun, ich denke für Minergie-P sind sie immer noch recht tief, andererseits investieren wir uns jetziges Geld lieber in eine Top Gebäudehülle als in eine exklusive Küche. Die kann auch in 20 Jahren noch kommen, im Moment tut's eine von IKEA.
Heute waren wir zur Entspannung in Pratteln im IKEA, war richtig cool, mal so konkret diese Dinge anzuschauen und mal was anderes zu tun als (in meinen Ferien) Zahlen etc. vor mir herumzubiegen /emoticons/default_smile.png