Welche Hilfe erwartest Du? Das ganze liegt ja schon sehr lange zurück.
Dein Beitrag ist aber natürlich trotzdem nützlich, da es wieder einmal zeigt wie wichtig die Überprüfung und Änderung von Baukauf- Werkverträgen ist!
Zitat:
Laut Bauvertrag mußten wir für jede Bauphase im Voraus die Raten bezahlen.
Die erste für Planung und Genehmigung, die zweite für Baubeginn, Erdaushub, usw. die wir auch bezahlten.
Die Firma ging konkurs noch bevor überhaupt ein Spatenstich geschah. Das ganze Geld war weg.
Solch einen Vertrag hättest Du niemals unterschreiben dürfen! Man mag evtl. naiv sein, ohne bauliche Erfahrung sein....aber man sollte natürlich nie Verträge unterschreiben, die eine gänzliche Bezahlung vor Bauausführung festlegen. Dann kommt es meist genau so, wie es Dir/Euch passierte.
Zudem würde sich mir die Frage stellen, da ja scheinbar ein Doppelhaus geplant war, aber nur zur Hälfte (Deine Haushälfte) ausgeführt wurde (was ja nun evtl. durch Deinen Sohn ergänzt wird), wie bislang die dortige Aussenwand ausgeführt wurde? Hat die überhaupt eine ausreichende Wärmedämmung (gehabt)? Trennwände für Doppelhäuser werden ja immer nur mit Blick auf die Schalldämmung erstellt...der Nachbar schliesst ja später die Seite mit seinem beheizten Wohnraum... aber erst, wenn das auch gebaut ist.
Klar im Nachhinein denke ich auch, daß wir naiv waren. Die Bausparkasse, d.h. ein Mitarbeiter hat uns damals betreut, und den Bauvertrag für ok. befunden. Also haben wir darauf vertraut. Danach ist man hald immer schlauer. Was die Wärmedämmung betrifft, dad ganze Haus haben wir dämmen lassen ,auch die Aussenseite wo die zweite Haushälfte hinkommen sollte.
Wir haben damals geerbt, als meine Mutter verstorben ist, Mit diesem Geld haben wir das Haus dämmen, und verputzen können.