Das Bild ist hier leider nicht sichtbar und ich kann es auch nicht sichtbar machen, weil es bei mir als Textdatei erscheint...
Beschreibe doch, um was für eine Pflanze es sich handelt und wie die Flecken aussehen.
Edit: Ich hab mir das Bild (in der Bearbeitungsfunktion kann ich es sehen) nochmals angeschaut und würde am ehesten auf einen Schädling wie Milben tippen. Aber es kann sich auch um eine Blattfleckenkrankheit handeln, da müsste man aber wissen, um welche Pflanze es sich handelt. Für mich kann es im Moment von Essigbaum über Fiederspiere bis zu Esche/Eberesche alles sein...
Edit II: Hier kannst du dich mal umsehen, wenn du deine Pflanze benennen kannst...
Die Vogelbeere heisst auch Eberesche, also sind es Milben, wie ich vermutet habe und Mondfee bestätigt; besonders das dritte Bild zeigt es eindeutig. Bei Arbofux findest du unter Eberesche Bilder zur Birnenpockenmilbe, die eben auch die Eberesche befällt und zu den Gallmilben gehört.
Dummerweise kann man da mit Spritzmitteln nichts mehr machen, die Milben sind in den Gallen gut eingepackt und werden von Spritzmitteln nicht mehr erreicht. Du kannst also nur alle befallenen Blätter abnehmen und im Müll entsorgen, nicht im Kompost...
Gallmilben sind zwar ziemlich eklig zum Anschauen 😀 , aber einen gesunden Baum gefährden sie nicht. Wenn du ihn dennoch präventiv gegen weiteren Befall behandeln willst, gibt es ein nicht allzu heftiges Mittel von Neudorff, welches auch an Gemüsekulturen zugelassen und nicht bienenfeindlich ist.
Wenn du alle Blätter gut entfernt und entsorgt hast, wird es wahrscheinlich keine Wiederholung oder weitere Ausbreitung geben. Ausserdem willst du ja keine Birnenernte einfahren, weil es ja eine Vogelbeere ist, also sind auch keine Früchte betroffen.
Aber wie Andreas schon sagt, sicher ist das nie. Wenn die Bedingungen passend sind, kommen die Kerle halt immer wieder gerne 😀
Um ganz sicher zu gehen, kannst du im Winter eine Spritzung mit Öl machen, denn Rapsöl soll helfen, das gibt es auch im Handel. Auch eine normale Winterspritzung auf Kupferbasis wäre möglich, aber das halte ich in diesem Fall für übertrieben.