Glyzinie tot
4Antworten3’779Aufrufevon Gast · 30. Mai 2008letzter Beitrag vor 18 Jahren
- pecorina30. Mai 2008Hallo liebe Gartenfreunde. Wir hatten in unserem Garten eine wunderbare Glyzinie. Die hatten die Vorbesitzer gepflanzt. Sie rankte vom unteren Geschoss am Träger hoch bis in den 1. Stock. Letztes Jahr, etwa im Sommer, ist sie aber von einem Tag zum anderen, aus unerklärlichen Gründen, abgestorben. Sie verlor alle Blätter und verdörrte irgendwie innerlich. Wir hatten noch bis diesen Frühling gehofft und sie darum 1 Stock zurückgeschnitten, aber es half nichts; da ist nichts mehr. Wir haben irgendwie nichts aussergewöhnliches gemacht und können uns darum einfach nicht vorstellen, was passierte.
Hat jemand eine Idee? Gibt es so etwas wie ein Glyziniensterben?
Vielen Dank und herzliche Grüsse, pecorina
- Brigitte Buser947 Beiträge1. Juni 2008Hallo pecorina
Mir ist bezüglich eines Glyziniensterbens nichts bekannt, habe aber dieses Phänomen auch schon bei einem Geissblatt beobachtet. Vielleicht waren Wühlmäuse die Ursache?
Es Grüessli und trozdem e schöne Sundig
Brigitte
- 3flex26 Beiträge1. August 2008Uns ist genau das Gleiche passiert. Die Glyzinie ist jämmerlich eingegangen, mit den oben beschriebenen Symptomen... Wir haben/hatten zwei Stück im Abstand von ca. 9m gepflanzt und die eine ist dann eingegangen...
Was mir aufgefallen ist: Ich sah mal eine Blindschleiche, die sich bei der Glyzinie nen Tunnel gegraben hat oder so... Dachte mir aber erst nicht viel dabei, da ich irgendwie Mitleid mit ihr hatte. Denn unser Kater hats auf die Schleichen abgesehen...
Aber von was ernähren sich wohl die Viecher? Wurzeln?
- hostako2’487 Beiträge2. August 2008blindschleichen ernähren sich von insekten und kleinschnecken, sie schädigen nie wurzeln, auch nicht durch ihr mögliches "graben", das ich eher als *hineinzwängen* bezeichnen würde. also lass sie leben, sie ist unter naturschutz wie alle unsere reptilien (und lurche)
- Brigitte Buser947 Beiträge2. August 2008Hallo 3flex
Da kann ich hostako wirklich nur beipflichten. Ich denke eher, dass sich Mäuse bei der Glyzinie einen Tunnel gegraben haben. Dann wäre der Fall wohl klar.
Es Grüessli und e schöne Sundig
Brigitte