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Giersch, Baumtropf - Aegopodium podagraria

0Antworten144Aufrufevon Redaktion · 12. Januar 2017letzter Beitrag vor 10 Jahren
  1. Redaktion1’197 Beiträge12. Januar 2017
    [COLOR= rgb(0, 0, 0)]Auch der in ganz Europa und den gemässigt-kontinentalen Gebieten des eurasischen Laubwaldgürtels vorkommende Giersch ist bei Gartenliebhabern nicht beliebt. Schuld daran sind seine unterirdischen Rhizome, die stark wuchern. Sie lassen sich nur schwer entfernen, da jedes noch so kleine Wurzelstückchen, dass im Boden zurückbleibt, wieder austreibt. Die ausdauernde, krautige Pflanze liebt frische, stickstoffreiche Böden in halbschattiger bis schattiger Lage. Bei idealen Bedingungen können die kantig gefurchten Stängel eine Höhe von bis zu 100 Zentimetern erreichen. Die unteren Laubblätter sind doppelt dreizählig oder zweifiedrig mit eiförmig länglichen, gesägten Abschnitten am Rand. Von Juni bis Juli zeigen sich zusammengesetzte, doldige Blütenstände. Sie sind flach und aus 12 bis 20 strahligen, weissen Blüten zusammengesetzt. Später zeigen sich 3 bis 4 Millimeter lange, kümmelähnliche Früchte. Da sich Giersch nur sehr schwer beseitigen lässt, hilft oft nur der Einsatz von Herbiziden. Kleiner Bestände können jedoch mit etwas Geduld durchaus eliminiert werden.[/COLOR]

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