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Geometerkosten - Mutation Bodenbedeckung wofür ?

6Antworten4’684Aufrufevon Moudi · 2. Mai 2011letzter Beitrag vor 16 Jahren
  1. Moudi2’458 Beiträge2. Mai 2011
    Hallo zusammen

    Im Sept10 wurde unser Haus vom Geometer vermessen.

    Dort tauchten Kosten für Mutation Bodenbedeckung auf.

    Im Nov10 wurde unser Carport erstellt. Woraufhin unser Geometer nochmals angetanzt ist.

    Und wieder hat er Kohle für Mutation Bodenbedeckung auf der Rechnung ?

    Ausser dem Carport hat sich bei uns nichts geändert ?

    Wofür die Kosten ?

    Beste Grüsse

    moudi

  2. CH 6823. Mai 2011
    Keine Ahnung!

    Aber eines ist sicher:

    DIE SAHNEN GEHÖRIG AB!!

    (Ist ja klar, die müssen sehr exakt arbeiten und und und, aber muss das ein Handwerker nicht auch??????????????????)

    Gruss

  3. john_w641’215 Beiträge3. Mai 2011
    Ja die Geometer - habe mich auch schon geärgert. Nach meiner Fassadensanierung ist der Geometer aufgetaucht und hat die 4 Eckpunkte des Hauses neu vermessen. Im Prinzip its dagegen ja nichts einzuwenden. Aber die Abrechnung erfolgt nach einem Tarif aus einer Zeit vor CAD, GIS und GPS. 4 Punkte mit dem genauen GPS des Geometers einmessen kann ja nicht länger als eine halbe Stunde dauern, Anfahrtzeit wenn er gut organisiert ist und mehrere Gebäude pro Dorf am gleichen Tag macht könnte man auf 15min setzen pro Auftrag. Dann müssen die Daten im Büro noch aus dem Messgerät ins CAD/GIS übertragen werden. Geschätzt 15min inkl. Kaffetrinken. Also alles in allem mit heutiger Technik wohl ein Aufwand von 1h. Natürlich sind GIS, CAD und hochgenaues GPS nicht billig. Rechnen wir für Mann udn Equipment 250.- pro Stunde. Auf der Rechnung nach Tarif steht aber über 750.-. Somit hat der Kantonsgeometer an meiner Fassadensanierung Fr. 500.- verdient.

  4. postit598 Beiträge3. Mai 2011
    Der Geometer muss die Bodenbedeckung nachführen, und das geht zu Lasten des Grundeigentümers. Die Bodenbedeckung ändert sich, wenn ein Gebäude entsteht oder auch wenn die Umgebung umgestaltet wird. Beispiel: Wo bisher Wiese war, entsteht vielleicht ein Gebäude, ein Vorplatz, ein Gehweg, usw.

    Die Bodenbedeckung ist eine wichtige Grundlage für diverse weitere Belange wie Berechnung der Entwässerung (Abflussberechnung), Grundlage für spätere Projekte (Umbau, Anbau), Leitungskataster (Grabarbeiten bei Leitungsschäden), Statistiken, usw.

  5. VanTor256 Beiträge7. Mai 2011
    Es gibt keine Entschuldigung oder Begründung für die exhorbitanten Gebühren der Grundbuchgeometer. Logik oder Berechnungen von Arbeitsstunden/Aufwand sind hier verlorene Liebesmüh.

    Sie haben das Monopol und fertig.

    Gruss von VanTor

  6. oskj597 Beiträge7. Mai 2011
    das ist leider so. Vor 16 Jahren wurde mein Haus gebaut und alles aufgenommen. Es hat sich nichts getan in dieser Zeit . Nun bekamen wir vor etwa 2 Jahren die Meldung, dass das Land neu digital vermessen wird und wir die Kosten zu tragen hätten. Sorry aber keiner unserer Nachbarn hat irgend etwas von der digitalen Vermessung ausser etwa 500-1000.- weniger im Geldbeutel. Und das hat jeder der Nachbarn bezahlt. Die haben diese Arbeit als Lückenfüller genutzt und sich dumm und dämlich verdient. Nun 2 Jahre später !! bekommen die die Meldung das wir das ganze einsehen können und unser Land ist um 2m2 geschrumpft! Super ,wieder 800.- Landpreis verloren.

    Also haben Sie vor 16 Jahren ihren Job nicht recht gemacht und ich habe nun den Verlust wenn ich mein Haus verkaufe. Wenn ich dann noch ein A4 PDF vom Grundbuch will kassieren Sie für diese nochmals glatte 45 Sfr.

    Wer soll das nur bezahlen ??

    Ich wünsche diesen Herren und Damen nichts böses aber ich freue mich immer wenn sie im Regen stehen und vermessen ,äh Kohle sammeln, dass es noch lange und fest weiterregnet.....

    Gruss Oskj

  7. ElenaG138 Beiträge8. Juni 2011
    Hallo zusammen

    Ich kenne das Ganze von der Arbeit her.

    Es gibt immer wieder Änderungen im der Geometergrundlage. Dies hängt zum Teil auch mit dem neuen Geoinformationsgesetz zusammen. Gerade jetzt sind wieder die Gemeinden angewiesen, ihre Geometergrundlagen zu transformieren. (an neuem Fixnetzsystem). Das kostet auch wieder Geld. Und die Geometer verdienen sich eine goldene Nase daran. Ich muss dann nämlich auch die Zonenpläne an den neuen Geometergrundlagen anpassen und das zahlt auch die Gemeinde. Die Geometer verdienen in dieser Hinsicht doppelt (meine Meinung...)

    Gruess

    ElenaG