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Gartenplatten -- Miese Qualität -- Was tun?

4Antworten4’200Aufrufevon codegen · 24. Juni 2010letzter Beitrag vor 16 Jahren
  1. codegen175 Beiträge24. Juni 2010
    Hallo zusammen

    nach nicht einmal einem Jahr, sehen unsere Sitzplatzplatten schon ziemlich erbärmlich aus und wir sind alles andere als zufrieden damit.

    Nachdem wir uns beim ausführenden Gartenbauunternehmen beschwert haben, hat dieser Kontakt zu dem Lieferanten und Produzenten aufgenommen. Nachdem der Lieferant die Situation begutachtet hat, der Produzent eine Ferndiagnose gemacht hat kommen die "Spezialisten" unisono zum Urteil: "Liegt in der Toleranzgrenze, im Randbereich immer möglich, wegen dem Wasser von der Terasse..., sind halt heikle Platten" und so weiter. Auch der Gartenbauer schwenkt auf diese Meinung ein!

    Ausgewählt haben wir die Platten selber, aber niemand hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass diese nach einem Jahr so aussehen.

    Hier wird offenbar Kundenzufriedenheit wieder mal mit sehr niedriger Priorität verfolgt, wohl aus Angst, irgendwie in Garantieleistung treten zu müssen.

    Da wir diese Situation nicht so hinnehmen wollen, wollte ich zuerst mal euch um eure Meinung zu

    den Platten (siehe Fotos) bitten.

    Zudem hätt ich ein paar Fragen zum Vorgehen die ihr mir vielleicht beantworten könnt:

    - Wer trägt eigentlich die Hauptverantwortung, der Gärtner, mit dem ich den Vertrag habe oder der Lieferant?

    - Wie sieht es wohl mit der Garantieleistung aus. Da davon nichts in unserem Vertrag mit dem Gärtner steht, gibt's dazu einen SIA Standard und wie lange ist eine solche wohl gültig?

    Wäre wirklich dankbar für ein paar Tipps und eure Meinung dazu.

    Danke und Gruss

    Chris

    P.S.: Wie ist das eigentlich? Darf ich hier Firmen und Produktenamen posten? Das würde ich nämlich dann später im Falle von nicht einlenken der beteiligten Firmen mal tun.

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  2. jomazi1’373 Beiträge24. Juni 2010
    Hallo Codegen,

    Wir haben ähnliche Platten, relativ günstig, aber eben heikel. Du kannst sie aber mit einem Mittel "imprägnieren". Unser Lieferant, die Firma Creabeton hat uns über die Platte informiert und uns vorgeschlagen ein solches Mittel, dass die Poren schliesst, einzubinseln. So können sie ganz einfach abgewaschen werden, und auch Fettflecken bleiben nicht haften. Das Mittel bekommst du bei deinem Gartenbauer bestimmt auch.

    liebs Grüessli, jomazi

  3. codegen175 Beiträge24. Juni 2010 · bearbeitet
    Hoi Jomazi

    Merci für den Input. D.h. ihr habt diese Probleme nicht, bei euren Creabeton Platten Finalgo ;-)?

    ok, soweit ich mich erinnere kosten die Dinger ca. 50.-/m2 was zwar günstig, aber nicht billig ist. Bei Hornbach gibts die billigen, da würd ich ja nichts sagen.

    Von dem Mittel hat mein GB auch gesprochen. Dieses müsse aber offenbar regelmässig 1x pro Jahr neu aufgetragen werden, da es über die Zeit "ausgewaschen" wird.

    e gruess

    Chris

  4. Pfälzer9’908 Beiträge24. Juni 2010
    Hallo codegen

    Diese Art der Verschmutzung lässt sich nicht vermeiden. Bei Betonplatten, welche immer offene Poren haben, hilft ein wenig die Imprägnierung... aber auch nur, um den Schmutz (mehr ist es ja nicht) wieder abzulösen. Die Proen füllen sich so oder so mit Staub und Regen und dem Gemisch aus Beidem.

    Wenn man so etwas grundsätzlich vermeiden möchte, dann sollte man auf geschlossene Natursteinplatten zurückgreifen.

    Als baulichen Mangel würde ich deshalb dies auch nicht einstufen. Wenn, dann höchstens als Beratungsmangel durch den Anbieter... wenn dem klar war, dass Du eine andere Vorstellung vom Belag hättest... oder er Dich beim Entscheid hätte zumindest darauf hinweisen können/sollen.. dass eben solches dann normal wäre.

    Also verhandle doch einmal mit dem Gartenbauer.. über diesen Beratungsmangel.. evtl. macht er Dir dafür zumindest nun eine einmalige Imprägnierung... nach vorheriger Reinigung via Hochdruckreiniger... der Versuch ihn hier ggf. etwas "moralisch" zu packen, könnte ja zum Erfolg führen?

  5. codegen175 Beiträge24. Juni 2010
    Hallo Pfälzer

    genau das habe ich ca. vor einer halben Stunde gemacht. Dem GB ein Email geschickt, mit der Bitte die Kosten für die Reinigung und Versiegelung mit sich selber und dem Lieferanten auszumachen. $

    Ist einfach ärgerlich, da wir diesbezüglich wirklich nicht darauf hingewiesen wurden. Weder vom GB noch vom Lieferanten.

    Aber merci, für den Tipp!