Flat's Hausbau in Eglisau
- Flat E.1’540 Beiträge8. Dezember 2008Heute war es soweit ... der Unterlagsboden wurde eingebracht.
Schon sehr früh war die Gruppe des Bödelers da und hat sich installiert, der Zement und der Sand wurden geliefert und voller Tatendrang wollten die Jungs ihre Pumpe laufen lassen .... aber nix da ... keinen Wank !? Wo lag das Problem ? Suchen hier, suchen da ... die Sicherungen sind rausgeflogen .. obwohl gemäss Angaben der UB-Firma und des Pumpenherstellers abgesichert.
Habe den Stromer aufgeboten .. der natürlich nicht auf meinen Anruf gewartet hat und dementsprechend lange hatte bis er vor Ort war. Er fand dann auf Anhieb auch keinen Fehler und montierte wieder neue Sicherungen ... da lief der Kompressor ... für ein paar Sekunden und die Sicherungen waren wieder draussen. Also, schnell neue, stärkere Sicherungen besorgt (80 Ampere, statt 63). Der Elektriker installierte dann ein Messgerät und die Bodenleger, die schon fast verzweifelt waren (Zeit ist schliesslich Geld) starteten die Maschine wieder. Das Ding lief ... und die Messung zeigte unglaubliche 130 Ampere (!!) beim starten des Kompressors... ein kleines Wunder, dass die Sicherungen hielten /emoticons/default_cool.png
Und dann haben sie losgelassen ... konnten natürlich die verlorene Zeit nicht wieder wettmachen, aber der UB ist drin.
Der Zementüberzug in Keller und Garage wird halt nun am Samstag gemacht.
Hier noch Fotos zur Story ... und auch heute hab ich wieder mal Achtung vor der Arbeit eines Handwerkers - die des Bodenlegers - gekriegt. Nicht unbedingt mein Wunsch-Job





- Flat E.1’540 Beiträge8. Dezember 2008
- Flat E.1’540 Beiträge8. Dezember 2008Auch kam heute die Truppe des Flachdächlers um die Abdichtung ums Haus und auf dem Sitzplatz zu machen.
Hierbei kam auch der erste "Fehler" des Baumeisters zum Vorschein.
Er hatte die XPS-Platten ziemlich weit hochgezogen ... aber die Fuge der EG-Bodenplatte/Wände nicht separat abgedichtet.
Da mir aber die saubere Lösung wichtig erschien, gab ich den Auftrag die Platten wieder zu lösen und die Fuge richtig zu verkleben und abzudichten. Hoffe der Mehraufwand hält sich in Grenzen ... jedenfalls ist er es mir Wert in Zukunft keinen Ärger mit Feuchtigkeit zu haben.
und voil?, die Fotos dazu




- Flat E.1’540 Beiträge8. Dezember 2008
- Flat E.1’540 Beiträge12. Dezember 2008Hello everybody
wieder wurde munter weitergearbeitet. Nachdem man so am Mittwoch wieder das Haus betreten konnte (UB wurde am Montag eingebracht) hat der Zimmermann die Rand- und Rostlatten für das Täfer montiert.
Der Sanitär/Heiziger hat eine provisorische Heizung (!?) montiert - ich kenn mich da nicht wirklich aus, scheint mir mehr oder weniger nur eine Umwälzpumpe zu sein, mit welcher man etwas temperiertes Wasser durch die Heizschlangen fliessen lassen kann - Egal, jedenfalls wurde gearbeitet. Und heute dann, einen Tag früher als angekündigt, kam der Bödelertrupp wieder und hat die Zementüberzüge in Keller- und Garagenräumen gemacht.
Ich bin fleissig am Lüften um die Feuchtigkeit raus zu kriegen und werde wohl am Samstag wieder mal selbst werkeln. Schliesslich muss ja noch die Gips-Isolations-Wand im Hobbyraum fertig gemacht werden.
Und das Aufrichtfest kann nun auch in Angriff genommen werden.
Gruss
Flat E.



- Flat E.1’540 Beiträge12. Dezember 2008
- Flat E.1’540 Beiträge18. Dezember 2008Hallo zusammen
seit dieser Woche wird es langsam ruhiger auf der Baustelle. Der Flachdächler hat noch die Terrainabdichtung ums Haus fertiggestellt ... naja, zumindest fast. Um die Fenster muss er - wenn es wieder wärmer wird - noch mit Flüssigkunststoff abdichten, da er ja schlecht an die Kunststofffenster die Dachpappe schweissen kann.
Im Treppenhaus wurde noch der Zementüberzug auf den Treppenstufen gemacht ... allerdings hat der Baumeister fast zu gut geschalt und betoniert. Zum Teil konnte keinen Zementmörtel mehr auftragen, da sonst die Höhenverhältnisse nicht mehr stimmen würden ... naja, muss dann halt der Plättlileger dies ausbaden /emoticons/default_smile.png
Auch kam gestern ein grosser Berg Isolation für die Fassade. Der Fassadenbauer wollte natürlich den Teuerungszuschlag vom nächsten Jahr umgehen ... mir solls recht sein. Denn nun ist die Garage rappelvoll und ich muss mir gar nicht erst Gedanken darüber machen ob wir zwischen den Feierlichkeiten die Garage weiss streichen sollen /emoticons/default_biggrin.png
Ansonsten bin ich fleissig am lüften. Auf die Offerte des Metallbauers für die Geländer warte ich auch schon länger ... er wird mir wohl ein Weihnachtsgeschenk machen wollen ... und um die Auswahl eines Fliesenlegers sollte ich mich nun aber auch endlich mit etwas mehr Dampf machen.
Gruss
Flat E.



- Pfälzer9’908 Beiträge18. Dezember 2008
da er ja schlecht an die Kunststofffenster die Dachpappe schweissen kann.
Hallo Flat E.
Gruss
Flat E.
dafür gibt es dann ja die Kaltschweißbahnen (zumindest bei uns), womit dies auch ohne "Flamme" geht. /emoticons/default_biggrin.png
Die Flüssigfolie geht natürlich auch, wie es sauber gemacht wird, siehst Du auch im Bautagebuch vom Profi. Er hat dort seine Fensterelemente zu Dachterrasse abgedichtet.
- Flat E.1’540 Beiträge23. Dezember 2008Hallo Pfälzer
Danke für deinen Tipp bezüglich Kaltschweissbahnen ... diese gibt es auch bei uns ... allerdings scheint mir, dass unsere Dachdecker nicht gerne mit diesen arbeiten ... sie sind wohl etwas "einfacher gestrickt" und wollen es brennen sehen /emoticons/default_biggrin.png
Jedenfalls hat der Fassadenbauer seinen Fensterbank-Lieferanten fast zu früh auf den Bau geschickt. Als ich heute auf dem Bau war um wieder mal zu lüften und nach dem zu Rechten sehn, waren die Alu-Fensterbänke alle montiert. Auch die bei welchem eben besagte Abdichtung mit Flüssigkunststoff noch angebracht werden muss.
Mail mit Foto ging schon an den Fassadenbauer raus; muss nochmals entfernt werden und anschliessend, nach Rücksprache mit mir wieder montiert werden.
Bauen wäre so einfach /emoticons/default_tongue.png
Denke das wars für dieses Jahr mit Geschichten vom Bau. Bin gespannt wie es dann wieder anläuft.
Frohe Festtage ... denen die zum feiern kommen
Gruss
Flat E.



- Pfälzer9’908 Beiträge24. Dezember 2008 · bearbeitetHallo Flat E.
in der aktuellen Jahreszeit kann ich das durchaus auch verstehen, so eine Flamme ist um einiges wärmer..../emoticons/default_biggrin.png
Die Bänke sehen, so nackt vor der Wand stehend, ja schon heftig aus. Wolltest Du im Bereich der Terrassentüren keine andere, besser "begehbare Lösung" nehmen?
Wie wird denn der Fassadenbauer/Putzer den Zwischenraum unter der Bank von Bild 2 nachträglich dämmen? Oder nimmt er auch diese nochmals ab? Wenn man hier von Außen Dämmplatten einschiebt, kann man ja nicht kontrollieren wo und wie sauber sie hinten ankommen bzw. abschließen?
Im Leibungsbereich des Kellerfensters, Bild 3, wird auch noch eine Feuchteabdichtung ausgeführt? Desse Brüstung liegt ja später wohl auch nahe dem Erdreich! Also könnte oder wird hier auch Schnee fallen, sich anhäufen und tauen können.
Haben die Alu-Bänke eine "Antidröhn-Beschichtung"? Das kann man auf den Bildern, aus diesem Winkel nicht erkennen.
Ich wünsche Dir/Euch schöne und besinnliche Feiertage. /emoticons/default_wink.png
- Flat E.1’540 Beiträge24. Dezember 2008Hallo nochmals
ja die Fensterbänke wirken schon riesig, wenn sie so nackt an der Fassade sind.
Betreffend Terrassentür; es ist gar keine Tür ... sieht nur so aus. Es ist ein Fenster im Treppenhaus (vom UG ins EG) und wird natürlich auch nicht zum hinausgehen benützt. Dort wo es Terrassentüren hat, wird es auch anders gelöst.
Betreffend Dämmung unter dem Fensterbank .... ist mir auch etwas schleierhaft .. z.T. wurde sie angebracht, z.T. nicht. Ich werde den Fassadenbauer darauf ansprechen und ihn auf die Gefahrenstelle hinweisen (und, dass ich ein besonderes Augenmerk darauf haben werde) Merci, für den wichtigen Hinweis.
Und auch beim Kellerfenster (Hobbyraum) welches auf Erdhöhe liegt hast du natürlich recht. Dort ist mir die Abdichtung umso wichtiger
Was die Anti-Dröhn-Beschichtung angeht ... keine Ahnung /emoticons/default_confused.png
hab ich noch nie gehört und wurde auch nicht angefragt ob ich sowas wünsche ... heisst das, es klingt bei auftreffenden Regentropfen weniger oder wofür ist diese gedacht ? Und wie sieht eine solche aus ? Unter dem Bank eine Gummi- oder Filzbeschichtung ?
Gruss
Flat E.
- Pfälzer9’908 Beiträge25. Dezember 2008Hallo Flat E.
ja, diese Antidröhn-Streifen wirken auf, bzw. gegen das typische "Regentropfen"- Geräusch. Diese Streifen sind mit einer Selbstklebefolie (eine Seite) versehen und werden vor Montage auf ca/mind. 1/3 der Fensterbanktiefe aufgebracht. Dies reicht aus, um eben das typische "prasseln" bei Regen zu verhindern.
Die Bänder gibt es in Breiten von ca. 50 bis 100mm. Die Kosten hierfür liegen bei läppigen 0,53 bis 0,95 Euro je lfdm.
Also von dieser Seite aus, kein nennenswerter Betrag, dafür jedoch mit hohem Wirkungsgrad!
- Flat E.1’540 Beiträge4. Januar 2009Hallo allerseits
hier das neuste von der Baustelle;
nach den Festtagsschlemmereien haben wir uns doch noch dazu durchgerungen, neben dem ständigen lüften auch noch was anstregenderes zu machen. Ich habe erst die Albathermwände im Keller noch verspachtelt (ziemliche Drecksarbeit) ... eieiei ... hab mich vielleicht auch nicht ganz geschickt angestellt. Hat nämlich etwas gedauert bis ich den "Dreh raus" hatte: wieviel Spachtel, in welcher Konsistenz, der Umgang mit der Traufel etc .. das Zeug verkaufen ist definitiv einfacher als es zu verarbeiten /emoticons/default_biggrin.png
Danach kam wieder mal das malen dran. Mit Dispersion bewaffnet haben wir in den letzten zwei Tagen die Waschküche und den Technikraum schön weiss gestrichen. Der Schwiegerpapa hat das tiptop drauf ... ist schon gebucht für den Keller ... und was da noch kommen mag
hier die Fotos dazu
P.S. HAPPY NEW YEAR noch nachträglich an alle
Gruss
Flat E.




- Pfälzer9’908 Beiträge4. Januar 2009Hallo Flat E.
das sieht ja fast schon wohnlich aus..... Wie man sehen kann, hat Papa (wohl mit?) Tochter keinerlei Berührungsängste mit reichlicher Farbe...., aber hattest Du nicht noch irgendwo im "Werbeartikelschrank" einige Mützen übrig?
Tipp für den Schwiegervater, wenn er die "Engstellen" an Ecken und Rohrleitungen mit einen langen Heizkörperpinsel sauber vorstreicht, kann er anschließend mit Rolle, aber via Stiel aus der Entferung, die Decken leichter streichen und bekommt nicht so leicht eine Genickstarre /emoticons/default_biggrin.png
Dann wünsche ich Euch weiterhin viel Spaß bei dem allmählich einsetzenden Schlußspurt../emoticons/default_wink.png
- Flat E.1’540 Beiträge7. Januar 2009Hallo allerseits
@Pfälzer
ja der Schwiegervater hat keine Berührungsängste mit Farbe, allerdings waren viele der Farbkleckse schon auf dem Pulli und der Hose von den letzten Arbeitseinsätzen. Die Teleskopstange hatte ich auch schon bereit, aber er meint damit habe man kein "Gefühl" ... bitte, wie er will
Werbeartikelmützen waren nicht im Kofferraum, weil ich die Farbe und so transportieren musste und die andere Hälfte des Kofferraums mit den restlichen Kalendern (Weihnachtsgeschenke für die Kunden) noch besetzt war /emoticons/default_ohmy.png
Nachdem ich Anfang Woche den Auftrag fürs Plattenlegen vergeben habe und wir gestern eine Feuchtigkeitsmessung (geradeso in der Toleranz) gemacht haben, hat er heute schon mit Vorbereitsungsarbeiten begonnen. Am Nachmittag kamen dann die ersten Paletten (über 5 Tonnen !!) der Fliesen und morgen wird er wohl beginnen diese zu verlegen. Jetzt wird's wirklich schon langsam wohnlich.
Auch habe ich die Metallbauarbeiten (Geländer) vergeben ... leider wieder einmal nicht zum Wunschpreis. Das Budget leidet arg und mir blieb nichts anderes übrig als mal einen Anruf bei der Bank zu machen und sie zu informieren, dass wir wohl um eine Budgetüberschreitung nicht herum kommen werden. /emoticons/default_mad.png
Habe allerdings noch keine Zusage erhalten, dass dies so OK ist. Naja, weiterhin Lotto spielen
Gruss
Flat E.





- Pfälzer9’908 Beiträge8. Januar 2009
@Pfälzer
ja, da sollte man auch nichts gegenteiliges behaupten, sondern, wenn der Wille vorhanden, einfach arbeiten lassen /emoticons/default_biggrin.png
aber er meint damit habe man kein "Gefühl" ... bitte, wie er will
Gruss
Flat E.
Dein UB ist gerade knapp 4 Wochen alt! Wurde das Aufheizprogramm der WP bereits durchlaufen? Hast Du davon ein Aufheizprotokoll, als Nachweis für Dich oder ggf. auftretende Schäden?
Wurde die Feuchte per CM-Messung durchgeführt? Dies ist die einzig zuverlässige Messmethode zur Feuchtbestimmung von Unterböden, vor Belegung.
- Flat E.1’540 Beiträge9. Januar 2009Hallo Pfälzer
jaja, ich dachte mir schon, dass du dies "kritisch" hinterfragst ... und bin dir auch sehr dankbar dafür
Es ist in der Tat noch nicht sehr lange her, seit der UB eingebracht wurde (am 8. Dezember). Es wurde aber immer schön Schnellbinder :: Knopp Unternehmensgruppe :: dazugemischt.
Die Wärmepumpe läuft noch nicht (Bohrung für die Ersonde konnte noch nicht gemacht werden). Demzufolge habe ich natürlich auch kein Aufheizprotokoll.
Die Bodenheizung läuft aber trotzdem, mittels eines Provisoriums. Die Temparatur schwankt allerdings sehr zwischen 25 und 32 Grad. Auch die Messung war keine CM-Messung. Die Messung wurde mit diesem Gerät gemacht; RHENA Tronic AG - Produktdarstellung
wir haben 4 Messungen vorgenommen und ich habe zwei Mal nachgefraget ob der Plattenleger keine Bedenken habe und das Risiko auf sich nimmt, er bejahte dies ganz klar (und ich selbst habe eigentlich auch keine Bedenken)
Nun ja, die Zeit wird es zeigen
Danke für die Fernkontrolle und Gruss
Flat E.
- Flat E.1’540 Beiträge9. Januar 2009Die ersten Platten sind verlegt ... und wir sind happy /emoticons/default_smile.png
Der Boden gefällt uns sehr. Ist halt doch nochmal "anders" als mit ein paar Musterplatten welche in der jetztigen Wohnungs ausgelegt sind oder die paar m2 in der Keramik-Ausstellung.
Das Wasserprov ist bei diesen eisigen Temparaturen auch noch eingefroren ... und so musste ich jede Menge Eimer mit Wasser aus dem Nachbarshaus auf die Baustelle schleppen, dammit der Fliesenleger den Mörtel anmachen konnte.
Und auch ein Toitoi-WC ist noch gekommen. Der Baumeister hat vor den Weihnachten den WC-Container abgebaut (auch wegen dem gefrieren des Wassers in den Leitungen). Aber der "Habasch" von Chauffeur hat das Ding am erst besten Platz, mitten auf der Zufahrtsstrasse hingestellt, so nach dem Motto "alles anderi gaht mir nüt a" /emoticons/default_mad.png
Gruss
Flat E.





- Pfälzer9’908 Beiträge10. Januar 2009Hallo Flat E.
von dieser kleinen "Beimischung" hattest Du ja leider nichts erwähnt! Da hätte ich mir dann einige Sorgen ersparen können.../emoticons/default_wink.png
Das ist natürlich völlig in Ordnung, bei dem fast halbierten w/z-Wert geht das prima. Daher auch von der Ferne "Entwarnung" zum Trocknungszustand.
Das Messgerät wäre allerdings im Ernstfall ungeignet gewesen die Grenzwerte aus zu loten. Diese Dinger nimmt man eher für grobe Vormessungen oder bei Schadensfällen, aber nicht um den richtigen Feuchtezustand von Zement- oder Fliessestriche bestimmen zu können. Die besagte CM-Messung und die hierin angegebenen Abweichungen (hier 1%) von den bekannten Standardtabellen siehst Du ja auch in der technischen Beschreibung für den Zuschlagstoff!
Wenn der Plattenleger bisher damit keine ernsthaften Probelem hatte, dann war ggf. auch etwas Glück dabei. Er sollte sich unbedingt ein CM-Messgerät anschaffen, damit ihm das Glück auch weiterhin treu bleibt. Viele Kollegen in der Schweiz haben dies ja auch schon längst im Gebrauch.
Dass er dabei grenzwertige Messergebnisse erzielte, liegt eben auch an diesem einfachen Gerät. Hier konnte er z.B. die entsprechenden Abweichungen bei Verwendung des Zuschlagstoffes nicht erkennen bzw. in Relation stellen. Zudem lässt dieses Gerät keine genauen Messungen im Tiefenbereich des UB zu. Die gezeigten Dornen bekommt er ja nur einigen Millimeter, max. Zentimeter in den UB hinein.
Nun ja, er ist ja nun schon am Verlegen. Die Fliesen haben ja eine unregelmäßige Kante, aber zumindest auf dem dritten Bild scheinen sich einige Plattenkanten press zu stoßen? Mag aus dem Winkel oder der Entferung aber auch täuschen? Im Normalfall sollte aber an allen Kanten so viel Luft bleiben, dass der Fugenmörtel ungehindert und in voller Stärke bis nach unten, zum UB durchlaufen und die Fuge satt füllen kann! Bei press gestoßenen Fliesenbereichen würde dies kaum möglich sein und nur oberflächlich eine Verfugung erfolgen!
Dies solltest Du nochmals genau prüfen und wenn es so wäre, mit dem Plattenleger bereden. Hatte er (war auf dem Bild nicht ersichtlich) auch eine Wasserwaage dabei und hat diese auch benutzt?
Was ich persönlich immer kritisiere ist die zu dem Verlegezeitpunkt nicht vorhandene Randämmung, bzw. deren Überstand, des Unterbodens. Hier solltest Du genau darauf achten, dass definitiv kein Kleber- oder Fugenmörtel im Randbereich eindringt! Falls doch, dieser noch relativ frisch ist, sofort entfernen lassen!
Wenn die FBH läuft, dann läuft in der Regel auch das Aufheizprogramm ab. Dies wird immer ohne Sonde/Erdwärme, über den normalen Stromanschluss gefahren. Daher frage nochmlas nach dem Aufheizprotokoll, auch wenn dies, bei der UB-Ausführung dafür nun keine große Rolle spielt.
- Flat E.1’540 Beiträge10. Januar 2009Hallo Pfälzer
ja, den Schluck Chemie hab ich wirklich unterlassen zu erzählen und auch auf den Bildern war das nicht auf Anhieb erkennbar. Als Anlage aber noch ein "Beweisfoto" für das Zusatzmittel und PP-Fasern.
Das mit dem einfachen Messgerät keine exatke Messung möglich ist, war mir bewusst, aber du hast schon recht. Denn eigentlich verlässt der Unternehmer sich da zu sehr auf Glück (machen aber viele andere Handwerker bei anderen Arbeitsgattungen auch, und die Materialien sind einfach (zu) gutmütig)
Ich werde ihm wohl mal eine Offerte für ein Profi-Gerät unterbreiten /emoticons/default_biggrin.png
Beim Gerät gabs aber Bürsten-Aufsätze welche etwa 4 cm in den UB eingeführt werden konnten, also wenigstens doch nicht "nur" Oberflächenfeuchte
Was die Platten und deren Verlegung angeht. Die Kanten sind eigentlich sehr gerade, aber die ganze Platte schüsselt leicht (nach oben -> heisst in der Mitte höher als an den Ecken).
Die Perspektive täuscht etwas, die Platten haben alle ca 3 mm Fugen und der Fugenmörtel sollte so keine Probleme haben bis nach unten eindringen zu können. Nach dem Ausfugen sollte dann die Fuge optisch ca 4 - 5 mm betragen, da die Platten am Rand leicht gefast sind.
Auch hat der Plattenleger selbstverständlich eine Wasserwaage (200 cm) dabei. Alles im grünen Bereich. Der UB war aber auch nicht wirklich topfeben. Vorallem bei der Unterteilung der Felder mittels Dila-Fugen merkte er beim verlegen unterschiedliche Höhen.
Deine Kritik bezüglich Randstellstreifen kann ich verstehen. Ich hatte zu Beginn dem Chef auch gesagt, ich wäre froh wenn sie diese dran lassen ... aber eben, die liebe Kommunikation. Der Lehrling hatte vom Plattenleger schon den Auftrag erhalten die Stellstreifen abzuschneiden. Ich glaube aber, dass er acht gibt, dass kein Kleber in der Randzone bleibt. Ihm geht es wohl mehr darum, dass er etwas näher an die Wände kann, um sicher zu sein, dass der Sockel alle Plattenränder abdeckt.
Was die Heizung und deren Protokoll angeht, werde ich nächste Woche mal den Sanitär/Heiziger fragen. Gibt wohl eh eine ausführliche Besprechung der nächsten Schritte, denn die Endphase hat ja nun jetzt begonnen /emoticons/default_wink.png
Danke und Gruss
Flat E.












