SucheFür Unternehmer
ThemaStart · Forum

Feuchteschäden im Keller nach Isolierung?

7Antworten3’998Aufrufevon Züriseeblick · 30. Januar 2013letzter Beitrag vor 14 Jahren
  1. Züriseeblick29 Beiträge30. Januar 2013
    Ich habe den Gemüsekeller mit Kiesboden mit 8 cm EPS isoliert. Der Keller war lange Zeit nicht benützt worden.

    Dann ist mir aufgefallen, das im hintersten Winkel gegen die Aussenwand/ und Decke Tauperlen vorhanden sind.

    DIe perlen waren nicht gravierend, vielleicht auf einer Fläche oben 100cm x 10 cm und Seite 100 x 10 cm. Danach kam ein Wohnbiologe und rät mir, auch die

    hinterste Seitenwand (den obersten Teil 50 cm) auch zu Isolieren. EPS mit viel mineralischem Kleber aufstreichen und ankleben, damit diese die Feuchtigkeit aufnehmen

    können.

    Gesagt, getan...Nachdem ich die Wand gut getrocknet und einen Luftentfeuchter über Nacht reingestellt habe.

    Jetzt lese ich aber, dass schon bei geringer Feuchte Bauschäden entstehen können?!

    Habe ich jetzt alles richtig gemacht und soll ich den hintersten Teil des Gemüsekellers besser ohne Isol. sein lassen? Bzw. die Iso wieder runterholen.

    Da oben nur ein schwach beheitzer Lagerraum ist, wäre es nicht gravierend.

    Thomas

  2. Fred752 Beiträge31. Januar 2013
    Jesses, was mag Dein Wohnbiologe wohl von Beruf gewesen sein?

    Hat er die Radonbelastung bei Kiesboden und die Belüftung des Kellers nicht angesprochen. Je nach Gebiet in dem das Haus steht, kann sie werheblich sein. Nachsehen oder nachragen und allenfalls dauerlüften.

    Bringt mehr als wassersaugendes EPS.

    Gruss, Fred

  3. Züriseeblick29 Beiträge31. Januar 2013
    Danke für die Anwort Fred.

    Die Belüftung hat er angesprochen. Doch das geht ja nur im Winter und da es nur im vordersten Teil bei Türe ein kleines Kipp-Fenster gibt, bringt das nicht viel. Nach Dauerlüften

    habe ich gestern 11 grad und 86 % Feuchte und zwar vorne wie hinten. Von Radonbelastung hat er nichts gesagt. Die Lösung ist wohl den Boden zu betonieren?

  4. K.Brodbeck86 Beiträge1. Februar 2013
    Hallo Züriseeblick,

    Radonbelastung ist nicht überall gleich und nicht überall ein Problem. Es gibt Radonkarten, da kann man schon mal grob abschätzen ob man damit probleme bekommen kann oder nicht. Sicherste Möglichkeit ist die Messung von einem Baubiologen oder Bauchemiker.

    Zur Dämmproblematik musst du genauere Angaben machen. Hast du das EPS einfach auf die Erde gelegt, was ist darüber, wie ist der Anschluss an die Aussenwände? Diese sind vermutlich nicht isoliert. Wie sieht es mit der Decke darüber aus? Wieviel Fenster sind in dem Raum. Ist das Feuchtigkeitsproblem nur im Sommer oder auch im Winter?

    lg

    K.Brodbeck

  5. Züriseeblick29 Beiträge1. Februar 2013
    Hallo,

    die Radonbelastung ist gemäss Karte am Zürisee nicht hoch.

    Wegen Isolierung. Der Boden ist wie gesagt aus Kies. Ich habe die Decke mit EPS isoliert. Das "Feuchtigkeitsproblem" ist nur in der hintersten Ecke, wo auch kein Fenster ist

    (Fenster ist vorne bei Türe). Die Ecke ist naturgemäss wegen Kiesboden und schlechter Durchlüftung, Kälte etc. ein Schwachpunkt. Ansonsten sind alle Wände , Decke trocken.

    Die Wände sind aus 40 cm dicken Beton und aussen mit Teer beschichtet. Die Decke ist aus 35 cm Beton.

    Seit das EPS verklebt ist, hat es auch keine Tauperlen mehr. Die Frage ist nur, ob es deswegen mit der Zeit Probleme gibt? Der Baubiologe meinte, dass das EPS, wenn ich es mit viel

    mineralischem Kleber Auftrage, die Feuchtikeit absolbieren kann.

  6. K.Brodbeck86 Beiträge1. Februar 2013
    Hallo Züriseeblick,

    War das wirklich ein Baubiologe? die Feuchtigkeit kommt doch gar nicht zum Kleber!

    Ich denke konstruktiv gibt es kein Problem mit der Durchfeuchtung, aber der Nutzen ist doch stark eingeschrängt! Wenn keine Materialien die Feuchtigkeit absorbiert fängt da drin alles schnell an zu schimmeln!

    lg

    K.Brodbeck

  7. Züriseeblick29 Beiträge4. Februar 2013
    Es war ein Baubiologe! Der Chef persöhnlich von einer grossen Firma, die alles mögiche rund ums Haus anbietet.

    Eigentlich hatte ich die FA. beauftragt, weil ich unsicher war, woher das Wasser an der Decke kam. Ev. ein Leck?

    Die Fa. kam um eine "gratis" Untersuchung der Wand. Er stellte sicher, dass das Wasser aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit

    da ist. Er stellte ein Feuchtigkeitsmesser auf und sagte dann, das wir jetzt mitten in einer Feuchtigkeitsberatung sind.

    Ich sagt ok. Er: Ich sollte gut lüften und die Feuchtigkeit überwachen. Nach ca. 15 Min war er wieder weg. Es sei ellig, da er in die Berge in den urlaub wollte!

    Ich bekam einen schriftlichen Bericht, wo er nochmals erwähnte, dass ich gut lüften soll(lüftungsreglemente keller), Luftfeuchtigkeit überwachen und hinten in der Ecke isolieren soll.

    Dazu eine RE. über Fr. 180.--.

  8. Fred752 Beiträge4. Februar 2013
    Immerhinwar ddie Untersuchung, dass die Wand nass ist, gratis.

    /emoticons/default_wink.png

    Gruss, Fred