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Feuchte Mauern

7Antworten4’231Aufrufevon moeweli · 9. Februar 2009letzter Beitrag vor 18 Jahren
  1. moeweli45 Beiträge9. Februar 2009
    Ich hoffe ich bin im richtigen Forum,ich habe einige verschiedene Seiten gelesen und denke hier bin ich recht und neu bin ich auch hier.Nun mein Problem.Seit etwa 2 Jahren sehe ich wie auf einer kleinen Fläche,ca 30 cm x 100 cm sich die Farbe löst und die Mauer darunter feucht ist,auf der anderen Seite der Mauer ist exakt so gross eine Duschwanne,aber da haben wir seit 2 oder 3 Jahren nicht mehr geduscht.Im Dezember haben wir 3 Wochen ein Entfeuchtungs Gerät laufen lassen,hat aber nicht viel gebracht.Letzte Woche habe ich die Dusche komplett demontiert,darunter das Kanalisationsrohr freigelegt weil ich dachte das Rohr sei vielleicht gebrochen,habe aber nichts defektes gefunden.Heute Vormittag kam eine Person mit Kanal fernsehen,der hat auch von innen nichts gefunden,die Person mit dem Kanal fernsehen hat dann an mehreren Stellen die Feuchte der innen und aussen Mauern kontrolliert und festgestellt dass alle Mauern ziemlich feucht sind,zwischen 65 und 75 %.Nun wurde uns empfohlen ein Entfeuchtungsgerät fest zu installieren.Nun meine eigentliche Frage:Ist da nicht besser eine Sickerleitung an dieser Seite des Hauses zu machen,der Nachbar ein paar Meter weg hat erst vor 2 - 3 Wochen gesagt er habe dort auch "Wasser"Probleme.Oder gibt es noch andere Möglichkeiten?Das Haus hat Baujahr 1966 und wir bewohnen es seit 30 Jahren und hat bis an hin keine solchen Probleme.

  2. Pfälzer9’908 Beiträge10. Februar 2009 · bearbeitet
    Hallo moeweli,

    willkommen im Forum, auch gleich an der richtigen Stelle!

    Kannst Du Bilder der räumlichen Situation machen und einstellen?

    Es ist eigentlich eher unwarscheinlich, dass eine generelle Feuchte nach 30 Jahren auftritt. Wobei ich davon ausgehe, dass Du diese feuchten Wände im Keller hast?

    In Ausnahmefällen wäre aber auch dies möglich!

    Wenn Du bisher eine Stelle nur gesehen hattest, die wohl auf einer Innenwand liegt, da gegenüber die Dusche ist, dann sollte man hier auch als erste Maßnahme den Schaden vermuten und suchen.

    Dass es ein Problem mit dem Abwasser ist, kann man eigentlich von Beginn an ausschließen, wenn Du ja sagst, diese Dusche schon seit Jahren nicht benutzt zu haben. Wo nicht geduscht wird, kann das Abwasserrohr auch keine Feuchte an Wände abgeben!

    Was aber eher warscheinlich ist, dass sich die Warm- oder Kaltwasserleitung nicht mehr in einem einwandfreien Zustand befindet. Hier reicht nur ein winziges Loch, kaum mit dem Auge sichtbar, um auf Dauer / längere Zeit, die darunterliegende Wandfläche zu durchfeuchten.

    Hast Du dies schon überprüft? Wenn nicht, würde ich dies auf alle Fälle, bevor Du das ganze Haus aufgräbst, machen!

  3. turbo10. Februar 2009
    Hi

    Wie verlaufen die Leitungen des Wasserwerks. Es währe eine weitere Möglichkeit, das die eingegrabene Wasser-/Abwasserleitung undicht ist.

    Turbo

  4. iona280 Beiträge10. Februar 2009
    Ein Bekannter von mir hat sich darauf spezialisiert, mit einer Thermographiekamera auch solchen Wasserschäden nachzugehen. (ua auch defekte Bodenheizungen). Ich wusste bis letzten Samstag überhaupt gar nicht, dass das möglich ist. Ist es aber - absolut interessant, was man so alles sieht, wenn man mit einer Thermokamera das Häusle mal von Innen abscannt.

  5. moeweli45 Beiträge15. Februar 2009
    Guten Abend,zuerst vielen Dank für die Antworten.Das Problem mit den feuchten Mauern hat sich seit meiner Frage eigentlich gelöst.Am Dienstagabend war ein Fachmann für Entfeuchtungstechnik bei mir und sah sich die Sache an.Er hat mir erklärt dass das durch eine Bausünde entstanden sei.Die Mauer steht auf einem kleinen Fundament und besteht aus Kalksandstein,welcher sehr gerne Wasser aufzieht.Nun hat dieser Fachmann sagte mir weiter,es gebe verschiedene Möglichkeiten dieses Problem zu lösen,aber 100 % sei keine,eben weil die Mauer,1.auf einem so kleinen Fundament stehe und 2. weil Kalksandsteine verwendet wurden.Ich könnte auch die Mauer mit Injektionen mit dichtendem Material behandeln.Falls ich eine Sickerleitung ums Haus habe,solle ich diese einmal spülen lassen,sie könnte verstopft sein.Aus der Sicht dieses Fachmann sei das ein kleines Problem,er erzählte mir von anderen Gebäuden mit viel grösseren Wasserproblemen.So lange es nicht schlimmer werde und vor allem nicht schlecht rieche,würde er das einfach beobachten.Der Fachmann war von der Firma Ruef Entfeuchtungstechnik,respektive es war Herr Ruef selber,welcher bei mir war. /emoticons/default_additional/214.gif

  6. wellingtonia2’316 Beiträge15. Februar 2009
    Hallo moeweli

    Hat der Herr Ruef einen konkreten Vorschlag gemacht, wie die Sache saniert werden kann oder hat er dir die Entscheidung (du bist ja der Laie) überlassen ?

    Zum Thema evtl. ein Beitrag der Licht in gewisse Aussagen von Herr Ruef bring.

    http://www.haus-forum.ch/baumaengel-garantiefaelle-fehlplanung/3531-uberfordert-mit-feuchten-kellerwaenden.html#post48398

    Andy

  7. moeweli45 Beiträge10. Mai 2009
    Herr Ruef hat mir empfohlen nichts vor die Mauer zu stellen damit die Feuchte,welche aufsteigt,verdunsten könne und wenn ich die Mauer mal wieder streichen wolle solle ich auf eine Farbe schauen wo die Mauer "atmen" könne.

  8. wellingtonia2’316 Beiträge17. Mai 2009
    Hallo moeweli

    Wenn du mit dieser Lösung leben kannst, wäre es das Günstigste.

    Ohne Streichen wäre für das Verdunsten der Feuchte noch besser.

    Willst du in diesem Raum Möbel oder andere empfindliche Teile lagern, musst du vorher die rel. Luftfeuchte messen und falls nötig weitere Massnahmen einleiten.

    Andy