Ich habe folgendes Problem mit meiner ca 3 Jahre alten Doppelgarage ( ca 40 qm )
Wenn es regnet, wird der Fußboden in der Garage nass ? besonders nass wird´s wo Fahrzeuge stehen. Es wird aber auch nass wenn keine Fahrzeuge drin stehen.
Die Garage wurde in Eigenleistung errichtet.
Der Untergrund in der Garage besteht aus ca. 30 cm Basaltschotter + ca. 3 cm Verlegesplitt
anschließend habe ich die Garage mit Verbundstein Pflaster 10x20x8 cm ausgelegt.
Diese Steine saugen sich bei Regen richtig voll und es dauert Tage bis es wieder einigermaßen trocken ist.
Habe auch schon überlegt die Steine wieder raus zunehmen und eine Betondecke zu giesen.
Bin mir aber der Sache nicht ganz sicher ? weil sich Beton doch auch voll saugt./emoticons/default_rolleyes.gif
Vielleicht kann mir jemand einen Rat geben, oder jemanden nennen der mir weiterhelfen kann ?
Da hast du ganz einfach die Entwässerung des Terrains vergessen.
Von mir aus gesehen hätte eine Sickerleitung unter die 30cm Schotter gehört womit das Wasser gezielt abgeführt worden währe.
Als Notlösung könnte ich mir vorstellen, das eine in der Garage vergrabene Betonröhre mit ca. 80 cm Tiefe je nach Wahl des Anschlusses mit betoniertem Boden oder aber Geröllpackung vergraben wird.
Auf der Seite der Röhre in Höhe Schotterpackung viele 10-15mm Löcher als Wasserdurchgang bohren.
Diese Röhre wenn möglich an das Meteorwasser Leitungsnetz anschliessen.
Ansonsten das Wasser mit einer Tauchpumpe nach Bedarf abführen.
Achte auf den frostsicheren Standort und Leitungsführung, sollte die Pumpenlösung gewählt werden.
Dann ist ja eine Meteorleitung für das ableiten des Dachwassers vorhanden.
Gut so.
Hast du schon daran gedacht an diese eine Sickerleitung zur Entwässerung des Bodens anzuhängen. (Sickerleitung = Röhre mit vielen Löchern in der oberen Hälfte des Rohrdurchmessers)
Allenfalls reicht auch wie schon beschrieben ein Schacht, damit nicht der ganze Boden wieder aufgerissen werden muss.
(Sickerleitung = Röhre mit vielen Löchern in der oberen Hälfte des Rohrdurchmessers)
Turbo
..die wird er nicht kennen und auch nicht kaufen können.... zumindest bei uns nicht, da sie unsere DIN-Anforderung bei weitem nicht erfüllen würde..... zudem, der Ort liegt nördlich Kassel/DE.
Wir haben rundum und viel mehr Löcher.../emoticons/default_biggrin.png
Du solltest mal im nächsten Sommer, mit dem Töff, den nördlichen Kanton erkunden /emoticons/default_wink.png
Hallo Thorsten,
entweder es so belassen, für eine bessere Be- und Entlüftung sorgen (damit es schneller trocknet) oder ein neues "Projekt" beginnen?
Was möchtest Du? Zurzeit wirkt es unschön aber stören tut es ja nicht...
Der Anschluss von Sickerwasser an eine Dachentwässerung ist bei uns, in den meisten Fällen verboten... also, einhalten oder darauf pfeifen?
Gleich ob Du eine Bodenplatte einbauen möchtest oder die von turbo erwähnte Dränageleitung, den Belag und gesamten Unterbau musst Du dann eh herausholen.
..die wird er nicht kennen und auch nicht kaufen können.... zumindest bei uns nicht, da sie unsere DIN-Anforderung bei weitem nicht erfüllen würde
Hi Pfälzer
Offenbar hocke ich zuviel im Büro und zuwenig draussen.
Na ja, kein Problem. Solange meine Jungs das im Griff haben, kann ich im Büro ja schon Käse erzählen. /emoticons/default_biggrin.png
Da das Dachwasser innerhalb der Garage gefasst wurde, macht es für mich schon schon was aus, ob nur ein m2 für den Sammelschacht oder gleich die ganze Bodenfläche aufgerissen wird.
Ist doch immer eine Ermessensfrage./emoticons/default_biggrin.png
Verdichteter Boden oder Lehmboden ist anzunehmen. Sonst würde das Wasser nicht über die 30cm Schotter aufstauen.
Daher glaube ich auch, das sich das Wasser durch den Schotter Richtung Zwangsentwässerung, Schacht kämpfen wird. Sofern dort der Wasserstand tiefer ist.
Es reicht ja, wenn die obersten 5cm Schotter trocken bleiben, damit die Kapilarwirkung bei den Steinen nicht zum tragen kommt.
Bin aber kein Baumeister und kann mich da auch täuschen.