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Fernwärme, benötige Hausinstallation

1Antwort2’673Aufrufevon otchoa · 20. August 2014letzter Beitrag vor 12 Jahren
  1. otchoa25 Beiträge20. August 2014
    [SIZE=medium]Hallo zäme[/SIZE]

    [SIZE=medium]In naher Zukunft planen wir, ein neues EFH auf unserer neu erworbenen Parzelle zu bauen. Aktuell beschäftigt mich in diesem Zusammenhang das mögliche Heizsystem. Natürlich gibt es die Möglichkeit einer Erdwärmesonde. [/SIZE]

    [SIZE=medium]Wir haben aber auch die Möglichkeit, unser Haus an einen bestehenden Fernwärmeverbund anzuschliessen. Bis an die Parzelle sind die nötigen Leitungen bereits verlegt. Wir können durch den Wärmelieferanten die Wärme für Heizung und auch für die Warmwasseraufbereitung beziehen. [/SIZE]

    [SIZE=medium]Was braucht es jedoch alles bei der Hausinstallation? Bei der Recherche im Internet stosse ich immer wieder auf unterschiedliche Begriffe wie Wärmetauscher, Pufferspeicher oder Wärmeübergabestation. Da ich nicht vom Fach bin, kann ich die Begriffe nur bedingt einordnen. [/SIZE]

    [SIZE=medium]Das ganze möchte ich dann am liebsten mit Energie von der eigenen PV-Anlage auf dem Dach versorgen. Da braucht es im Heizraum dann sicherlich auch wieder ein Zusatzgerät. [/SIZE]

    [SIZE=medium]Kann mir da jemand auf die Sprünge helfen? Ich weiss gerne jeweils ein wenig Bescheid bevor ich auf den Fachmann zugehen. Ich will mir ja nicht alles verkaufen lassen. [/SIZE]

    [SIZE=medium]Vielen Dank für eure Hilfe. [/SIZE]

    [SIZE=medium]Beste Grüsse[/SIZE]

    [SIZE=medium]Otchoa[/SIZE]

  2. Fred752 Beiträge20. August 2014
    Ganz sicher brauchst Du eine Wärmeübergabestation. Die ist ev. vom Versorger vorgegeben.

    Sie beinhaltet in der Regel einen Wärmetauscher, eine Wärmemessung, oft den Verteiler, die Pumpen und die Regelung für die Hausinstallation. Pfannenfertig.

    Wenn Du dein Haus mit Brauchwarmwasser versorgen willst, brauchst Du einen Wassererwärmer/Speicher, der ebenfalls mit Wärme vom Netz versorgt wird.

    Wieviel Wärme Du dann noch selbst produzieren darfst, steht im Vertrag mit dem Wärmelieferanten. Dieser möchte nicht einfach Lückenbüsser sein. Thermische Solaranlagen für das warme Wasser werden in der Regel akzeptiert. Ebenfalls vorgegeben sind Vor- und Rücklauftemperaturen. Diese können im Sommer und Winter unterschiedlich sein.

    Die Wärmepreise kannst Du nicht 1:1 mit den Energiepreisen (Strom/Gas/Oel) vergleichen. Im Vergleich müsstest Du die Energiegesamtkosten inkl. Investition, Unterhalt, Ersatzinvestition, usw. bei eigener Wärmeproduktion vergleichen.

    Lass Dir ein Angebot machen und sprich mit Leuten, die schon an das Wärmenetz angeschlossen sind.

    Und lass Deine Heizung von jemandem planen, der Erfahrung mit solchen Anlagen hat.

    Gruss, Fred

    Hier ein Link zu einer zeitgemässen Lösung:

    http://www.bioenergiedorf-buesingen.de/

    Gruss, Fred