wir sind mitten in der heissen Hauskaufphase (kein Hausbau - sondern "gebrauchtes Haus") und haben leider - noch - wenig Kontakt zu Schweizern, um einmal zu hören, wie Frau und Herr Schweizer bei der Finanzierungsentscheidung praktisch vorgehen.
Wir haben uns beim VZ bzgl. der Finanzierungsmodelle beraten lassen und auch vom VZ-eigenen Hypothekenzentrum eine Offerte unterbreiten lassen. Parallel möchten wir uns auch gerne bei anderen Banken umhören und haben dabei das Ranking vom K-Tipp bzw. VZ im Visier.
Unsere konkrete Frage nun:
1. Wie viele Banken habt Ihr parallel angesprochen?
2. Wie habt Ihr Eure Ansprechpartner dabei ausgewählt?
3. Wie seid Ihr praktisch vorgegangen? Persönliche Termine bei jeder Bank oder Dossiers verschickt (von dieser Variante habe ich in den Beiträgen hier nebenbei gehört - wie geht man hierbei vor?)
Für alle weiteren Infos, die Ihr für wichtig haltet, sind wir sehr dankbar!!!
Ich habe auch mit 4 Banken und 2 Versicherungen kontakt aufgenommen, Termin fixiert und persönlich vorbeigegangen oder aber hatte nur Kontakt per e-mail (Versicherung). Wir haben dann von den Anbietern die Offerten für die Finanzierung erhalten.
Bei den 2 besten haben wir dann noch ein wenig gehandelt und schon hatten wir unsere Hypothek. Wir haben unsere Hypothek schlussendlich bei der Winterthur Versicherung für 10 Jahre fix abgeschlossen.
Meistens kennst Du ja die Berater nicht, ausser Du hast eine Empfehlung und es ist vorallem bei den grösseren banken etwas Glückssache ob Du auf einen berater triffst der Dir sympathisch ist oder nicht.
Wir haben zuerst einen Termin bei einer Bank abgemacht um überhaupt mal berechnen zu lassen was bei uns möglich wäre finanziell, das heisst der maximale Hauspreis. Dann sind wir mit einer Offerte, dem baubeschrieb sowie unserem Dossier bei 4-5 banken vorbei gegangen. Natürlich vorher einfach Termin ausgemacht und uns dann beraten lassen.
Leider sind wir knapp mit Eigenkapital und wir sahen rasch dass wir nicht die Qual der Wahl hatten. Ansonsten könnte man nämlich noch mit einer günstigen Offerte zur "Wunschbank" gehen und nochmals sein Glück versuchen.
Auch bei uns ging es ähnlich. Wir haben mit den Unterlagen bei einigen Banken persönlich vorgesprochen. Und bei den zwei "Favoriten" haben wir am Schluss noch ernsthaf die Konditionen heruntergehandel.
ES lohnt sich sicher, verschiedene Banken anzusprechen. Wir haben einfach alle genommen, die in der Nähe eine Filiale haben (denn man muss doch ab und zu vorbei). Wir haben alles schriftlich zusammengestellt (ein Dossier mit Infos über unser Projekt, unsere finanziellen Verhältnisse inkl Betreibungsauszug und so, Beruf und berufliche Aussichten, Familiensituaiton, etc) und mit der Bitte um ganz konkrete Offerten (variable, 2-5-10-Jahre Festhypothek) verschickt. Die Zahlen lassen sich so besser vergleichen. Die meisten Banken haben schnell geantwortet und wollten fast alle einen Termin. Den haben wir dann auch wahrgenommen, aber wenn immer möglich vorher schon versucht telefonisch rauszufinden, was sie anbieten. Schlussendlich haben sich 2 rauskristallisiert, mit denen haben wir dann noch länger weiterverhandelt (z.Bsp. wegen Amortisations-Höhe, Baukredit oder von anfang An Hypothek, Tempo - wir hattens pressant!) . Es lohnt sich sicher, da ein bisschen Zeit zu investieren und ein gutes professionell gestaltetes Dossier zu machen! Viel Glück!
Bei uns war es so, dass wir ja noch an was anderes Intresse hatten und da kam der Architekt, als es um ein Gespräch ging, mit der Bank zu uns nach Hause.
So lernte man sich auf einer eher Privaten ebene kennen.
Das Projekt haben wir zwar abgeleht, aber der Bank blieben wir Treu.
Jetzt läuft alles auf einer senr Vertrauenswürdigen Basis. Zudem konnten wir letztes Jahr an ein Open Air Kino, mit Nachtessen und das Jahr, wie es Aussieht in den Zirkus, auch mit alem drum und dran.
Klar wir schauen auch auf das Angebot, aber das Zwischenmenschliche und das Vertrauen war bei uns an erster Stelle.
Nasche die Banken haben tatsächlich gerlern sich auch um die nicht ganz so grossen Fische zu kümmern. Ich hab das als Ex-Banker auch mit Freude zur Kenntnis genommen.
Ich denk neben den Konditionen muss sicher auch die Chemie mit dem Betreuer stimmen. Ansonsten lieber um einen anderen Betreuer bei derselben Bank bitten wenn alles sonst i.O. ist.
Auch kleinere (sprich regioanle Institute) haben inzwischen gemerkt dass man dem Kunden was bieten kann. Wir waren zu einer Kinorpremiere mit allem drum und dran...
Ich bin froh darüber. Denn an uns verdient man ja das Geld. Je grösser der Kunde je eher ist die Bank bereit Sonderkonditionen zu gewähren. Auch bis zur Grenze der Selbstkosten. So sind jedenfalls meine Erfahrungen noch aus der aktiven Bankerzeit.