Wir haben ein knapp 60 jähriges EFH mit Oelheizung / Radiatoren.
Nun müssen wir dieses Jahr die Oelheizung ersetzen.
Das Ziel ist es, die Oelheizung zu eliminieren. Vor allem aus folgenden zwei Gründen: Kamin müsste aufwendig saniert werden. Möchte den Platz im Keller vom Oeltank anders nutzen, da es ein kleines Haus ist.
- Keine Aussenisolation (ist auch nicht geplant mittelfristig)
- 2 Stockwerke plus Keller
- Fenster noch Original (wollte diese eigentlich vorher ersetzen, nun ist 'leider' zuerst die Heizung dran)
- Kellerdecke mit 4cm Styropor 'isoliert'
- Estrich ist noch original(ist einwenig isoliert, aber natürlich nicht extrem gut)-
- Option zur Montage eines Cheminee-Ofens
- Brauchwasser momentan mit El. Boiler (400L) (möchte den eigentlich erst später ersetzen, da noch nicht alt. Aber Anschluss an WP vorsehen für Brauchwasser)
- Beheizte Kubatur: ca. 220 m3
- PV wird evtl. in paar Jahren zum Thema (und / oder Solar)
- Oelverbauch im Winter 2012/13: knapp 1900L
- VL Temp. max ca. 56 Grad
WP mit Grundwasser / Sole kommt aus finanziellen Gründen nicht infrage.
Nun hatte ich diverse WP-Hersteller im Haus (CTA, HSB/Weisshaupt, AlphaInnotec, StiebelEltron, Elco) und ich nun div. Offerten im Briefkasten, die rel. schwer vergleichbar sind.
Kurz paar Worte zu den einzelnen Vorschlägen / Offerten:
- CTA:
Aeroheat CS 1-12a
Pufferspeicher C H SO 500 (500L)
- HSB:
Weishaupt WWP L 12 A
WES 500-H Speicher (500L)
- alpha innoTec:
Alpha-InnoTec LW 101A
Pufferspeicher 300L
- Stiebel Eltron
WPL 25 A (modulierend)
Pufferspeicher SBP 400E (400L)
- Elco:
AEROTOP G07-14M (modulierend)
Pufferspeicher Vistron BS 300
Nun zu meinem Anliegen / Fragen... 🙂
-> Hat jemand Erfahrungen mit den genannten WP's und teilt sie mit mir (positives, aber vor allem auch negatives... 🙂
-> Was würdet ihr empfehlen / abraten?
Vielen Dank bereits jetzt; ich bin gespannt...!
Resuss
Ps: Ich bin mir bewusst, dass das EFH vom Alter / Isolation / Radiatoren nicht unbedingt optimal ist für eine Luft/Wasser WP. Da es ein kleines Haus ist, kommt Oel / Pellet vom Platz her nicht infrage, Gas haben wir nicht und eine Grundwasserbohrung vermögen wir nicht 🙂
Problematisch die Sache..... machst Du nachher weitere Sanierungen (Isolation, Fenster usw) dann ist danach die WP überdimensioniert und muss wieder getauscht werden.... ;-)
Ich würde wie bereits von Yogi81 empfohlen, zuerst die Gebäudehülle/Fenster in Angriff nehmen und die Heizung danach den neuen Gegebenheiten entsprechend ersetzen. Energietechnische Sanierungen werden mit Förderegeldern und auch teilweise günstigeren Hypothekarzinsangeboten der Banken belohnt. Wenn du die ganzen Arbeiten ein wenig staffelst hast du über drei Jahre verteilt sogar noch steuerliche Vorteile.
Falls du beabsichtigst nur die Fenster zu ersetzen werden dir keine Fördergelder zugesprochen, da der Ersatz dieser nur noch im Paket mit einer Dach- oder Fassadendämmung angerechnet wird.
Mir ist auch bewusst, dass das nicht optimal ist in dieser Sanierungs-Reihenfolge, aber die Heizung kann leider nicht noch mal nen WInter... :-/
Die Fenster sind dann etappenweise im 2015 / 2016 geplant.
Deshalb die Idee mit einer modulierenden WP (ELCO oder Stiebel Eltron), Dort spielt es meiner Meinung nach weniger eine Rolle, wenn dann die Fenster gemacht sind und dann weniger Leitung gebraucht wird.
@EnergyTrading: Die offerierten Geräte sind alles Luft/Wasser WP's. Meine Idee ist eigentlich auch, das Brauchwasser erst über die WP zu nehmen, wenn die Fenster saniert sind (oder dann wie von dir vorgeschlagen ganz seperat zu heizen mit WP-Boiler).
Allenfalls könnten wir Kälte-Spitzentage mit einem Cheminee abfedern.
Hat jemand praktische Erfahrung mit den aufgeführten Geräten?
ich kann mich Yogi's Meinung nur anschliessen: zuerst die Gebäudehülle, GEAK und dann die WP.
Ich habe seit letzten Herbst ein WPL 25A und würde diese nicht mehr hergeben. Dank dem "super" Winter sind zwar noch nicht alle Parameter richtig eingestellt, sie liefert aber schon jetzt spitzen werde, welche die Herstellerangaben zT übertreffen. Wichtig ist die richtige Einbindung (ohne Kombispeicher und Solar!). Warmwasseraufbereitung via WP ist sehr effizient und mit einer PV würde dies noch mehr Sinn ergeben (ist bei uns auch noch im Plan).
Unsere Anlage läuft mit Radiatoren und FBH (FBH ca. 75% Anteil).
Der COP ist zwar eine schöne, genormte Zahl, wichtiger jedoch ist die JAZ. COP 2.7 finde ich relativ tief angesetzt. Wenn alles stimmt (Gebäudehülle, hydraulische Einbindung, Einstellungen) dann sollten 3.5-4 sicher drinnliegen.
Ich habe bei "viper101" unterstützend gewirkt und muss sage, seine Anlage läuft für LW-WP-Anlagen sehr effizient.
Bei Dir würde ich empfehlen, wenn Du es mit Stiebel machen willst, nur einen Speicher von 200 Liter zu verwenden. Nur ist es wichtig, dass der Speicher als Gleitspeicher eingebunden wird. D.H. der Speicher wird nur mit 3 Anschlüsse versehen.
dank dem extrem WP-Einstellungsvorteilhaften Winter /emoticons/default_additional/153.gif werde ich wohl erst im nächsten Winter auf schlaue Einstellungen kommen. ich habe seit Messbeginn VL-Werte von 42-35 getestet und bin irgendwo bei 38-40 Grad gelandet (im Mischbetrieb Radiatoren und FBH).
ich hatte ja die Frage in dem Forum gestellt und nicht in deinem Blog
der Strom Verbrauch für die Pumpe war laut deinem Blog wie folgt
Jahr KWh Elektrisch KWh Produzierte Wärme
2011 2495 ??
2012 2461 ??
2013 2609 ??
ich hoffe ich habe nicht s falsch übernommen
den Blog verfolge ich und finde ich interessant nur schaue ich jedes Gerät eigen an darum am Anfang die Frag
mit welcher menge Strom produziert die Pumpe welche Wärme ??