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Erfolgreiche Väter

3Antworten1’592Aufrufevon proinnsias · 25. Juni 2006letzter Beitrag vor 21 Jahren
  1. proinnsias179 Beiträge25. Juni 2006
    Wer noch die Möglichkeit hat, besorge sich doch noch ein Exemplar der aktuellen "NZZ am Sonntag"; dort gibt es nämlich einen interessanten Artikel zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Väter in Top Management Positionen.

    Hier einige Zitate:

    "Selbstverwirklichung und Pflichterfüllung durchbrechen die Autonomie des Paares und stören die genussvolle Intimität, aus der die Familie hervorgeht."

    (Ein "Betroffener" erzählt die chaotischen Familienszenen, die sich morgens vor dem Gang ins Büro abspielen): "Um zehn nach neun war Koni an dem Tag im Büro, an seinem Hemd klebte das Hemd. Ein Kollege murmelte in seine Richtung: 'Na, schön ausgeschlafen?' Koni sagt, er habe auf den Spruch nicht reagiert. Wehe, jemand zeigt im Büro, dass er Vater ist. Man wird diskriminiert, ist rasch der Spinner, der immer an seine Familie denkt."

    "Höre er den Sohn auf der Combox, brauche er schon einen hohen Grad an Emotionslosigkeit, sagt der Manager"

    "Der Graben tut sich nicht mehr zwischen den Geschlechtern auf, er klafft zwischen Eltern und Kinderlosen"

    Eure Meinungen, bitte.

  2. imported_admin262 Beiträge26. Juni 2006
    Habe den Bericht nicht gelesen. Aber die Zitate klingen erschreckend... Und leider in unserer relativ kinderlosen Gesellschaft errschreckend realistisch...

  3. luccio300 Beiträge26. Juni 2006
    salü, konnte den artikel leider auch nicht mehr lesen.... klingt aber schon ein bisschen erschrekend, muss mich da voll und ganz red anschliessen.

  4. Winnetou261 Beiträge8. Juli 2006
    Die von proinnsias aufgeführten Zitate finde ich auch sehr extrem, obschon ich nicht in einer TOP-Managment-Position bin und daher aus meiner Warte nicht direkt fühlen kann was in diesen Köpfen solcher Personen abläuft.

    Klar fordert ein jeder beruf insbesondere Heutzutage ein grosses Engagement, aber das Familienleben darf keinesfalls zurück gesteckt werden, denn die Zukunft ist nicht der TOP-Manager sondern unsere Kinder und deren Kinder, ansonsten wohl alles zusammenbrechen würde in der westlichen Welt.