also mich hat das Ding für meinen Neubau nicht ganz 800.- gekostet. Handelt sich dabei aber nicht um ein Minergiegebäude, aber um ein Wärmebrückenfreies Gebäude mit durchgehender Dämmung bis unter den UG Boden. Aus diesem Grund konnte die einfache und somit günstigere Variante des Papiers erstellt werden.
Da der Ersteller nacher diese Kosten bei der Offerte für die Heizungsinstallation in Abzug gebracht hat und damit der günstigste war, hats eigentlich "nichts" gekostet.
D.h. dein Energieausweis hat der Heiziger erstellt?
Kannst du mir kurz den Unterschied erklären zwischen Einzelbauteilnachweis und Systemnachweis? Eine der beiden Varianten soll ja einiges günstiger bei der Berechnung sein.
Worauf muss ich bei der Planung eines Neubaus achten, damit ich die günstiger Variante wählen kann?
Hallo zusammen. Der Energienachweis wird in der Regel vom Heizungsplaner erstellt.
Der oben genannte Preis stimmt so in etwa, wobei er je nach Firma warriert.
Der unterschied vom Einzelbauteilnachweis ist, dass dort nur die U-Werte (Dämmwerte) der Bauteile berücksichtigt werden, dass heisst, das diese einfach einen bestimmten Wert einhalten müssen. Beim Systemnachweis werden diese Werte mit den genauen Ausmassen des Hausses (Fenster, Türen, Wände...) verrechnet, woraus dann der Systemnachweis entsteht.
Es gibt auch viele Architekturbüro oder Energieplaner die das machen können.
Energienachweis um Fr. 800.-- könnte etwa stimmen, Minergie etwas Höher.
Der unterschied zwischen Einzelbauteil und Systemnachweis ist, das beim Einzelbauteil immer nur eine kleiner Bereich angeschaut wird (Wand/Dach/ usw.) dort gilt es einen Wert einzuhalten.
Beim Systemnachweis wird das Haus als ganzes mit all den Flächen eingegeben und es kann dann etwas gespielt werden (z.b. mehr Dämmung im Dach dafür weniger in der Wand usw.) das kann mitunter Preis oder Platzvorteile bringen. Nach einem Systemnachweis kann man auch den Heizwärmebedarf errechnen bzw. Auswerten (also man weiss was ein Haus in etwa an Energie brauchen wird)
aber ja... das ist immer verbindlich.. es stellt ja den rechtlichen Nachweis dar, dass die Vorgaben eingehalten wurden.. aber natürlich darf man auch freiwillig mehr tun.. das wäre ok..
Verantwortlich ist der Planer und letztlich der Bauleiter, welche die Arbeiten überwacht hatte.
Kontrollieren... ja nun... kann man sogar selbst.. da darin die erforderlichen Dämmstoffe, deren Stärken und Wäremleitfähigkeitswerte aufgeführt sind. Also ggf. messen.. im Dach ja kein Problem.. ansonsten mit den Rechnungen und Ausbauofferten vergleichen.. da wird ja in aller Regel genau dies beschrieben.
.. ja das wäre dann etwas blöd... also.. die Mindestdämmwerte müssen erfüllt sein. Wenn nicht, hat man gegen die geltenden Wärmedämmvorschriften verstossen und muss dies nachrüsten. Denn egal wie, diese Werte sind Bestandteil der Bewilligung! Damit absolut bindend!
Was nun unterschiedlich zwischen Rechnung (also hier Nennung dessen was eingebaut wurde...) und rechtlicher Vorgabe ist, wäre dann zu prüfen. Wenn die rechtlichen Vorgaben der Dämmung unterschritten wurden, so muss man dies ausgleichen.. mit was.. und wie auch immer. Ggf. mit dem Ausbau der alten Variante und Erneuerung der Dämmung und dem, was damit ggf. verbunden ist.
Es gibt jetzt eine Webseite die den Preis von einem Energienachweis direkt nach Eingabe der wichtigen Details anzeigt. Es werden auch Schallschutznachweis und Wärmeschutznachweis berechnet. LINK GELÖSCHT
Ich habe mal eine Offerte für CHF 800.- erhalten. Das war fürs Wechseln der Lenksäule beim Golf 3 im Jahr 2001.
Wofür hast du eine Offerte erhalten (Objektgrösse, Standard, etc.)? Mit ein paar Hintergrundinfos kann dir dann vielleicht auch jemand sagen, ob das eher hoch oder tief ist.