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Energiekonzept für EFH so stimmig?

5Antworten1’818Aufrufevon yggde · 14. April 2015letzter Beitrag vor 12 Jahren
  1. yggde19 Beiträge14. April 2015
    Hallo Zusammen,
    folgendes habe ich mir mittlerweile für unser geplantes EFH überlegt.

    Eckdaten Haus auf 420 m² Grundstück:
    240 m ²Wohn-Nutzfläche auf Bodenplatte
    Dachneigung zwischen 38-45°
    Gebäudehülle auf Niveau KFW-45 (17,5 cm KS + mineralische Dämmung)

    Rahmenbedingungen
    -KWL mit WRG dezentral oder zentral
    -Wohnraumtemperatur mit 23° leicht höher als Norm (Rollstuhlfahrerin)
    -Warmwassererzeugung über externe Frischwasserstation

    Energieerzeugung:
    Solewärmepumpe mit oberflächennahem Kollektor
    PV mit ca. 4kwp

    Energieverteilung
    FBH mit 35° Vorlauf
    Wandheizung im Bad (Duschwand und gemauerter Duschsitz) oder ein el. Handtuchheizkörper


    Wichtig war mir:
    -Einmalkosten vor lfd. Kosten
    -Keine fossilen Energiequellen im Haus
    -„Einfaches“ Konzept mit geringem manuellen Regelungsbedarf durch uns

    Ist das stimmig so und kann ich das so mit unserem BT verhandeln?

  2. postit598 Beiträge14. April 2015
    Kurz und knapp:

    - Förderstufen der KfW Bankengruppe kannst du vergessen, die sind in der Schweiz nicht relevant.

    - FBH mit 35° Vorlauf scheint mir zu hoch. Sollte wohl unter 30° sein.

    - el. Handtuchheizkörper hatten wir uns auch überlegt, braucht es aber nicht. Wir haben nun einen Handtuchheizkörper ohne Stromfresser drin, im Winter wird er etwas warm (Vorlauf natürlich unter 30°), im Sommer gehts auch ohne Wärme (ich will es im Sommer ja kühl haben im Haus und nicht noch elektrisch heizen).

  3. yggde19 Beiträge14. April 2015
    Kurz und knapp:
    Danke dafür!

    - Förderstufen der KfW Bankengruppe kannst du vergessen, die sind in der Schweiz nicht relevant.
    Gebaut wird in .de
    - FBH mit 35° Vorlauf scheint mir zu hoch. Sollte wohl unter 30° sein.
    Oh. Echt so niedrig funktiniert? War mir unbekannt.
    - el. Handtuchheizkörper hatten wir uns auch überlegt, braucht es aber nicht. Wir haben nun einen Handtuchheizkörper ohne Stromfresser drin, im Winter wird er etwas warm (Vorlauf natürlich unter 30°), im Sommer gehts auch ohne Wärme (ich will es im Sommer ja kühl haben im Haus und nicht noch elektrisch heizen).
    D.h. der hängt am gleichen Kreislauf wie die FBH?
  4. postit598 Beiträge14. April 2015
    D.h. der hängt am gleichen Kreislauf wie die FBH?
    Ja genau. Und wenn nicht geheizt wird, dann könnte der Heizkörper elektrisch erwärmt werden. Das war mir aber gegen das Prinzip; ist die Heizung aus, dann soll auch im Bad nicht geheizt werden (schon gar nicht rein elektrisch).

  5. Orchard36 Beiträge14. April 2015
    Hallo yggde

    Meine Meinung als Laie:

    Den Handtuchradiator würde ich nicht in die Fussbodenheizung integrieren. Wirkt sich vermutlich negativ auf die Effizienz der Wärmepumpe aus, Stichwort: Hydraulischer Abgleich der Fussbodenheizung. Andere Möglichkeit: Nicht nur Rohre im Boden sondern bei einer geeigneten Fläche auch in der Wand, dies erhöht die Abstrahlfläche sowie die Temperatur im Badzimmer.

    Heute gibt's auch effiziente Wärmepumpen welche kühlen können, würde ich mal anschauen. Ergänzung: schau nach Inverter (oder "geregelte" ) Wärmepumpen.

    Gruss

  6. Eitaro14 Beiträge14. April 2015
    bei auslegetemperatur (z.b. -8 grad) sind 35 grad vorlauftemperatur schon ok! die gruppe wird ja gleitend nach aussentemperatur gefahren!

    es gilt aber, die vl temp möglichst tief zu halten!

    gruss eitaro