Berner Rosen hätt ich auch gedacht, bis ich dann das hier gelesen hab:
Verwendung: Nicht für Erwerbsanbau geeignet, als Halb oder Hochstamm für Lokalmarkt und Selbstversorger brauchbar, im Hausgarten zu stark krankheitsanfällig.
Mir fallen jetzt gerade 2 weitgehend krankheitsresistente Apfelsorten ein: Topaz und Ariwa. Im Link unten findest du weitere Infos. Gute Beratung findest du in jeder Baumschule.
Wir haben 3 Apfelniederstämme gepflanzt. Topaz, Flurina und Liberty. Ich weiss zwar nicht ob das alles einheimische Apfelsorten sind aber sie schmecken vorzüglich! Unser Gärtner meinte auch sie seien nicht krankheitsanfällig.
War am anfang etwas skeptisch da ich Äpfel eigentlich nicht so mag aber aus dem eigenen Garten ist es schon etwas anderes!
Guckt mal bei Pro Specie Rara, oder auch bei Häberli Beeren AG (dort viele Neuzüchtungen, kompetente Beratung, aber nicht billig.)
Als Zwetschgen wählte ich die ganz normalen Hauszwetschgen. Sind robust und geben bessere Wähen als die Fellenberg, und sind auch weitgehend unempfindlich gegen Würmer und viel Regen zur Reifezeit (empfindliche, d.h. dünnhäutige und sehr süsse Sorten platzen dann und faulen sofort, --> alles für die Tonne).
Bei Kirschen ist es neben der Regenfestigkeit wichtig, eine gegen die Kirschfliege und die schwarze Blattlaus unempfindliche Sorte zu nehmen, sonst muss man immerzu spritzen, wenn der Boden oder die Lage nicht optimal sind. Bei Äpfeln gilt das gleiche: Wichtig ist Resistenz gegen Schorf und andere Krankheiten!
Deshalb: In der regionalen Baumschule beraten lassen. Bäume pflanzt man einmal, der Mehrpreis fällt gegenüber dem Ärger mit nicht passenden oder zu empfindlichen Sorten nicht ins Gewicht.
Die botanischen Namen wären Prunus domestica cv. für Zwetschge und Prunus avium cv. für Kirsche und Malus domestica cv. für Apfel, wobei "cv" Kultivar bedeutet, d.h. was nach cv kommt ist der Sortennamen. Also z.B. Malus domestica cv. "Gravensteiner" für den Gravensteiner Apfel.