Die Eingangstüre unseres Minergie-P-Hauses ist undicht. Das bedeutet, Wasser und Luft dringen ein. Der von uns beauftragte Experte hat nicht mal sein Räucherstäbchen ausgepackt, da der Luftzug von Hand spürbar ist. Unsere GU, die Firma Renggli AG, behauptet allen Ernstes, dass eine Eingangstür nicht mehr abdichten kann. Nun aber glaube ich Schimmel entdeckt zu haben und das macht mir echt Sorgen, auch weil in den Fensterrahmen ebenfalls Schimmel wächst (Dichtungen werden diese Woche zum 3. Mal ausgewechselt!!) Die Eingangstüre ist von der Firma Forster Typ Unico (nicht Unico HI). Wie seht ihr das? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und das Problem lösen können?
Ja das Haus ist zertifiziert. Das Gebläse für den Blowerdoor-Test wurde im Rahmen der Eingangstüre eingespannt. Jedoch kann ich fast nicht glauben, dass die Dichtigkeit der Türe nicht von Interesse ist und man rein theoretisch nach dem Blowerdoor-Test eine Zeltplache vor den Eingang spannen kann. Habt ihr die Ergebnisse des Testes zugestellt bekommen? Wird darauf erwähnt, wie die Lücke für das Gebläse gewertet wird?
Und sonst Blowerdoortest wiederholen, aber den Ventilator beim Test in einem Fenster, Terassentüre oder so einsetzen, sodass die Eingangstüre mitgetestet wird.
Allenfalls hilft auch eine Nachfrage bei der Minergie-Fachstelle, was sie davon halten.