[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Auch wenn man nur über einen Balkon oder eine Terrasse verfügt, und sei dieser noch so klein, Platz für einen Naschgarten ist immer vorhanden. Warum also nicht Engelstrompeten in Töpfen durch Tomaten in Kistchen oder Oleander durch Johannisbeerbäumchen ersetzen? Wie wäre es mit Radieschen, Salaten, Paprikas, Chilis und diversen Kräutern anstelle von Balkonblumen? Aus Ampeln müssen nicht immer Geranienblüten leuchten, ein ebenso schönes Rot zeigen beispielsweise Monatserdbeeren, von denen man den ganzen Sommer über reichlich naschen kann. Eine wichtige Voraussetzung ist, dass sich der Balkon oder die Terrasse an einer sonnigen, jedoch nicht zu heissen Lage befindet, denn sonst würden sich bald Schädlinge oder Krankheiten einstellen. Am besten eignen sich daher Ost- oder Westbalkone, noch besser Terrassen. Diese sind nicht überdacht und so der Witterung voll ausgesetzt, was für eine gute Durchlüftung sorgt. Wer nur über einen Balkon verfügt, stellt seinem Naschgarten die luftigste, aber nicht all zu windige Ecke zur Verfügung. Im Weiteren sollten die dafür vorgesehenen Balkonkästen, Töpfe und Kübel nicht zu klein sein, denn nur so können die Pflanzen genügend Wurzelwerk bilden und so ausreichend mit Wasser und Nährstoffen versorgt. Kräuter und Erdbeeren fühlen sich bereits in Töpfen mit einer Höhe von 20 Zentimetern wohl. Schnittsalate und Radieschen säht oder pflanzt man besser in Kistchen. Wählen Sie aber auch hier ein grösseres Modell. Wer Johannisbeeren und Tomaten ernten möchte, greift zu grosszügig bemessenen Kübel oder Töpfe. Ist genügend Platz vorhanden, können kleine Hochbeete (z.B. aus Holz), ausgeschlagen mit Folie, platziert werden. Diese sind ideal für eine Mischkultur von Gemüse, einen kleinen Kräutergarten oder gar ein Erdbeerbeet. Die süssen Früchtchen eignen sich übrigens auch für Ampeln, wo sie gut durchlüftet erst noch weniger krankheitsanfällig sind.[/COLOR]
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Ob in Topf oder Kasten, wichtig ist natürlich eine Drainage aus einer 5 cm dicken Blähtonschicht, abgedeckt mit einem Vlies. Ebenso wichtig ist ein guter Wasserabzug, daher sollte der Boden der Gefässe ein Loch haben, je nach Grösse sogar mehrere. Untersetzer sorgen an heissen Tagen kurzzeitig für einen kleinen Wasservorrat. Grosse Gefässe stellt man am besten auf witterungsbeständige Holzleisten oder Tonfüsschen, so fliesst überschüssiges Wasser ungehindert ab.Ist die Drainage eingefüllt, muss nur noch die richtige Erde darauf verteilt werden. Für Beerensträucher sowie Anden- oder Erdbeeren eignet sich die Beerenerde von ausgezeichnet. Die der Walderde nachempfundene, kalibetonte, luftige Erde fördert optimal die Fruchtbildung sowie Reife und den Geschmack. Verantwortlich dafür ist der leicht saure pH-Wert um 6,0 und den niedrigen Salzgehalt. Zudem weist sich das Substrat durch gutes Wasserrückhaltevermögen und eine und lockere Struktur aus. Die meisten Samen, aber auch Setzlinge und Pflanzen sind im Fachhandel erhältlich. Wählen Sie kleinwüchsige oder in die Höhe wachsende Sorten. Letztere erweisen sich zusätzlich als guter Sichtschutz. Einmal eingewachsen, sollte das Giessen und Düngen nicht vergessen werden. Lieber mässig, aber regelmässig, denn gerade im Topf gehalten Pflanzen reagieren besonders empfindlich auf Giessfehler. Zuviel Wasser begünstigt Wurzelfäulnis, bei zu sparsamen oder unregelmässigen Wassergaben können Radieschen platzen, Blüten und Früchte vorzeitig abfallen.[/COLOR]
Empfehlenswertes für Balkon und Terrasse
Kern- und Steinobst
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Sogar Obstbäume können im Kübel gehalten werden. Für Balkon und Terrasse eignen sich zwergwüchsige Sorten. Die meisten sind selbstbefruchtend, so benötigen Sie von jeder Art nur ein Exemplar. Lediglich Äpfel bedingen mehrere Bäumchen. Es können verschiedene Sorten sein, sie sollte jedoch zur gleichen Zeit blühen.[/COLOR]
Beeren
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Hochstämme sind für Balkon und Terrasse ideal. Erhältlich sind Johannis- oder Stachelbeerbäumchen in verschiedenen Sorten und Farben. Der Standort sollte offen und windgeschützt sein. Grosser Vorteil: Sie bleiben relativ klein und wirken erst noch äusserst attraktiv.[/COLOR]
Exoten
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Die bis zu 150 cm hoch werdende Andenbeere (Physalis peruviana) trägt ab August reichlich kirschgrosse, vitaminreiche und süssaromatische Früchte, die in lampionähnlichen Hüllen stecken. Sie sind nahe Verwandte der Tomate und können ab Herbst im Haus weiter kultiviert werden.[/COLOR]
Naschereien für Spaliere und Stäbe
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Hier bieten sich vor allem Trauben und Kiwis an, aber auch Minimelonen können an Spalieren hochgezogen werden. Dasselbe gilt für Minigurken und Aubergine, hier besonders die Sorte 'Madonna', deren weisse, gänseeiergrosse Früchte sehr attraktiv wirken, sowie Feuerbohnen mit roten Blüten. Nicht zu vergessen sind natürlich Tomaten in allen Variationen und Farben. Als Unterpflanzung bieten sich in erster Linie Kräuter an.[/COLOR]
Für Töpfe und Kistchen
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Wenn schon alle Spalier vergeben sind, wählt man Buschtomaten. Sie werden nur etwa 40 cm hoch, verzweigen sich gut, das Ausbrechen von Seitentrieben erübrigt sich, und ihre Früchte sind von normaler Grösse. Kräuter finden auch solo in nicht zu kleinen Töpfen oder zu mehreren in Kistchen Platz. Vor allem Schnittlauch, Petersilie oder einjährige Arten wie Basilikum, Koriander oder Dill. Aber auch Salbei, Rosmarin und weitere mediterrane Halbsträucher eignen sich, sie benötigen im Winter jedoch einen guten Schutz.Im Weiteren natürlich Salate, hier am besten Schnittsalat. Erhältlich sind sie in verschiedenen Sorten, übrigens auch rote Varietäten, die zusätzlich für Farbe sorgen. Aber auch Rucola, Gartenkresse, Portulak und Mini-Pak Choi sowie Radieschen eignen sich für Balkon- und Terrassengärten. Säht man laufend nach, ist der ganze Sommer über für Nachschub gesorgt.Voll im Trend sind Chilis, welche von mild bis scharf im Handel erhältlich sind. Am besten gedeihen die Pflanzen an einem vollsonnigen, geschützten Ort in nährstoffreicher Erde. Gedüngt wird von Juni bis September mit einem Gemüsedünger. Achten Sie zudem auf stete Bodenfeuchtigkeit. Bei Trockenheit fallen Knospen und Früchte vorzeitig ab.[/COLOR][COLOR= rgb(0, 0, 0)]Ricoter setzt sich auf verschiedenen Ebenen für die Schonung von Umwelt und Klima ein. Wenn Sie diese Anliegen unterstützen wollen, dann achten Sie beim Einkauf auf das Signet «Bio-Line». Diese Produkte erfüllen alle die höchsten Ansprüche an umweltgerechte Produktion und sind mit der Bioknospe ausgezeichnet. Besonders gut für Gemüse eignet sich daher Ricoter Blumen- und Gemüseerde Bioline. Aber nicht nur bei Gemüse findet das aus Torfersatz, Gartenkompost, Cocopeat und feinen Holzhäckseln zusammengesetzte Substrat mit organischer Grunddüngung und daher hoher biologischer Aktivität sowie einer Nährstoffreserve für ca. zwei Wochen Kulturzeit Anwendung. Auch Balkonpflanzen, Stauden, Sträucher und Gehölze fühlen sich darin wohl. Ricoter Blumen- und Gemüseerde Bioline gibt es in handlichen Säcken à 15 Litern und oder in Säcken à 50 Litern.[/COLOR]
Ampeln
[COLOR= rgb(0, 0, 0)]Bei den Erdbeeren sind spezielle Sorten für Ampeln mit langen, herunterhängenden Stielen erhältlich wie auch Tomaten, hier beispielsweise die überhängende Sorte 'Tumbling Tom Red' mit vielen kirschroten Früchten und ihre Schwester 'Tumbling Tom Yellow' mit gelben Früchten und süssfruchtigem Aroma. Ob Erdbeeren oder Tomaten, die Ampeln sollten ein Fassungsvermögen von mindestens 9 Litern haben, da sonst das Wasserspeichervermögen zu gering ist und ständig gegossen werden muss.[/COLOR]
artikel vollständig sehen