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EFH-Neubau: heutiger Stand der Technik "Feuchte"?

6Antworten3’405Aufrufevon smart80 · 31. Mai 2010letzter Beitrag vor 17 Jahren
  1. smart80286 Beiträge31. Mai 2010
    was darf man bei heutigen Neubauten bezüglich Feuchtigkeitsgehalt im Keller erwarten:

    darf erwartet werden, dass der Keller genug trocken sein wird, und nicht regelmässig (mehrmals wöchentlicht) mit Entfeuchter unterstützt werden muss?

    Benutzung: normaler "Lagerkeller", sehr selten etwas halbtrockene Wäsche aufhängen (dann selbstverständlich mit offenen Fenstern (Durchzug)...

  2. Gutachterin2 Beiträge8. Juni 2010
    Grüezi !

    Was heisst mehrmals wöchentlich ? Wieviel Wasser befindet sich dann im Gerät ? Und wurde schon einmal mit einem Messgerät die relative Luftfeuchte gemessen ?

    Wäre wichtig zu wissen.

    Grüsse

  3. smart80286 Beiträge8. Juni 2010
    geht um eine planerische bzw. anforderungsfrage.

    ich habe von verschiedenen hausbesitzern mitgekriegt, dass sie zwingend einen entfeuchter im keller betreiben müssen (häuser nicht älter als 4-6 jahre).

    ich ging immer davon aus, dass bei normaler nutzung und fenster öffnen keine zu hohe feuchte bei heutigem baustandart herrschen dürfte.

    gibts dazu fakten oder bauliche massnahmen, die gewürdigt werden müssten? die also in der baubeschreibung zwingend eingang finden müssten?

  4. Gutachterin2 Beiträge8. Juni 2010
    Bei Feuchtigketi im Keller spielen immer verschiedene Faktoren mit, weshalb man so nicht klärende Antworten geben kann. Wenn hingegen regelmässig Entfeuchter eingesetzt werden müssen, ist das bestimmt nicht die Regel und es wäre empfehlenswert eine schriftliche Mängelrüge beim Architekten anzubringen, daher auch meine vorgängigen Fragen, denn die sind relativ wichtig. Es stellt sich dann vielleicht auch einmal die Frage, wann tritt Schimmelpilz auf infolge Feuchtigkeit.

  5. Pfälzer9’908 Beiträge8. Juni 2010
    was darf man bei heutigen Neubauten bezüglich Feuchtigkeitsgehalt im Keller erwarten:

    darf erwartet werden, dass der Keller genug trocken sein wird,
    Hallo smart80

    um auf den Kern Deiner Frage zurückzukommen.. JA!

    Natürlich musst Du davon ausgehen können, dass ein Keller im Jahre 2010, dicht ist und "Gebrauchsgemäss" verwendet werden kann! Du fährst ja auch kein Auto mit Gummistiefeln, da es am Unterboden nass werden kann... oder /emoticons/default_biggrin.png

    Es ist bei der Ortbeton-Kellerbauweise (inkl. Bodenplatte/Überzug/Decken..) nicht vermeidbar, dass zuerst die Restfeuchte des Baustoffes "Beton" entweichen muss, bevor der Trockenzustand erreicht werden kann. Danach darf aber keine Feuchte mehr auftreten (es sei denn, Du bringst sie selbst ein...). Wenn doch, dann liegt ein Fehler bei Planung oder Ausführung.. oder beiden Varianten.. vor.

  6. smart80286 Beiträge8. Juni 2010
    besten dank Pfälzer!

    habe ich mir gedacht, und ist auch logisch, dass zuerst trockenzustand erreicht werden muss bzw. allenfalls bei neubau noch einige wochen unterstützende (temporäre) entfeuchter installieren.

    (meines wissens gibts ja da auch grenzwerte; ich dachte ich habe sogar mal gehört, dass bis zur vollständigen austrocknung 3-5 jahre dauern kann)

    Es ist bei der Ortbeton-Kellerbauweise (inkl. Bodenplatte/Überzug/Decken..) nicht vermeidbar, dass zuerst die Restfeuchte des Baustoffes "Beton" entweichen muss, bevor der Trockenzustand erreicht werden kann. Danach darf aber keine Feuchte mehr auftreten
  7. Greti31 Beiträge8. Juni 2010 · bearbeitet
    Natürlich musst Du davon ausgehen können, dass ein Keller im Jahre 2010, dicht ist und "Gebrauchsgemäss" verwendet werden kann! Du fährst ja auch kein Auto mit Gummistiefeln, da es am Unterboden nass werden kann... oder /emoticons/default_biggrin.png
    Hallo Pfälzer

    Einen dichten Keller wünscht sich ja jeder. Nur keiner (oder die Wenigesten) werden sauber aufgeklärt.

    Was smart80 und viele andere interessieren würde, was für Werte können als normal angesehen werden. Wenn man nach Feuchtigkeitswerten für den Keller sucht, kann man nur wage Antworten finden. Meist wird auf die Werte im Wohnbereich verwiesen (~40-~60% oder so).

    Was kann ich also im Keller im Winter und im Sommer erwarten? Gelüftet werden soll ja nicht, da sich bei kaltem Keller und erhöherer Luftfeuchtigkeit an den kalten Wänden kondensiert.

    Solche werte habe ich gefunden, welche das Problem darstellen.

    25°C aussen 60% Rel. Feuchtigkeit = 13.8g Wasser /m³

    20°C innen 80% Rel. Luftfeuchtigkeit = 13.8g Wasser /m³

    17°C Keller 95% Rel. Luftfeuchtigkeit = 13.8g Wasser /m³

    Aber was für Werte dürfen als Normal angesehen werden?

    Gruess Greti