Guten Morgen liebe Forumteilnehner
In meinem Einfamilienhaus (BJ 1976) ist eine rund 2jährige Ölheizung installiert, welche seit kurzem starke Druckschwankungen zeigt. Vor rund einem halben Jahr wurde das Expansionsgefäss ausgewechselt. Nach dem letzten Befüllen vor rund 6 Monaten wurde die Heizung auf 2bar Druck eingestellt. Darauf hin sank der Druck bis auf ein konstantes Niveau von 1.4bar. Seit einigen Tagen sinkt der Druck bei ausgeschaltetem Brenner jedoch innert Minuten auf 0bar (!!) ab, bevor er bei sich einschaltendem Brenner wieder auf die ursprünglichen 1.4bar ansteigt. Das Haus ist Dreistöckig (UG/EG/OG) und die Raumtemperatur ist konstant. Kennt jemand ein solch komisches Phänomen oder hat jemand eine plausible Erklärung dafür?
Vielen Dank für eure Feedbacks.
Gruss Andi
Das Expansionsgefäss ist wieder defekt oder nicht korrekt mit Luft befüllt. Lasse zwingend den Heizungsinstallateur kommen. Dies ist längerfristig tödlich für die Heizung.
Auch würde ich empfehlen die Grösse des Gefäss zu überprüfen.
Zu kleine Gefässe führen zu Probleme.
Gruss
Wenn das Ex-Gefäss zu klein wäre, wäre das Problem nicht plötzlich aufgetreten, sondern schon bei der Inbetriebnahme.
Heizungsmonteur!
Sie sollen das Rohrleitungssystem auf Dichtheit prüfen, nicht nur das Ex-Gefäss neu mit Stickstoff befüllen.
Ein Leck führt zu Bauschäden, falls das Kreislaufwasser irgendwo in die Bausubstanz eindringt, und zu innerer Korrosion der Rohre, weil Luft und damit Sauerstoff reinkommt, d.h. es rostet. Ein Zeichen hierfür ist, wenn man an der tiefsten Stelle des Heizkreislaufes Wasser ablässt und da Rostwasser oder Rostschlamm rauskommt.