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Doppelschalenmauerwerk, Vorteile?

42Antworten32’412Aufrufevon Gast · 16. November 2006letzter Beitrag vor 16 Jahren
  1. raycecile2’603 Beiträge19. November 2006
    Seien wir ehrlich, wir streiten um des kaisers Bart, heutzutage wird zumeist einschalig gebaut, weil einfacher, günstiger und schneller.

    Wer altmodisch 2-schalig will, der soll es gerne tun, wärmetechnisch ist es nicht mehr notwendig.

  2. AmStein418 Beiträge27. November 2006
    Was für mich etwas gegeb die aussenisolation spricht ist, das man dann eine absolut diffusionsdichte Hülle um den Bau hat und die gfahr das etwas schimmelt grösser ist! (Deshalb machen wir ja auch ein Holzhaus)

  3. nasche3’484 Beiträge27. November 2006
    Wenn die Aussenisolation und der Verputz gut gemacht ist, schimmelt nichts.

    Wir hatten ja das Problem, mit dem Pilz, aber da war was mit der Farbe.

    Blasenbildung, denke ich, ist weil die Isolation im Februar gemacht wurde und es unter 0 Grad war.

    Rissbildung, denke ich kommt auch von daher.

    Zudem löste sich der Verputz, wie eine schale, dh Wasser drang in die Wohnung und saugte sich die Wände hoch.

    Bassierte auf Pfusch und wurde dann behoben.

    Denke wenn ne Aussenisolation gut gemacht wird, sollte es keine Probleme geben.

    Jetzt beim Haus, lassen wir noch ein paar Franken springen und es kommt noch zusätzlich ein Schmutzanstrich ran.

  4. Guest27. November 2006
    Ich glaube über dieses Thema kann man sich ewig streiten.

    Wir werden weder ein Doppelschalenmauerwerk machen noch eines mit Aussenisolation...

  5. raycecile2’603 Beiträge27. November 2006
    Ich glaube über dieses Thema kann man sich ewig streiten.

    Wir werden weder ein Doppelschalenmauerwerk machen noch eines mit Aussenisolation...
    Ihr baut ein Tipi ? /emoticons/default_additional/123.gif/emoticons/default_additional/155.gif



  6. winner601’773 Beiträge27. November 2006
    Ihr baut ein Tipi ? /emoticons/default_additional/123.gif/emoticons/default_additional/155.gif

    Oder ein Iglu? /emoticons/default_biggrin.png 😀

    Martin

  7. Guest27. November 2006
    Nee ein Haus, Massivbau... /emoticons/default_additional/103.gif

    Tja, es gibt noch andere Varianten, um ein Haus zu bauen

  8. AmStein418 Beiträge29. November 2006
    mit diesen dicken Steinen (der name fällt mir grad nicht ein) aber dann braucht man keine Isolation mehr....

  9. raycecile2’603 Beiträge29. November 2006
    Das Gebäude wurde aus einem Einsteinmauerwerk aus 43 cm dickem Thermocellit-Backstein gefertigt. Wegen der Speichermasse dieses Materials, verbunden mit der Mauerdicke, wurde der Minergie-Standard auch ohne Isolation erreicht. Das Bauen nach Minergie war für Russi, der Materialien "intelligent und ökologisch sinnvoll" einsetzen will, eine Selbstverständlichkeit. Die für den Standard notwendige Komfortlüftung mit integriertem Pollenfilter bietet seiner Frau zudem Linderung bei ihrer Heuschnupfen-Allergie. Geheizt wird das Haus mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe, während die Warmwasseraufbereitung mittels Solarzellen erfolgt.
    http://www.hausinfo.ch/home/de/bau_unterhalt/zu_hause_/understatement_im_oberwallis.html

    http://www.ziegeleien.biz/index.php?lang=german&menu=30&page=20

  10. Guest29. November 2006
    Ytong, Poroton, man sieht es gibt auch noch andere Varianten...

  11. matrix800829. November 2006
    Noch ein kleiner Tip für alle die mit Aussenisolation bauen.

    Wir werden die Isolation mit Steinwolle und einem mineralischen Putz machen. Daher haben wir kein Diffusionsproblem, da alle Materialien mineralisch sind./emoticons/default_biggrin.png Mehrkosten pro m2 ca. 60.-

    Das absolute Highlight wäre eine Aussenisolation in Kork, leider nicht mehr zahlbar.

    Die Mindeststärke der Isolation sollte 16cm sein, dann ist man schon mal auf der guten Seite betr. der neuen Energieetikette des Bundes, welche bald mal eingeführt wird.

  12. G. Rubi15 Beiträge22. Juli 2008
    Hallo

    Ein kleiner Tip, wenn Du einen ThermoCellit Backstein 20 cm verwendest der einen Lambda von 0.11 W/mK hat, genügt eine Wärmedämmung von ca.

    10 cm. U-Wert der gesamt Konstruktion 0.2 W/m2K.

    Gruss G.R.

  13. MarcoSWRT74 Beiträge17. Februar 2011
    Gemäss Aussagen eines Fachmannes hat ein Doppelschallen-Mauerwerk folgende Vorteile, welche an dieser Stelle noch unerwähnt blieben:

    1) In Kominbation mit einem mineralischen Aufbau können die Wände atmen, dies im Gegensatz zur heutigen Bauweise

    2) Die Luftqualität (evtl. auch Feuchtigkeitsregulierung?) wird dadurch deutlich besser

    3) Eine Komfortlüftung kann sich darum allenfalls sparen (sofern man es nicht wegen "Minergie" macht).

    Vielleicht hat ja jemand dazu noch Bemerkungen.

    Grüsse

    Marco

  14. Hausi339 Beiträge17. Februar 2011
    Wände können nicht atmen. Mit entsprechend grossen Ritzen, Spalten oder Löcher können sie allenfalls luftdurchlässig sein. Dies wäre jedoch ein grober Baumangel.

    Die im Haus vorhandene Luftfeuchtigkeit kann nur zu einem vernachlässigbaren Anteil durch die Wände diffundieren. Die Luftfeuchtigkeit kann nur mit Luftaustausch oder mit einem Entfeuchter reguliert werden.

  15. Gizmo7470 Beiträge17. Februar 2011
    Wände können nicht atmen. Mit entsprechend grossen Ritzen, Spalten oder Löcher können sie allenfalls luftdurchlässig sein. Dies wäre jedoch ein grober Baumangel.

    Die im Haus vorhandene Luftfeuchtigkeit kann nur zu einem vernachlässigbaren Anteil durch die Wände diffundieren. Die Luftfeuchtigkeit kann nur mit Luftaustausch oder mit einem Entfeuchter reguliert werden.
    Meine Texapore-Jacke ist wind- und regendicht. Trotzdem schwitze ich nicht darin, weil sie dampfdurchlässig ist. Die billige Regenjacke ist genauso dicht, man schwitzt aber wie blöd darin.

    Natürlich können Wände nicht atmen, aber sie können Feuchtigkeit aufnehmen und speichern oder nach aussen transportieren. Und das funktioniert nun mal nur, wenn die Wand dampfdurchlässig ist.

  16. klöti17. Februar 2011
    Gemäss Aussagen eines Fachmannes hat ein Doppelschallen-Mauerwerk folgende Vorteile, welche an dieser Stelle noch unerwähnt blieben:

    1) In Kominbation mit einem mineralischen Aufbau können die Wände atmen, dies im Gegensatz zur heutigen Bauweise

    2) Die Luftqualität (evtl. auch Feuchtigkeitsregulierung?) wird dadurch deutlich besser

    3) Eine Komfortlüftung kann sich darum allenfalls sparen (sofern man es nicht wegen "Minergie" macht).

    Vielleicht hat ja jemand dazu noch Bemerkungen.

    Grüsse

    Marco
    Hallo Marco

    Die Luftqualität in einem bewohnten Haus kann nur durch Luftaustausch verbessert werden.

    Dies können sein, undichte Gebäudehülle, geöffnete Fenster oder eine kontrollierte Lüftung.

    Die Feuchte in der Luft (deine sog. Feuchteregelung kann am einfachsten duch den Luftaustausch geregelt werden.

    Das Problem dabei ist die Energie die verloren gehen kann.

    Anhand der Luftaustausch-Möglichkeiten kannst du dir leicht vorstellen, welche Methode das diesbezüglich besser oder schlechter ist.

    Folgende Möglichkeiten helfen dir dabei ein Haus ohne Lüftungsanlage zu erstellen.

    Der Architekt der das Haus plant und dir so ein Sparpotential erklärt, du baust dein Haus im Süden und musst dir keine Gedanken zu Wärmeverlusten in der Winterhalbzeit machen, das Haus ist gross und wird nur von einer Person bewohnt, das zweimaliges Haustüröffnen reicht um den Luftaustausch zu gewährleisten.

    klöti

  17. Pfälzer9’908 Beiträge17. Februar 2011
    ... du baust dein Haus im Süden und musst dir keine Gedanken zu Wärmeverlusten in der Winterhalbzeit machen..

    klöti
    ....dann würde evtl. die Beschattung eine Rolle spielen...
  18. Hausi339 Beiträge17. Februar 2011 · bearbeitet
    @Gizmo74

    Eine bauphysikalisch fundierte Erklärung: Wikipedia: Atmende Wand

    Zitat: 'In einem normalen Haushalt werden durch Atmung, Transpiration, Zimmerpflanzen, Kochen usw. ca. 10 l Wasser pro Tag als Wasserdampf frei. Ein quantitativer Vergleich zeigt, dass die durch Luftwechsel – vor allem im Winter – fortgeführte Menge die durch Diffusion abtransportierte um ein Vielfaches übersteigt, so dass die „Atmungsfähigkeit“ der Wand für die Feuchteabfuhr keine Rolle spielt. Unter Umständen besteht die Gefahr einer Schädigung, falls in die Wand eindringende / eingedrungene Feuchtigkeit sich dort ansammelt.'

  19. klöti17. Februar 2011
    Hallo Marco

    Das eine Lüftungsanlage um die 20'000 CHF kostet muss nicht sein.

    http://www.haus-forum.ch/hausplanung-bauland/9990-komfortlueftung-pro-kontra-5.html#post123994

    Frag mal Walter.

    20'000 CHF muss sie kosten wenn man sich nicht damit befassen will.

    klöti

  20. MarcoSWRT74 Beiträge18. Februar 2011
    Danke für eure Antworten.

    Allfälliger Wärme-/Energieverlust ist mir, ehrlich gesagt, ziemlich egal. Hauptsache das Raumklima ist gut.

    Aber wenn ich es richtig interpretiere, kann das Raumklima mit einem Doppelschalenmauerwerk nicht massiv verbessert werden? Bzw. eine Komfortlüftung ist weiterhin ein Thema.

    Dann bleibt noch der Vorteil des besseren Schallschutzes und der Fassade, welche länger schön bleibt und weniger heikel ist.

    Muss es mit dem Architekten besprechen.