Falls die Warmwasseraufbereitung auch mit der WP gemacht werden soll, rate ich, den Wasserverbrauch der Vergangenheit mit einzubeziehen und ob das Warmwasser bereits mit WP aufbereitet wurde. Denn die Aufbereitung nach alt bewährter Art deckt sich nicht mit jener über die WP.
Hatte vor kurzem ein Gespräch mit enem Heiziger, dass er die Aufgabe habe, seine Kunden dahingehend zu sensibilisieren, dass das Warmwasser über WP eine andere Dynamik aufweist und einige Gewohnheiten unterumständen angepasst werden müssten (Tönt fast nach Rückschritt /emoticons/default_additional/206.gif)
Dieser Umstand wird um so wichtiger, wenn man noch folgende Parameter mit in die Überlegeungen einbezieht:
- Die Anzahl Bewohner
- Altersstruktur jetzt und Morgen
- Tages-Frequenzen/Tagesgang des Wasserverbrauches (Wan kommt wer, wieviel. Wird gleichzeitig gekocht, gelüftet, abgewaschesn, etc.)
Bei hohem Wasserverbrauch und der Vorrangeinstellung der Warmwasseraufbereitung ist die Dimensionierung der WP wichtig, ansonsten ergeben sich kalte Füsse oder die WP wird zur Elektroheizung umfunktioniert.
Hier würde ich mit nachdruck drauf sein. Diese Zeit ist gut investiert
Wir haben Unklarheiten bei der Dimensionoerung der WP resp. unser GU will uns eine WP mit geringerer Heizleistung (5.8 kW statt 7 kW) einbauen als im Energieausweis empfohlen. Wir haben beim Austeller des Energienachweises nachgefragt. Dieser sagt, dass wir die Angaben nicht einfach so übernehmen können, diese muss über eine Tabelle aus der SIA abgeleitet werden.