Ich befasse mich derzeit mit dem Hausbau und habe mich schon durch das interessante Forum durchgelesen.
meine bisherigen Aktivitäten: Häuser von aussen angeschaut, Baulandparzellen besichtigt und geträumt.
Was mir noch nicht ganz klar ist, welches Bauland bezeichnet man eigentlich als optimal, bzw. gibt einem die meisten Möglichkeiten darauf sein Traumhaus zu bauen. Hanglage? leicht geneigt oder flach? Neigung abfallend oder ansteigend? Natürlich wird wahrscheinlich fast jedes Gelände anpassbar sein, aber nicht ohne hohe Mehrkosten? Ich denke da vor allem an die Garage/Unterkellerung.
Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Würde mich über Eure Antworten freuen.
Es gibt noch andere Kriterien, die sich im Nachhinein als wichtiger herausstellen.
Die schöne Aussicht ist nach einem halben Jahr Gewohnheit.
Z.B. wie gut ist das Gebiet erschlossen. Braucht es ein Auto, oder gar zwei? Gibts eine Bushaltestelle in der Nähe, auf der nicht Gras wächst bis der nächste Bus wieder mal fährt?
Gibts in der Gemeinde Schulen, Krippen, Vereine, Ausbildungsplätze für die Kids?
Gibts Einkaufsmöglichkeiten? Eine Aerztin?
Kann man ev. da wohnen, wenn man später mal behindert ist, oder gehts nur steil auf- oder abwärts?
Wie viel Steuern bezahlt man? Und was bietet die Gemeinde dafür?
Wie ist die Nachbarschaft?
Die tollste Südhanglage a.A.d.W. kann sich als schlechte Wohnlage herausstellen.
Danke für den Input. Ja, der Ort selber steht eigentlich fest, da ich schon mein ganzes Leben in dieser Umgebung wohne und mich sehr wohl fühle. Schulen, Einkaufsmöglichkeiten usw sind zu Fuss gut erreichbar. Natürlich würde mich die unmittelbare Wassernähe sehr reizen (Rhein), aber da ist das Bauland teuer und vielfach neblig im Winter. Dafür im Sommer umso schöner, da man einfach kurz baden gehen kann. Aber hast schon recht, an die Aussicht gewöhnt man sich (zu) schnell.
Mir gehts in erster Linie aber um das Terrain des Bauplatzes. Das ins Auge gefasste Bauland ist in Projektion, es entstehen 5-6 neue Parzellen, anschliessend an eine bestehende Neubausiedlung mit ca. 8 EFH. Das Terrain ist flach und erschlossen.
Mir stellt sich die Frage zB, ob man den Aushub für den Keller und die Garage dazu verwenden kann, das Haus insgesamt 1-1.5m höher zu setzen, rundherum oder wenigstens einen Teil? Damit man die abfallende Einfahrt in die Garage etwas vermindern kann, denn ich möchte eigentlich die Garage so gut es geht verstecken und nicht einfach danebenstellen.
Wichtig scheint m. E. auch noch die (nichtsichtbare) Qualität des Baugrundes zu sein.
Betrifft insbesonders die Fragen ob der Untergrund felsig ist (teure Sprengarbeiten) - Schotter, Kies (günstiger Baugrund) oder aber auch sumpfig, Grundwasser etc.
Mir stellt sich die Frage zB, ob man den Aushub für den Keller und die Garage dazu verwenden kann, das Haus insgesamt 1-1.5m höher zu setzen, rundherum oder wenigstens einen Teil? Damit man die abfallende Einfahrt in die Garage etwas vermindern kann, denn ich möchte eigentlich die Garage so gut es geht verstecken und nicht einfach danebenstellen.
Das geht schon, natürlich vorausgesetzt, die Bauverordnung der jeweiligen Gemeinde hat nichts dagegen.
Unser Grundstück ist praktisch topfeben. Der Keller - mit Eingangsbereich und Garage - wurde teilweise in bzw. über der Erde erstellt. Damit haben wir nur eine leicht abfallende Einfahrt und das Aushubmaterial konnte grösstenteils für den Uebergang respektive Höhenausgleich vom Sitzplatz zum Garten wiederverwendet werden.
Danke für Eure Antworten. Das mit dem Aushub wiederverwenden kann ich mir sehr gut vorstellen und wird sogar ein wenig günstiger als alles abzutransportieren.