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Dachzimmer unterteilen

9Antworten1’339Aufrufevon gazzle · 27. Dezember 2017letzter Beitrag vor 9 Jahren
  1. gazzle21 Beiträge27. Dezember 2017 · bearbeitet
    Hallo zusammen. Wir möchten im ausgebauten Dachzimmer eine Wand einziehen, welche rund 3m.hoch und knapp 4m lang sein wird. Zusätzlich wird dazu noch eine Türe eingebaut. Das Problem ist, dass wir nicht in den Bodenbohren können, da sich unter dem schwimmenden Laminat dieBodenheizung befindet. Die Wand würde zudem mit der Dachschräge verlaufen und nicht gegen.Welche Wanddicke wird empfohlen? Worauf müssen wir allg. achten? Vor allem was die Bodenbefestigung betrifft.Hat jemand bereits sowas gemacht?Bin gespannt auf die Antworten.

  2. pitw1’273 Beiträge27. Dezember 2017
    Was habt Ihr denn für eine Bodenheizung, eine wo direkt unter dem Laminat liegt, oder unter dem Unterlagsboden? Wie dick die Wand, am einfachsten Trockenbauwand, wird, hängt natürlich auch von der Nutzung der Räume ab.

    Gruss Pit

  3. gazzle21 Beiträge27. Dezember 2017
    Hallo Pit. Die Bodenheizung befindet sich unter dem Unterlagsboden. Das Dachzimmer soll unterteilt werden, wo im einen Teil das Büro Platz findet und im anderem das Zimmer meiner Tochter.

  4. pitw1’273 Beiträge27. Dezember 2017
    Wenn der Bodenaufbau korrekt ist, kannst du problemlos 3cm bohren. Alternativ, oder in Kombination, kannst du auch mit Epoxydkleber, oder Montagekleber das Bodenprofil auf dem Unterlagsboden fixieren. Das Laminat sollte an dieser Stelle entfernt werden. Wenn du das Ständerwerk an der Decke, und an der Wand sicher verschraubt bekommst, sollte es so keine Probleme geben. Wenn du mit CW Profilen arbeitest, würde ich 75mm breite nehmen. Diese mit Mineralwolle auskleiden, und dann Gipskartonplatten 12.5 mm beidseitig verkleiden. Alternativ kannst du dies natürlich alles auch in Holzrahmenkonstruktion machen.

    Es gibt auch "Indikatorpapier", was die den Verlauf der Rohre durch die Temperaturunterschiede anzeigen soll, hab ich aber noch nie getestet.

  5. gazzle21 Beiträge27. Dezember 2017
    Hallo Pit. Wow!! Herzlichen Dank für diese ausführliche Erklärung. Wir ziehen ein Ständerwerk mit Holz in Betracht. Kann ich dann auf das Ständerwerk Gipskartonplatten montieren? Oder muss es aufgrund des Holzständerwerkes auch eine Holzverkleidung sein?

  6. Andreas7’092 Beiträge27. Dezember 2017
    Wir haben Fermacell immer auf Holzkonstruktionen montiert problemlos auch nach vielen Jahren...

  7. pitw1’273 Beiträge27. Dezember 2017 · bearbeitet
    Kann ich dann auf das Ständerwerk Gipskartonplatten montieren?
    Kannst du. Fermacell geht natürlich auch. Sie sind etwas  robuster, flammwiedrig, aber vermutlich auch etwas teurer. Aber auch Holzplatten sind natürlich möglich. Da hast du freie Hand.

    Gruss Pit

  8. Pfälzer9’908 Beiträge28. Dezember 2017
    Man sollte ggf. noch auf einen gleitenden, nachgebenden Anschluss an die Dachfläche achten! Das Dach ist immer in Bewegung und sollte keinen Druck auf die Wand ausüben können.  Das bekommt man am einfachsten mit den C-Profil-Ständernn hin.... und, es erleichtert die Anbringung an der Dachschräge, wenn man dort zuerst ein "Gegenholz" anbringt, das die Dachschräge ausgleicht und man darunter dann eine horizontale Fläche zum anschliessen der Profile erhält.

  9. gazzle21 Beiträge28. Dezember 2017
    Hallo! Besten Dank für die Antworten. Wir haben uns nun doch für Trockenbauprofile von Knauf entschieden, da dies aus unserer Sicht einfacher erscheint. Das Profil für den Boden werden wir kleben. 8)

  10. Susann6’311 Beiträge28. Dezember 2017
    es erleichtert die Anbringung an der Dachschräge, wenn man dort zuerst ein "Gegenholz" anbringt, das die Dachschräge ausgleicht und man darunter dann eine horizontale Fläche zum anschliessen der Profile erhält.
    Dann haben wir das ja genau richtig gemacht 🙂  Hat funktioniert und tut es immer noch...