Hallo Liebe Forum Leser und Moderatoren /emoticons/default_additional/148.gif
Wir planen in kürze unser Dachstock auszubauen und stossen schon jetzt an die ersten Probleme. Wie immer in einem Altbau sind die Leitungen nicht dort wo man Sie will. In unserem Fall das Abflussrohr fürs Sanitäre....
Mein Sanitär meint wir müssten den Boden - ist roher Beton - minestens bis auf 25cm erhöhen damit die Rohre die er verlegt, im Unterlagsboden verschwinden. Wir wollen natürlich auch noch eine Bodenheizung...
Jetzt meine Frage👎. Kann man ganz einfach eine EPS Dämmplatte von 18cm nehmen, darauf die Rohre verlgen und danach den Fliessestrich drauf machen? Hat jemand schon Erfahrungen damit? Was könnten die Lösungen sein?
Schon mal danke im Voraus für alle Antworten und Anregungen!
Das geht im Prinzip schon...ist aber ein gewaltiger Aufbau im Dachbereich. Das wird auch nicht ganz preiswert werden... es sei denn, Du holst es im Baumarkt selbst und verlegst es auch selbst.
Bei der Stärke müsste es auch ein Material mit hoher Dichte sein. Ansonsten würde es zu starke Setzungen durch Pressung/Schwund geben.
Alternativ kann man natürlich gleich eine PUR-Dämmung nehmen (z.B. von Bauder), oder man lässt sich einen passend dicken Leichtbeton einbringen, auf dem dann wiederum der normale Aufbau für die FBH erfolgen kann.
Einfach mal entsprechende Offerten einholen.
Abgesehen davon... wenn Du zur eigentlichen Rohdecke nun nochmals 25 cm aufbaust.... wie geht das dann mit der Treppe ins Dachgeschoss aus? Da passt doch die Stufenhöhen nicht mehr auf das Geschossmass. Oder machst Du dann oberhalb der vorhandenen Treppe nochmals eine 25 cm hohe Stufe, quasi als Podest?
Ich würde an Deiner Stelle genauer prüfen, ob es nicht eine andere Möglichkeit gibt die Abwasserrohre nach unten zu verlegen, als quer über die Betondecke. Es findet sich meist ein möglicher Weg, der dann auch passend preislich im Rahmen bleibt. So musst Du die gesamte Fläche aufbauen, nur um ein Abwasserrohr verschwinden zu lassen! Ein relativ hoher Aufwand!
Die Sanitärrohre können in der Dämmung geführt werden. Das Isolieren ist jedoch bei vielen Rohren eher schwierig. Sind es viele Rohre empfiehlt sich eine gebundene Schüttung einzusetzen. Da du unter dem Dachstock ziemlich sicher Wohnraum hat, würde ich noch eine Trittschalldämmung einplanen. Achte darauf, dass alle Leitungen unter dem Trittschall laufen und nicht den Trittschall durchtrennen, sonst hast du Schallbrücken. Zuletzt musst du beachten, dass die Mindestdicke bei CAF (Calciumsulfat- Fliessestrich) mit Bodenheizung ca. 50mm ist (15mm Rohr + 35mm Mindestüberdeckung)... Dann sollte es klappen.
das mit den treppen ist kein problem. das ganze würde als podest realisiert und das treppenhaus ist sowieso getrennt. ich hab auch schon nach möglichkeiten gesucht eine kernbohrung zu machen, aber wir haben das darunterliegende geschoss schon renoviert und es verkompliziert die sache nochmals. das leben bestraft halt mal eine schlechte planung /emoticons/default_additional/134.gif ... hab halt nicht daran gedacht...
ich hatte mir schon überlegt die fläche (ca. 22m2) mit ytong auszulegen und dann darauf den normalen aufbau für die bodenheizung zu realisieren... mal schauen.
werde mal ein paar offerten einholen und mal schauen wer eine kreative lösung anbietet.... und es dann mit euch teilen.
Du möchtest den Stützpfosten für die Dachpfette entfernen.
Bitte überprüf das mit einem Statiker/Zimmermann/Dachmensch. Diese Stütze ist nicht ohne Grund dort! Wahrscheinlich solltest Du entweder die Pfette verstärken oder den gestützten Punkt abfangen. Insbesondere, wenn die Sparren für das Dachfenster geschnitten werden.
danke an alle für die inputs. wir haben alles verschoben und platzieren nun das wc im der nähe des abflusses, so können wir die abflussleitung hinder der trockenbau wand platzieren die restlichen leitungen können in den boden und haben einen bodenaufbau von +/- 10-12cm - was verkraftbar ist und mit den türabschlüssen aufgeht...