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Böschung oder Betonmauer?

4Antworten6’372Aufrufevon sisi · 13. September 2008letzter Beitrag vor 18 Jahren
  1. sisi57 Beiträge13. September 2008
    Hallo zusammen

    Da wir mitten in der Projektplanung sind, wollte ich mich erkundigen, wie es aussieht mit der Gestaltung der Böschung. Unser Grundstück wird aufgeschütten und daher entsteht um das Haus eine Böschung. Diese wollen wir aber nicht. Haben wir die rechltiche Freiheit zu sagen, dass wir einfach eine Mauer bauen, welche direkt an den Gehsteig geht oder gibt es hierfür gesetzliche Bestimmungen? Könnten diese ev. durch einen Spiegel bei der Ausfahrt aus der Privatstrasse umgangen werden? So könnten wir trotz Mauer für eine gute Sicht nach oben und unten garaniteren?

    Danke.

    liebe Grüsse sisi

  2. Pfälzer9’908 Beiträge13. September 2008
    Hallo sisi,

    so einfach wird dies wohl nicht gehen. Über die Möglichkeit eine Mauer direkt an der Grenze bauen zu können, insbesondere über deren Höhe, wird wohl auch in Deinem Falle die Gemeinde, gem. ihrer Satzung, entscheiden.

    Also sprich mit der zukünftigen Gemeinde (Bauamt) über Deinen Wunsch! /emoticons/default_additional/114.gif

    Dies hat in der Regel, oder zumindest nicht unbedingt, etwas mit der Verkehrssicherheit (Spiegel) sondern vielmehr mit der gewünschten Optik im Straßenbereich (Ortsbild) zu tun.

    Gruß vom Pfälzer

  3. sisi57 Beiträge13. September 2008
    Hallo Pfälzer

    Das wird wohl das beste sein! /emoticons/default_smile.png

    Ist eine Betonmauer eigentlich günstiger als eine Böschung mit diesen wunderschönen, grossen Steinen?

    Unser Problem ist, dass wir auf der einen Seite auf gut 2,3m aufschütten und hinten nur auf ca.0,5m.

    Die Diskussion, welche Hanggestalltung wir wählen sollen,ist daraus entstanden, dass es pflegeleicht sein sollte, möglichst wenig Fläche benötigen und noch erschwinglich sein sollte.

    Ich befürchte, dass die Gemeinde keine Freude an unserer "Burg"-Mauer haben wird. Weil es doch etwas mittelalterlich wirken könnte. Es fehlt wohl nur noch der Wassergraben und die Zugbrücke.... /emoticons/default_biggrin.png

    lieber Gruss sisi

  4. Pfälzer9’908 Beiträge13. September 2008
    Hallo sisi,

    ist dies so eine extreme Hanglage, dass es auf der einen Seite 2,30 und später nur noch 0,50m hat?

    Dies solltest Du ebenfalls mit der Gemeinde, auch evtl. wegen der, sagen wir einfach, "baulich schwierigen" Situation abklären. Vielleicht kommt man Dir dann etwas "entgegen"?

    Zu dem Thema "Mauer/Kosten" gibt es schon einige Beiträge hier im Forum. Schaue sie Dir mal durch. Hier sind sowohl die Betonmauern, Fertigteil-Winkelelemente, Gabionen und die Granit-Blöcke erfasst und behandelt worden.

    Etwas "wohnlicher" und für das Kleingetier am besten, sind ggf. die Gabionen (gefüllte Steinkörbe), welche Du in verschiedenen Höhen versetzen kannst. Damit auch bei Schrägen kein Problem darstellen.

    Wenn Du auf mein "Profil" gehst und dort auf "Alben", kannst Du eine Auswahl der Varianten sehen.

    Bilder von Winkl-Stützwänden (ggf. auch L-Steine genannt) findest Du in den o.g. Beiträgen.

    Viel Spaß.

    Gruß vom Pfälzer

  5. lunatics649 Beiträge13. September 2008
    Wir haben auf einer Seite Rundholzpfosten-Palisaden. Diese sind noch von unserem Vorgänger. Die haben 20 Jahre gehalten und sind jetzt morsch.

    Auch wir haben uns überlegt wie wir die 1.5m hohe und 5m breite Erdwand nun schützen sollten. Aus der Kosten-Nutzen Überlegung haben wir uns dazu entschlossen, den Hang abzuschrägen und ihn mit diesen Bodenläuferpflanzen bewachsen zu lassen. Dazwischen werden wir einige zusätzliche kleine Mauerkörbe setzten damit wir noch ein paar Blumen bepflanzen können.