Unkraut[COLOR= rgb(0, 0, 0)] sollte im Garten zumindest eingedämmt werden, damit dies die Nutzpflanzen und liebevoll gezüchteten Blumen nicht verdrängt. Chemische Unkrautvernichtungsmittel (Herbizide) auf der Basis von Glyphosat sind hingegen keine gute Idee, sie stellen eine ernsthafte, gesundheitliche Gefahr für Mensch und Tier dar, wie [/COLOR]
sott.net[COLOR= rgb(0, 0, 0)] berichtet. Es gibt jedoch einfache, biologische Methoden, den Wildwuchs zu reduzieren. Mit diesen Tipps sagen Sie unliebsamem Unkraut den Kampf an!Unkraut nur zum Teil entfernen.[/COLOR]
Unkraut nur zum Teil entfernen
Wer nach biologischen Alternativen zur Unkrautbekämpfung sucht, hat als Idealbild ganz sicher nicht den makellosen, unnatürlich wirkenden Garten im Sinn. Der Trend geht ohnehin zu der naturnahen, umweltfreundlichen Gartengestaltung, ein bisschen hübsches Unkraut, wie zum Beispiel die beliebten Gänseblümchen, ist durchaus erwünscht. Mal davon abgesehen davon kann Unkraut auch als
Heilpflanzen genutzt werden. Giersch ist beispielsweise ein mineralstoffreiches Gemüse und mit Schafgarbe lässt sich ein verstimmter Magen beruhigen. Doch der Wildwuchs sollte im Garten nicht überhandnehmen, denn die Wildkräuter rauben den anderen Pflanzen Nährstoffe, Licht und Wasser. Sie können andere Arten sogar verdrängen, was natürlich alles andere als erwünscht ist.
Die Lösung liegt hier also in einem Mittelweg. Vor allem die hübsch blühenden Wildkräuter wie Kamille, Gänseblümchen oder Vogelmiere dürfen teilweise in unserem Garten wachsen, doch der Wildwuchs sollte immer kontrolliert werden. Sobald sich eine Pflanzenart zu stark vermehrt, kann dagegen auch mit natürlichen Mitteln effektiv vorgegangen werden.
Besonders kritisch zu betrachten, sind stark wuchernde Pflanzen wie Giersch, Löwenzahn und Brennnessel – diesen wilden Kräutern sollte man nicht zu viel Raum geben, denn schnell breiten sie sich völlig unkontrolliert im ganzen Garten aus.
Die umweltfreundlichste Methode: Unkraut jäten
Das Jäten von Unkraut ist die umweltfreundlichste und effektivste Methode, die Wildkräuter im Garten loszuwerden. Besorgen Sie sich gutes Werkzeug, dann geht das Jäten gleich viel leichter. Ein Unkrautstecher ermöglicht es, Unkräuter mit der Wurzel aus dem Boden zu ziehen. Besonders angenehm geht die Gartenarbeit mit einem Stecher mit langem Teleskopstiel von der Hand. Mit diesem Werkzeug können Sie stehend Unkraut jäten, das lästige und oft schmerzhafte Bücken entfällt.
• Tipp: Am besten lässt sich Unkraut übrigens aus feuchten Böden ziehen, der beste Zeitpunkt zum Jäten ist also nach einem kräftigen Regen.
Salz und Essig sind zur Unkrautvernichtung nicht empfehlenswert
Wer nach Methoden zur biologischen Unkrautbekämpfung sucht, liest immer wieder den Tipp, die ungeliebten Pflanzen mit Salz und Essig zu bekämpfen. Ein schlechter Tipp, denn mit Salz und Essig bekämpfen Sie nicht nur Unkraut, sondern auch empfindliche Blumen oder Nutzkräuter. Darüber hinaus schädigen diese beiden Substanzen den Gartenboden nachhaltig, da sie nur über einen sehr langen Zeitraum abgebaut werden. Der Boden wird sauer oder versalzt und ist somit für viele Jahre als Pflanzerde nicht mehr nutzbar. Auch Insekten nehmen durch die Verwendung von Salz und Essig Schaden.
Unkraut mit heißem Wasser vernichten
Während Salz und Essig den Boden zerstören, ist reines Wasser unschädlich. Um damit die Wurzeln des Unkrauts effektiv zerstört werden, sollte es erhitzt werden. Mit kochendem Wasser können Sie Unkraut abbrühen, das ist einfacher als das Jäten. Schneiden Sie die Pflanze ganz einfach zurück und gießen Sie dann vorsichtig sehr heißes Wasser über die Wurzeln. Die Pflanzen sterben durch diese Methode ganz von alleine ab. Falls Sie das Unkraut zwischen Wegplatten entfernen möchten, können Sie ebenfalls heißes Wasser verwenden. Anschließend lassen sich die Wurzeln mit einem Fugenkratzer einfach entfernen.
• Vorsicht: Gießen Sie das Wasser nicht auf benachbarte Pflanzen, denn sonst zerstören Sie nicht nur das Unkraut, sondern auch Ihre Blumen.
• Ein Tipp zum Schluss: Das Portal
Immowelt.ch empfiehlt Kartoffelwasser als Geheimwaffe gegen Unkraut. Verwenden Sie einfach das heiße Kartoffelwasser zum Abbrühen der Wurzeln. Inhaltsstoffe der Kartoffel wirken als natürliches Unkrautvernichtungsmittel.
Durch die richtige Beet Pflege Wildkräuter reduzieren
Durch vorbeugende Maßnahmen können Sie Wildkräuter im Garten zumindest reduzieren. Wird ein Blumenbeet neu angelegt, sollte ein Unkrautvlies aufgelegt werden. Das Vlies wird auf die Erde gelegt und mit etwas frischer Erde bedeckt. Es hält die Feuchtigkeit im Boden und verhindert das Anwachsen von Wildkräutern. Eine ähnliche Funktion erfüllen Stroh oder Rindenmulch als deckende Schicht. Mit einer schützenden Schicht aus Rindenmulch sieht das Blumenbeet außerdem schön gepflegt aus, zusätzlich wird der Boden geschützt. Nährstoffe werden durch Regenwasser nicht heraus gewaschen, so dass Sie insgesamt auch weniger Dünger benötigen.
Wildkräuter als Heilpflanzen nutzen - so wachsen sie kontrolliert
Dass viele Wildkräuter nützliche Heilpflanzen oder schmackhafte Kräuter und Gemüse sind, hat sich längst herumgesprochen. Für das Ökosystem sind sie außerdem wichtig, deswegen legen immer mehr Menschen in ihrem Garten absichtlich eine Wildkräuterfläche für Schmetterlinge, Hummeln und Bienen an. Hier werden altbewährte Heilpflanzen wie Kamille, Schafgarbe, Spitzwegerich, Lavendel oder Pfefferminze gepflanzt. Leider breiten sich diese Kräuter im ganzen Garten aus, wenn man sie nicht daran hindert.
• Legen Sie ein Wildkräuterbeet in einer Ecke des Gartens an.
• Heben Sie die Fläche ca. 50 cm tief aus und legen Sie eine undurchlässige Folie aus.
• Füllen Sie die Fläche mit Erde und setzen Sie die vorgezogenen Jungpflanzen hinein.
• Die Fläche wird nun mit
Rindenmulch bedeckt. So verhindern Sie, dass sich die Pflanzen weiter ausbreiten können.
• Ein kleiner Zaun oder eine kleine Steinmauer sehen nicht nur dekorativ aus, sie können auch verhindern, dass die Samen der Wildkräuter mit dem Wind im ganzen Garten verteilt werden.
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