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Betonsteine am Pool sanieren

12Antworten8’819Aufrufevon Wolfmann · 9. Februar 2008letzter Beitrag vor 19 Jahren
  1. Wolfmann93 Beiträge9. Februar 2008
    Unser Pool ist schon etwas älter und von mittlerweile nicht mehr so schönen Steinen umgeben. Es handelt sich um Betonsteine, die ursprünglich weiss waren. Vor etwa 5 jahren sollen diese weiss gestrichen worden sein. Leider weiss ich nicht, um was für eine Farbe es sich dabei gehandelt hat.

    Die Steine haben sich im Laufe der Zeit unterschiedlich gesetzt und wir wollen eigentlich eine ordentliche und ebene Oberfläche haben. Ein Ersatz mit Natursteinen odere anderen schönen Materialien ist aber ordentlich teuer und passt eigentlich nicht zu unserer aktuellen Planung. Deshalb frage ich mich, ob es zumindest eine Möglichkeit der hochwertigen Oberflächensanierung gibt. Im Netz habe ich keinen Ansatzpunkt gefunden. Weiss hier jemad weiter?

  2. turbo9. Februar 2008
    Hi

    So wie ich es verstanden habe, darf es nicht viel kosten.

    Wenn Du viel, viel Geduld hast, kannst du mit dem Teil die Steine eben schleifen. Auf jeden Fall bringst Du die Farbe locker weg, so das Du neu streichen kannst.

    Relativ günstige aber anstrengende Lösung.

    Diese Scheiben kriegst du in jedem Baucenter und im Fachhandel.

    Oder aber mit solch einem Gerät. Eventuell kriegst du das in der Baumaschinenvermietung.

    Turbo

  3. Pfälzer9’908 Beiträge9. Februar 2008
    Hallo Wolfmann,

    bevor Du an eine Farbsanierung denkst, solltest Du zuerst den Grund für die unterschiedlichen Setzungen des Belages (ich denke Du meinst generell das umlaufende Plattenband oder die Randabdekung zum Pool?) feststellen!

    Ggf. sind hier in der Zwischenzeit durch Setzungen auch Hohlräume entstanden, die es zuerst zu verfüllen und verdichten gilt! Evtl. solltes Du die Platten (alte oder neue) im Magerbeton verlegen.

    Gruß vom Pfälzer

  4. Wolfmann93 Beiträge10. Februar 2008
    Wir haben momentan zwei Kostenvoranschläge von rd. 30-40.000 CHF für Abbau der bisherigen Platten und Neuanlage. Das ist uns momentan wohl wirklich zuviel und deshalb die Frage, was es an günstigeren Alternativen gibt; eventuell eine passable Übergangslösung für 5 Jahre oder so.

    @Turbo Vielen Dank für die Anregungen. Die kleine Lösung scheidet aber sicher aus, da ich zu wenig Zeit habe. Ich werde die Arbeiten eher nicht selber machen, suche aber die richtige Herangehensweise. Die zweite Variante ist daher schon eher was. Ich frage mich nur, mit was für Materialien man nach der Vorbereitung die Oberfläche dann behandelt und wie das dann aussehen wird.

    @ Pfälzer Die Höhenunterschiede (nichts wirklich aussergewöhnliches) betreffen im wesentlichen das umlaufende Band, wo tatsächlich der Untergrund überprüft werden müsste. Da wir aber auch in Richtung einer max. 5-jährigen Übergangslösung überlegen könnten wir das auch weglassen (??), wenn mit der genannten Maschiene eine ausreichende Begradigung und ansehnliche Oberflächenbahandlung möglich wäre.

  5. Pfälzer9’908 Beiträge10. Februar 2008
    @ Pfälzer ....Übergangslösung überlegen könnten wir das auch weglassen (??), wenn mit der genannten Maschiene eine ausreichende Begradigung und ansehnliche Oberflächenbahandlung möglich wäre.

    Hallo Wolfmann,

    also ...weglassen... sollte man so etwas nicht so einfach.

    Du gibst ja auf jeden Fall Geld aus! So oder so, wirst Du ja Arbeiten am Belag ausführen (bzw. lassen) und würdest Gefahr laufen, dass das ganze umsonst war, wenn sich anschließend die Höhendifferenzen mehren?

    Da das Becken ja wohl eingelassen ist, wird sich wohl die Hinterfüllung der damaligen Baugrube gesetzt haben. Wenn die derzeitigen Platten auch nur geringe Differenzen aufweisen, so kann es trotzdem sein, dass sie sich zur Zeit nur gegenseitig verklemmen (weil noch als geschlossener Belag), sich darunter aber bereist ein größerer Hohlraum befindet!

    Läuft oben Wasser (zwischen den Fugen/Plattenstößen) ein, wird sich dies Schadensbild ggf. relativ schnell, noch negativer darstellen!

    Auch kann der Einsatz von Geräten mit entsprechenden Vibrationen/Eigengewicht bei dem Arbeitseinsatz, dies dort noch verstärken. Zur Zeit laufen ja wohl nur Personen über diese Flächen.

    Ich würde auf jeden Fall mal eine "Probestelle" vorschlagen. Hierbei siehst Du ja, ob im Unterbau schon einiges fehlt, oder ob dies einen anderen Hintergrund hätte?

    Ein unebener Randbereich birgt auch immer eine gewisse Unfallgefahr. So eine angehauene Zehe kann schon schmerzlich werden.

    Gruß vom Pfälzer

  6. Wolfmann93 Beiträge11. Februar 2008
    Ich habe mal ein paar Fotos zur besseren Orientierung gemacht. Dabei ist auch eines vom Untergrund. Ich habe dabei eine beliebige Platte am Rand hochgehoben und den Untergrund fotografiert. Für mich sieht das relativ "gut" aus, aber das heisst leider nichts.

    Dumme Übergangslösungen wollen wir auf keinen Fall machen. Vielen Dank daher für die kritischen Hinweise.

    Platten.JPG

    IMG_3035 (Medium).JPG

  7. Pfälzer9’908 Beiträge11. Februar 2008
    Hallo Wolfmann,

    ich dachte bei den "Randplatten" eigentlich an die Platten direkt am Pool. Wenn Du nun aber die Randplatten zum Rasen gemeint hast (die welche unterschiedlich hoch liegen), dann ist dies wieder eine andere Situation. /emoticons/default_smile.png

    Bei der angehobenen Platte ist zwar der Verlegesplitt/kies noch sauber liegend vorhanden, aber wie Du siehst, spült sich aus der Rasenseite Erde ein, bzw. wächst das Gras zwischen die Plattenfugen.

    Hierdurch werden die einzelnen Platten auch angehoben, speziell bei Frost und Tauwetter im Winter, sowie in der Wachstumsphase im Sommer.

    Solche Terrassenbeläge sollten eigentlich immer zur Rasenfläche eine saubere Trennung haben. Dies ist meist per Randstein oder Rasenbordstein am einfachsten zu lösen. Dies fehlt hier leider komplett.

    Einfache Zwischenlösung wäre dann eigentlich diesen Randbereich, bevor die neue Farbe in Spiel kommt, in seiner Lage zu verbessern.

    Hierzu solltest Du diese Platten anheben, setilich lagern, den zu nahen Rasenbewuchs abstechen, ggf. den Verlegesplitt/kies etwas begradigen/auffüllen und die Platten wieder neu verlegen und verfugen.

    Den Rasen würde ich dabei lieber etwas mehr wegnehmen und die Fehlfläche einfach mit Sand anfüllen. Dies wächst in den Jahren eh wieder zu.

    Da es sich hier ja wohl um strukturierte Betonplatten handelt, könntest Du die Platten auch mit einem Hochdruckreiniger abstrahlen und nach Trockung mit einer Betonfarbe, per Farbrolle, einfach erneut überstreichen.

    Wenn Du hier schleifen würdest, wäre die ganze Oberflächenstruktur hinüber! /emoticons/default_sad.png

    Gruß vom Pfälzer

  8. Wolfmann93 Beiträge11. Februar 2008
    Ich habe schon die Randplatten vom Pool gemeint. Diese sind auf den vorherigen Fotos nicht so zu sehen, daher noch ein zusätzliches Bild mit der Gesamtübersicht. Die Pool-Randsteine zeigen teilweise Abnutzungserscheinungen, sind aber eigentlich noch gerade. Hier kann man mit etwas Fleiss und Detailarbeit noch einiges rausholen.

    Die Platten in der Fläche und auch die zum Rasen angrenzenden Platten haben sich aber bewegt. Macht es eventuell Sinn einzelne Platten zu korrigieren oder ist das vertane Liebesmüh?

    Eine gründliche Reinigung mit dem Hochdruckreiniger jedenfalls sollte kein Problem sein. Wie gut sieht das Ganze denn aus, wenn man das anschliessssend mit Betonfarbe streicht?

    Situation.JPG

  9. Pfälzer9’908 Beiträge11. Februar 2008
    Nun, wenn man die Zeitvorgabe von 5 Jahren zu grunde legt, dann kann man durchaus auf eine einfache Variante gehen. Wenn Du zu diesem Zeitpunkt das Haus verkaufen möchtest, könnte aber eine bessere Arbeit auch wieder belohnt werden? Dies ist naütrlich Deine Entscheidung.

    Wenn es nicht allzuviele Platten (in der Fläche) sind, kannst Du dies auch einzeln anheben und den Unterbau ggf. ausgleichen. Den Rand würde ich auf jeden Fall so machen.

    Wenn Du es als dauerhafte Lösung angehen möchtest, dann müssten alle Platten aufgenommen und der alte Unterbau erneuert werden.

    Vermutlich ist unter dem Verlegesplitt/kies kein ausreichdender Schotter-/Filterunterbau. Der sollte bei diese Flächen schon mind. 15-20cm betragen. Dann richtet der jährliche Frost keine nennenswerten Schäden an. Wobei dies aber auch von der Bodenbeschaffenheit abhängt (also Sandboden, Lehmboden,....)!

    Die Farbgebeung kann durchaus gut aussehen. Wenn die Platten gesäubert und trocken sind, kannst Du die Farbe ( hier gibt es ja eine große Auswahl) deckend auf die Struktur aufrollen. Die kleinen Vertiefungen innerhalb der Oberfläche bleiben dabei ja erhalten. Somit ändert sich die Optik, abgesehen von einer druchgängigen Farbe, eingentlich nichts.

    Zur Not mache Dir einfach mal ein Muster!

    Wenn Du diese Arbeiten selbst machen kannst, ist der finanzielle Aufwand ja sehr überschaubar (Materialkosten). Wenn es Dich in 2 Jahren doch stören sollte, kannst Du immer noch eine Radikallösung, oder eine völlig andere Lösung (z.B. Verwendung von Holzdielen im Flächenbereich) anstreben.

    Gruß vom Pfälzer

  10. Wolfmann93 Beiträge13. Februar 2008
    Ich habe mittlerweile eine interessante Offerte bekommen, der zu Folge die Sanierung mit Poly-Hardwood FIBERON erfolgen würde.

    Kann jemand aus eigener Erfahrung etwas zu diesem Material und seinen Eigentschaften sagen?

  11. turbo13. Februar 2008
    Link

    Gruss Turbo

  12. Pfälzer9’908 Beiträge14. Februar 2008
    Hallo Wolfmann,

    wenn diese....völlig andere Lösung...für Dich in Betracht kommt, dann kannst Du hierzu auch einiges unter Umgebungsgestaltung-Holzterrassen finden.

    Im Vergleich zu dem angesprochenen Produkt gibt es aber noch preiswertere Varianten mit den gängigen Holzdielen.

    Wenn Du dem Link von Turbo bis nach Östereich folgst, kannst Du als "Eigenschachft" lesen, diese Produkt nimmt Wärme besser auf als Naturholz. Bedeutet, es wird im Sommer noch heißer auf diesen Dielen!

    Gruß vom Pfälzer

  13. Wolfmann93 Beiträge15. Februar 2008
    Wir prüfen im Moment alle verschiedenen Optionen. Letztlich ist es, wie so oft, eine Frage, was mit dem gegebenen Budget erreicht werden kann.