Baubeginn: Ca. Juli 2005, in Abhängigkeit mit der Bewilligung
Bauübergabe: März/April 2006, in Abhängigkeit der Bewilligung und den Witterungseinflüssen
Den definitiven Abgabetermin wird die Unternehmerin dem Besteller im Hinblick auf allfällige Kündigungsfristen rechtzeitig bekanntgeben, oder der Unternehmer übernimmt, bei Nichteinhaltung der Terminvorgabe, den Mietzins oder die Kosten für die Hotelunterkunft und das Einstellung der Möbel bis zum Einzug in das Haus.
Schadenersatzansprüche wegen Nichterfüllung oder Verzuges sind daher ausgeschlossen, es sei denn, der Verzug beruht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit von der Unternehmerin.
In der Regel gilt :
a) Baubeginn ca. 3 - 5 Wochen nach Eingang der Baugenehmigung bei der Unternehmerin.
/emoticons/default_cool.png Bauende ca. 6 - 8 Monate nach Baubeginn
Anlässlich der Übergabe des Einfamilienhauses an den Besteller wird ein Protokoll über den Zustand des Gebäudes und der Umgebungsarbeiten aufgenommen, das von beiden Vertragspartnern zu unterzeichnen ist.
Ist nicht gerade viel. Kannst wahrscheinlich nicht viel damit anfangen. Den einzelnen Bauetappen haben wir jeweils vom Bauleiter per E-mail mitgeteilt bekommen. War ganz gut so und mehr brauchten wir auch nicht!
Sorry, melde mich erst jetzt wieder /emoticons/default_tongue.png, hatten vorher keine Zeit. Waren mit Küchen, Kellerumplanung, und und und beschäftigt. Wir sind momentan so am "rotieren", dass ich um jeden Tipp froh bin. Also hier mal schon vielen Dank. Wie ich sehe seit ihr schon eingezogen oder bald soweit, seufz, seufz ich will auch schon.
Wir haben zusammen mit unserem Bauleiter einen Projektplan ausgearbeitet, welcher sogar in der Rohbauphase bisher auf 2 Tage genau stimmt./emoticons/default_smile.png
Übrigens handelt es sich hierbei um einen unabhängigen Bauleiter, welcher für jedermann in der gesamten Ostschweiz arbeitet ob mit GU oder nicht.
Wir haben vor Baubeginn einen Projektplan erhalten - der zu unserem Erstaunen, bis jetzt fast auf den Tag genau stimmt. Der Plan wurde mit MS Projects erstellt und enthält jede einzelen Arbeit mit Beginn und Dauer der Arbeit, aufgeteilt in Rohbau, Innenausbau und Umgebung.
Auszug aus unserem Plan:
Rohbau:
Erdarbeiten, 17.07.2006, 3 Arbeitstage
Kranmontage, 18.07.2006, 1 Arbeitstag
Bodenplatte, 24.07.2006, 5 Arbeitstage
etc.
Wir finden dies gut, so kann man immer überprüfen, ob man im Zeitplan drin ist. Auch wichtig, falls man noch Entscheidungen treffen muss. (z.B. Auswahl von Plättli etc.).
ich hab den - vom Architekten erhaltenen - Terminplan immer so gut wie's eben geht nachgeführt.
(Resultat als Attachment)
Ob dir sowas hilft, wage ich aber zu bezweifeln, da ja jedes EFH irgendwie individuell ist, die Handwerker mal mehr und mal weniger Zeit haben und auch die Bauweise sehr unterschiedlich sein kann.
Ein Stück hilft das weiter. Ich hoffe noch ein paar Vorlagen zu bekommen und dann mir Rückschlüsse über ein "standardisiertes Vorgehen" bilden zu können.
Es kommt mir jedoch so vor, als würde jeder Planer das "Rad neu erfinden" und kaum auf branchenweite Erfahrungswerte zurückgreifen. Dabei kann es doch keine dimensionsmässigen Unterschiede geben, wie lange und wann z.B. eine Küche eingebaut wird.
Ich bin leider immer noch auf der Suche nach Erfahrungswerten und möchte nicht mit meinem Planer (der nur einen begrenzten Erfahrungshorizont von etwa 5 Projekten hat) wieder bei fast null anfangen.
es gibt solch eine generelle Grundlage nicht. Es muss auch nicht neu erfunden werden, da das Gerippe als Kalender, blanko, ja immer vorhanden ist!!
Es ist halt nur die Kunst des Planers, dies mit Leben zu füllen. Wenn alle technischen Details erledigt sind, die Aufträge vergeben sind, damit die Arbeitszeiten, Lieferzeiten u.s.w. bekannt sind, dann soll sich der Planer ans ausfüllen machen und Du hast binnen weniger Stunden den gesamten Bauzeitenplan stehen.
Das ist kein Hexenwerk. Man muss es nur wollen und können.
Wenn Dein Planer aber noch nichts in Richtung Vergabe gemacht hat, dann würde er hier über lange Zeit viele, viele weiße Flächen haben.. dann nützt das Ding eh keinem!
Es ist also nicht davon abhängig, ob man im Normalfall 1 oder 2 Tage für eine Küche braucht um dies im Terminplan zu fixieren. Es ist eher entscheidend, dass wenn der Termin geplant ist, dann auch der UB trocken und somit belegereif ist, was durch den erforderlichen Trocknungsprozess vorterminiert sein muss, der Fliesenleger schon lange vorher genau diese Fliese bestellt hat, sein Lieferant die Lieferung mind. für 2 Tage davor zugesichert hat und dass dann der Fliesenleger es noch schafft, den Fliesenbelag auch noch zu verlegen.
Natürlich muss zuvor auch die Elektroinstallation und der Santiäranschluss gemacht sein und passen...... Und wenn Du ein FBH hast, dann muss vorher auch noch die Heizung hoch- und heruntergefahren werden, was der Heizungsbauer via Aufheizprotokoll nachzuweisen hat. Und, das dauert auch einige Tage.........also danach kann man die Küche in 1-2 Tagen fertig montiert haben.
Das war jetzt nur das allerkleinste Beispiel dafür, worauf es bei der Terminplanung ankommt und die Qualität derer, ausschließlich von der Erfahrung des Erstellers abhängt!
Wenn du ihm einen Terminplan vorlegst - drückst du dies damit nicht gerade aus !!
Du kannst ja von ihm einen Grobterminplan verlangen - damit du eine Ahnung davon bekommst, in welchm Zeitrahmen ihr euch bewegt.
Ist dein Planer gut organisiert, kann er diesen auf den Projekt (soweit dies schon vorangeschritten ist) mit wenig Zeitaufwand anpassen und ausdrucken.
Sind jedoch zu viele Dinge noch offen, wird er dies nicht machen, da er sich nicht selber "ansägen" will.