Bei uns sind nun die Unterlagsböden seit zwei Wochen drin.
Bis jetzt haben wir immer fleissig drei bis vier Mal am Tag für eine halbe Stunde Quergelüftet.
Zudem sind ein paar Luftentfeuchter im Einsatz.
Nun ist bei mir die Frage aufgekommen, ob das Querlüften im Sommer überhaupt etwas bringt.
Zum Beispiel gestern beobachtet in einem Raum mit Luftentfeuchter: vor dem Lüften 27°C und 50% Luftfeuchtigkeit. Nach dem Lüften 25°C und 60% Luftfeuchtigkeit. Oder anders rum mit der absoluten Luftfeuchtigkeit: 12.9 g/m3 vor dem Lüften und 13.8 g/m3 nach dem Lüften.
Das heisst es ist mehr Wasser rein als raus /emoticons/default_rolleyes.gif
Hat jemand gute Tipps, wie man das am besten handhaben soll?
Habe nochmals nachgeschaut. Es waren gestern nach dem Lüften nur 55% somit siehts nicht so schlecht aus /emoticons/default_wink.png
Die Thematik bleibt jedoch. Wann Lüften, wann nicht.
Deshalb habe ich mal eine Tabelle erstellt, wo ich die Temperatur, die relative und absolute Luftfeuchtigkeit in Relation bringe.
So kann ich nun die Aussentemperatur und die relative Luftfeuchtigkeit aussen ablesen, den entsprechenden Strich (absolute Luftfeuchtigkeit) finden und schauen, ob die Werte innen über oder unter dem Strich sind.
Wenn die Werte innen über dem Strich sind, lüften.
Wenn die Werte innen unter dem Strich sind, NICHT lüften.
An die Physik-Experten. Habe ich richtig gerechnet, oder ist das ganze nicht so einfach wie ich das annehme?
bei einem Neubau brauchst Du nicht groß rechnen, da heißt es nur lüften, lüften... Du hast jede Menge Restfeuchte im Mauerwerk und in den Unterlagsböden...
Aber generell:
Wenn Du Entfeuchtungsgeräte im Einsatz hast, was ich gut finde, dann bitte diese Räume total geschlossen halten und die Geräte arbeiten lassen. Sollten noch keine Türen eingebaut sein, die Öffnung einfach mit Folien abkelben. Oder, wenn alles offen bleibt, mehrer Geräte im Einsatz sind (verteilt in Zonen), dann zwischendurch Lüfter aufstellen (lassen) welche eine Umwirbelung der Luftmassen, auch aus evtl. toten Ecken, bewirken! Um so schneller kann die optimale Entfeuchtung voranschreiten.
Wenn nicht, dann eben wirklich Querlüften, auch über die Etagen alles aufstellen (Achtung- Fenster fixieren sonst haut es sie zu) und für einen gehörigen Durchzug sorgen. Dieser Durchzug nimmt Dir, auch an relativ warmen Tagen, Feuchte mit nach Außen.
Vergleiche die Zeit zum Wäsche trocknen, an warmen Tagen, mit oder ohne Wind! Mit geht es eindeutig schneller. Das gleiche Prizip tritt auch bein Durchzug ein.
Ich habe Deine Tabelle jetzt nicht nachgerechnet, aber ich denke das sollte schon stimmen. Ich würde auch nur länger lüften, falls es draussen tatsächlich eine tiefere absolute Luftfeuchte hat. 2-3 mal querlüften würde ich trotzdem, wie von Pfälzer empfohlen. Aber nur für vielleicht 15min.