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Bächli beim Grundstück, evtl. Probleme?

18Antworten4’696Aufrufevon DoPa · 12. April 2010letzter Beitrag vor 17 Jahren
  1. DoPa472 Beiträge12. April 2010
    Salü zäme!

    Wir haben da ein Grundstück im Auge, dass aber einigen Bestimmungen/Begrenzungen unterliegt, wie mir scheint. Habe nachgeforscht und Pläne auf der Homepage des Dorfes gefunden. Genau neben dem Grundstück führt ein eingedoltes Bächli forbei, welches beim Grundstück untendran sichtbar wird (aus dem Boden kommt).

    Müssten wir da mit Problemen beim Bau rechnen, bzw spezielle Bestimmungen (ausser dem Abstand von 4m)?!

    Ich meine so Sachen wie z.B. der Bagger darf dieses Strässchen nicht befahren etc...?

    1000 Dank für Infos/Erfahrungen!

    Gruss Doris

  2. Adi68434 Beiträge12. April 2010
    diese fragen würde ich der entsprechenden gemeindeverwaltung stellen. evtl. erfährst du im gespräch noch mehr über die parzelle. z.b. ob mit grundwasser gerechnet werden muss etc.

  3. DoPa472 Beiträge12. April 2010
    Hallo Adi

    Merci für die schnelle Antwort!

    ja, ich denke da hast du recht. Der Verkäufer/Treuhänder hat null Ahnung (??) und somit hab ich auch noch bei der Gemeinde angerufen. Wir können Morgen mit dem "Fachmann" telefonieren und mehr erfahren.

    Haben uns sonst noch alles Mögliche notiert wie z. B. Wasserlauf/druck vom oberen Grundstück her, allgemein Fragen zu Drainagen etc, dem Waldabstand (scheint 20m statt 30m zu sein) usw...

    Zu meinem "Entsetzen" hat sich so das 687m2 grosse Grundstück zu einem 13m x 16m kleinen viereckigen Flecken geschrumpft. /emoticons/default_eek.png

  4. Adi68434 Beiträge12. April 2010
    naja, ich nehme an, dass dir das grundstück dann wohl eh zu klein ist. mit den grenzabständen bleibt ja dann nicht mehr viel zum bebauen übrig.

    ich habe noch keinen verkäufer erlebt, der dich auf die mängel seines produktes aufmerksam macht. die musst du schon selber rausfinden /emoticons/default_sad.png von da her macht es ja vielleicht durchaus für den treuhänder sinn, wenn er nicht zu viel ahnung hat /emoticons/default_biggrin.png

  5. maison392 Beiträge12. April 2010
    Hallo Dopa

    Hilfreich wäre sicher, wenn Dir potentielle Nachbarn verraten könnten, wie sich das Gelände bei Unwettern verhält.

    Nimm die Wasser-Angelegenheit auf jeden Fall ernst.

    Liebe Grüsse

    Maisonette😀

  6. DoPa472 Beiträge12. April 2010
    @Adi68; ja das stimmt, diese lieben Verkäufer... ;-)

    nun, ich will mal nicht ganz sooo schwarz sehen, denn auf einem Flecken von 13x16m kann man doch ein ganz stattliches Haus bauen, v. a. da z.B. ein Wintergarten (anscheinend) nicht mitzählt. Und statt Garage gibts halt ein Carport oder so. Wir lassen noch nicht locker und wollen auch noch die Stimme der Gemeindeverwaltung hören.

    @maison; glücklicherweise kennen wir 3 Familien, die in dem Quartier gebaut haben, eine bewohnt genau das Grundstück untendran. Da bekommen wir also auch noch diverse Infos und ehrliche Antworten. /emoticons/default_biggrin.png

  7. Pfälzer9’908 Beiträge12. April 2010
    nun, ich will mal nicht ganz sooo schwarz sehen, denn auf einem Flecken von 13x16m kann man doch ein ganz stattliches Haus bauen,

    Wir lassen noch nicht locker und wollen auch noch die Stimme der Gemeindeverwaltung hören.
    Hallo DoPa,

    wenn Du schon dort nachfrägst.. oder besser sogar persönlich vorbeigehst, dann frage doch (falls noch nicht geschehen) auch gleich nach der Bebauungsmöglichkeit? Ausnützungsziffern, Grenzabstände... Wohnzone.. Anzahl der ggf. erlaubten Geschosse.... u.s.w.... denn diese Angaben solltest Du ja eh kennen, um die Entscheidung für einen Kauf treffen zu können.. Du willst ja vermutlich eine gewisse Bauart für Dich bevorzugen.

    Diese Angaben.. oder Vorgaben beinflussen ja massgeblich das, was Du dann dort erstellen könntest.

  8. DoPa472 Beiträge12. April 2010 · bearbeitet
    HY Pfälzer!

    Wir haben schon Unterlagen erhalten mit diversen Infos. Es ist in der E2 Zone, wir dürften 2-stöckig bauen, nur 7 hoch, nur mit Satteldach etc. Das würde für uns noch alles ok sein.

    Aber wir suchen nun nach dem "echten Wurm", weil das Land schon fast 3 Jahre ausgeschrieben steht und jetzt ging der Preis runter (von 325.- auf 305.-).

    Ich habe mir aber letztens gedacht;

    vielleicht hat das gute Stück nur auf uns gewartet?! *Smile*

    Hier noch ein Bildchen vom besagten Grundstück!

    Es ist das mit der Nummer 1027, in der Mitte.

    Grundstück2.jpg

  9. Pfälzer9’908 Beiträge12. April 2010
    Nun ja, dieser verrohrte Bachlauf tangiert ja lediglich eine kleine Spitze des Grundstückes...das hat doch keine Auswirkung für die Baubauung. Auch muss man nicht darüber fahren.... Du hast ja noch genügend Ausweichflächen rund um das Grundstück.. also da würde ich keine Probleme sehen. Und das "Fleckchen" ist wohl auch die Fläche innerhalb der Baugrenzen.. und nicht die eigentlichen Grenzen der Parzelle.. also passt da natürlich auch ein passend grosses Haus drauf.. Also wenn das alles passt, dann stünde sicher nichts einem möglichem Kauf im Wege.

  10. DoPa472 Beiträge12. April 2010
    Sehe ich theoretisch auch so, aber eben, irgendwas juckt mich unangenehm...

    Und mich nimmt auch noch wunder, ob man stinkfrech nach einer Preissenkung fragen darf?

    So oder so kommt vor dem Kauf noch eine Besichtigung mit einem Architekten. Betreffend dem Haus träumen wir da von etwas im "Landhaus-Stil", w.m. 6.5 Zi mit Türmli oder Ercker oder so, was auch in die Gegend passen würde. Hab schon ein paar Ideen gesamelt und meinen Schatzi damit schon fast in den Wahnsinn getrieben, hihi!

    Wenn ich mich für was interessiere, dann richtig und intensiv!

    Kann halt manchmal etwas mühsam sein...

    Grüessli

  11. smart80286 Beiträge12. April 2010
    wem gehört der bach? bwz. im AG sind gewässer meines wissens häufig (immer?) eigentum des kantons.

    d.h. (in unserem fall war es so): 8m abstand; alles andere mit komplizierten langwierigen baugesuchen...

    grundwasserdruck wirklich genau beurteilen lassen von einem fachmann.

    eine erste übersicht kann dir geoportal-AG geben.

    und dies heisst dann ggf. keller auch bez. wasser(dampf)dicht genau zu konstruieren (gemäss meinen infos unwesentliche mehrkosten).

    PS: gefahrenkarte (wasserversicherung/bauliche massnahmen etc) nicht vergessen:

    Kartenwahl

  12. Automation2’255 Beiträge12. April 2010
    An unserem grundstück entlang führt auch ein Nach. Dieser ist aber oberirdisch und hat seine natürlichen Lauf.

    Da gab es einiges an Problemen. Im KT ZH gehören die Gewässer dem Kanton und somit hatte das Kantonale Umweltamt (Wasserbauamt) da noch ein Wort mitzusprechen. Von diesem musste die Baubewilligung auch abgesegent werden. Zudem musten wir für teures Geld die Böschung mit Pflanzen versehen (Wieso der Bach jahrelang ohne Bepflanzung es aushalten konnte, ist mir schleierhaft).

    Desweiteren kamen dann noch Vorschriften über Verschmutzungen (Erde fällt in den Bach) etc. die penibel auch kontrolliert worden sind.

  13. Gr0mit17 Beiträge12. April 2010
    Hallo DoPa

    Wir haben das gerade die letzten 6 Monate durchgespielt:

    Der Gebäudeabstand zu Bächen (auch eingedolt) im Kanton Aargau muss 6m betragen. (http://www.ag.ch/alg/shared/dokumente/pdf/wasserbau_normen.pdf). Wird aber offenbar gerade auf 4m reduziert.

    Der Bach gehört dem Kanton. Die Eindolung dem Landbesitzer. In eurem Fall vermutlich die Gemeinde als Besitzer der Strasse und die Nachbarn. Der Landbesitzer hat nicht immer eine hohe Motivation eine in Schuss zu halten, was zu Problemen bei Hochwasser führen kann. Darum abklären in wie alt und in welchem Zustand die Eindolung ist.

    Das Dachwasser müsstet ihr in den Bach einleiten.

    Falls das eingedolte Gewässer durch eurer Grundstück verläuft, müsst ihr möglicherweise eine jährliche Gebühr für die 'Nutzung' des 'gewonnenen' Lands abliefern.

    Viel Spass bei eurem Projekt!

    Beste Grüsse

    gr0mit

  14. Pfälzer9’908 Beiträge12. April 2010
    Hallo... macht DoPo mal keine Angst.... im Situationsplan (bitte genau anschauen!) ist der eingezeichnete Bauverlauf ja genau zu erkennen. Der stört im Bezug auf die Bebauung nun überhaupt nicht. Auch ist er eindeutig ausserhalb der eingezeichneten, max. überbaubaren Fläche.. berührt dies noch nicht einmal.

  15. smart80286 Beiträge13. April 2010
    Hallo... macht DoPo mal keine Angst.... im Situationsplan (bitte genau anschauen!) ist der eingezeichnete Bauverlauf ja genau zu erkennen.
    niemand will doch angst machen....

    für die paar facts die sich oben angesammelt haben, wäre ich vor vor dem kauf mal dankbar gewesen.

    einfach wissen, dass es noch nebenthemen gibt, die es zu berücksichtigen gibt.

    -wie schon anderswo formuliert z.B.: neu (ab 2010? Kt AG) strengere vorschriften bezüglich bauliche massnahmen, wenn parzelle in wassergefahrenzone. es soll architekten geben, die das noch nicht wissen. GUs sind ev. noch weiter weg...

    -dass sich z.B. ein änderungsgesuch bei nähe kantons-bach (pergolla ändern) über den kanton gehen muss. gemäss gemeindeinformation ist für das baubewilligungsverfahren statt mit 5-8 wochen, mit 3-8 monate zu rechnen (natürlich nur im worstcase!)

    -je nach höhe des bachufers (bzw. "baujahr") kann es paarmal im jahr möglicherweise interessante oder gar kritische situationen geben.

    ich persönlich würde die angedeuteten infos bei verkäufer, bauverwaltung und auch beim kanton telefonisch nachfragen. ich habe die erfahrung gemacht, dass gerade gemeinde/kanton häufig sehr wohlwollend auskünfte gibt.

    allenfalls vor definitivem kauf einen notar seines vertrauens (w.m. direkt vom ort, vielleicht eher ältere semester -> der kennt dorf) anfragen für eine beratung.

    PS: falls langjährige gemeindeschreiber im amt:

    die haben manchmal auch noch insides ("warum war parzelle lange im verkauf").

    man muss halt mit den menschen sprechen ;-)

  16. DoPa472 Beiträge13. April 2010
    Huuii seit ihr fleissige Schreiber!

    Also ich/wir sind um jeden Tipp dankbar, auch wenn ich denke und hoffe, dass uns dieses Bächlein "nichts angeht"...

    und das Land im allgemeinen keine böse Überraschung parat hat.

    Habe mir nun schon einige Punkte notiert, womit ich die Gemeinde und Nachbarn löchern möchte.

    Ah ja,

    das Grundstück habe ich inzwischen reservieren lassen, sicher ist sicher. /emoticons/default_wink.png

  17. Mirella1’252 Beiträge13. April 2010
    Unser Grundstück grenzt auch an einen (oberirdischen) Bachlauf, abgetrennt durch einen kleinen, hübsch bepflanzten Damm.

    Ich habe immer davon geträumt, am Wasser leben zu dürfen. Es ist schlicht wunderbar /emoticons/default_biggrin.png.

    Mirella /emoticons/default_smile.png

  18. Automation2’255 Beiträge14. April 2010
    ...Ich habe immer davon geträumt, am Wasser leben zu dürfen. Es ist schlicht wunderbar /emoticons/default_biggrin.png.

    Mirella /emoticons/default_smile.png
    Das Plätschern des Bächleins am Morgen im Frühling, und die Vöglein pfeifen, einfach schön.....
  19. DoPa472 Beiträge15. April 2010
    Hallo zäme, da bin ich wieder!

    Also es hat sich herausgestellt, dass das eingerohrte Bächli kaum mehr Wasser führt, da die Quelle von einem anderen "Häusle-Bauer" zugebuddelt wurde... /emoticons/default_sad.png

    Das heisst zwar nun "kein Problem für uns", aber dadurch ist auch die Möglichkeit weg, etwas mit Wasser auf dem Grundstück zu machen (Biotop oder so).

    Am Dienstag kommt ein Architekt vorbei um mit uns über das Grundstück und die Umsetzung unserer Ideen zu reden. Er meinte am Telefon, dass er schon bei mehr Einschränkungen schöne, grosse Häuser gebaut habe. /emoticons/default_smile.png

    Trotz 20x 30m Grösse des Grundstücks werden nur ziemlich genau 11,5 m Breite und ca. 16m Länge (und 7m Höhe) bleiben um unser "Castle" zu bauen.

    Ich habe mir vor 2 Tagen den Sonnenuntergang vom Land aus angesehen und bin immer mehr überzeugt, dass da mal unser Häusle stehen wird.