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Badewannenarmatur auf Holzgebastel?

11Antworten7’159Aufrufevon goldbear · 31. August 2009letzter Beitrag vor 17 Jahren
  1. goldbear109 Beiträge31. August 2009
    Hallo zusammen,

    Wir waren heute nach zwei Wochen wieder mal auf der Baustelle unserer Eigentumswohnung. Grundsätzlich sind wir bis jetzt mit dem Bau zufrieden, aber heute haben wir ein paar fragwürdige Punkte in unserem Bad entdeckt.

    Die Befestigung der Armaturen für die Badewanne wurde an Holzplatten gemacht, die irgendwie dann wahrscheinlich hinter Gipsplatten und Plättli verschwinden sollen. Für mich sieht das ganze sehr fragwürdig aus, ausserdem ist das ganze ziemlich wacklig und scheint nicht gerade mit viel Fachverstand zusammengezimmert worden zu sein. Ich fühle mich ziemlich unwohl mit dieser Konstruktion, bevor ich da jedoch die ganze Truppe aufscheuche möchte ich gerne von Euch wissen, was Ihr davon haltet. Ist sowas tatsächlich üblich? Ich könnte mir vorstellen dass wir uns so später einige Probleme einhandeln werden...

    Geplant ist übrigens eine Sechseckbadewanne mit einem Einlauf an der Längsseite der Badewanne bzw. in der Ecke des Badezimmers.

    Ich hätte mir eigentlich entweder eine stabile Mauer dahinter gewünscht, oder dann halt eine Stahlplatte, auf der das ganze Befestigt wird. Aber so gefällt mir das ganze wirklich nicht!

    http://www.haus-forum.ch/picture.php?albumid=234&pictureid=2380&thumb=1 http://www.haus-forum.ch/picture.php?albumid=234&pictureid=2381&thumb=1

    Das zweite, was nicht ganz so schlimm ist aber uns einfach stört: Die Armaturen für die Regendusche wurden ein paar Zentimeter nach rechts versetzt eingebaut. Ich sehe absolut keinen Grund dafür, ausserdem finden wir dass es ziemlich besch...eiden aussieht. Leider haben wir nie einen einzigen Plan des Sanitärs gesehen, deshalb haben sie auch nie ein "Gut zum Bau" von uns erhalten... Hätten sie das getan, hätten sie jetzt wohl ein Problem weniger... Tja!

    http://www.haus-forum.ch/picture.php?albumid=234&pictureid=2382&thumb=1

    Und zuletzt war der Gipser natürlich noch so nett und hat es tatsächlich geschafft die nigelnagelneue Unterputzarmatur der Grohe Regendusche vollzuschmieren. Es ist nicht zu glauben....

    http://www.haus-forum.ch/picture.php?albumid=234&pictureid=2383&thumb=1

    Ich würde gerne Eure Meinungen insbesondere zum ersten Punkt hören.

    Danke und Gruss

    goldbear

  2. Pfälzer9’908 Beiträge31. August 2009
    Hallo goldbear,

    Du hast schon recht, aber andererseits ist schon wieder eine beachtliche Leistung, aus so vielen Abfallstücken aus Schaltafeln, eine Fläche für eine Installationswand zusammen zu bekommen...... Ich hoffe nicht, dass dies sie Schweizer Variante vom Trockenbau bedeutet?

    Das sind nun wirklich sehr ungeeignete Materialien dafür. Zumal der Fachhandel dafür alle Bauteile, in einer Stahlkonstruktion, bietet.

    Evtl. kommt aber noch eine Massivwand davor! Die Anschlüsse und die auf die Schaltafeln aufgebrachten Leitungen würden ansonsten nicht von einer einfachen Gipskartonplatte abgedeckt. Wenn dem so wäre, hätte er aber trotzdem eine andere, bessere Konstruktion zur Befestigung wählen können.

    In der Schweiz wird hier leider meist alles nur gemauert, für den korrekten Trockenbau hat hier keiner Interesse und somit auch KEINE AHNUNG! Das zeigt dann auch dieses Bild. Oder zumindest sind es nur wenige, welche es verstehen.

    Dein "böser Gipser" war hier vermutlich aber der Baumeister. In der Schweiz ist es ja üblich, dass diese später die Schlitze und Fehlräume verschließen. Also ggf. nochmals genau nachfragen, bevor es einen Uschuldigen trifft.

  3. Bauprofi739 Beiträge31. August 2009
    Hallo goldbear

    Also da sich deine Wohnung noch im Bau befindet und es sich um eine Wohnung in einer überbauung handelt, hat der GU und Sanitär hier die SIA bezüglich Schallschutz einzuhalten. Dieser hier gezeigte Aufbau ist ein grober Mangel, da nichts Körperschallgetrennt aufgebaut ist. Es gibt zur Zeit in der Schweiz nur vier Anbieter die Sanitäre Trockenbauelemente mit den entsprechenden Werten anbieten. Dies sind die Produkte von Geberit (GIS und Duofix) Nussbaumm (Optifis) und ein System von Knauff. Dein aufbau ist ein gebastel nicht mehr. Der Sanitär sollte sich schähmen so etwas abzuliefern.

    @Pfälzer

    Gebe Dir hier nur teilweise recht, da in Deutschland ebenfalls sehr gerne mit Holzlatten Vorwand gebaut wird. Dies sieht leider oft noch schlimmer aus. Habe solchen Pfusch auch in Deutschland gesehen. Und dort wird im Sanitär noch billiger zusammengeschustert.

    Grundsätzlich ist hier wiedermal zu sehen, was passiert, wenn man den letzten Rappen an der Sanitärseite spart. (Wahrscheinlich Gewinnoptimierung vom GU) Dann kommt so etwas heraus.

    Ich persönlich finde es einfach zum Kotzen, denn das entspricht nicht dem Qualitätsstandard dem ein ordentlich arbeitender Sanitär verschrieben hat.

    Gruss Bauprofi

  4. Hennessy854 Beiträge31. August 2009
    Das zweite, was nicht ganz so schlimm ist aber uns einfach stört: Die Armaturen für die Regendusche wurden ein paar Zentimeter nach rechts versetzt eingebaut. Ich sehe absolut keinen Grund dafür, ausserdem finden wir dass es ziemlich besch...eiden aussieht.
    Wir haben extra gewünscht, dass die Armatur rechts von der Regendusche montiert wird. Und zwar so, dass beim Einschalten der Dusche, der betreffende Arm nicht nass wird (Schockgefahr bei verschlafenem Bediener und kaltem Restwasser in der Leitung /emoticons/default_rolleyes.gif).

    Gruss

    Christian

  5. goldbear109 Beiträge31. August 2009
    Danke Pfälzer und Bauprofi für Eure Antworten. Die bekräftigen mich dass wir diesen Bastel nicht so stehen lassen können. Ich bin in Kontakt mit dem Architekten (ein GU in dem Sinn gibt es nicht), diese schauen es sich im Moment an und sollten mir dann Bescheid geben... Ich bin gespannt!

    @Hennessy: Mag ja sein, dass es Gründe dafür gibt die Armaturen nicht in der Mitte zu montieren. Aber wir wollen es nicht so, wir haben es gerne gerade, aufgeräumt und ordentlich /emoticons/default_wink.png Und ausserdem wurden wir nie danach gefragt wie wir es wollen, was ja das eigentliche Problem ist...

    Gruss

    goldbear

  6. Pfälzer9’908 Beiträge31. August 2009
    @Pfälzer

    Gebe Dir hier nur teilweise recht, da in Deutschland ebenfalls sehr gerne mit Holzlatten Vorwand gebaut wird. Dies sieht leider oft noch schlimmer aus. Habe solchen Pfusch auch in Deutschland gesehen. Und dort wird im Sanitär noch billiger zusammengeschustert.

    Gruss Bauprofi
    Hallo Bauprofi,

    das räume ich gerne ein, wenn Du dies so erlebt hast... DE ist groß.. der Preisdruck enorm...

    Ich selbst habe Holz nur dann gesehen, wenn ein einfaches Systemteil (früher) in einer C-Profilständerwand, als dessen Verstärkung, nochmals dahinter geschraubt wurden. Aber dies war dann nur ein Brett, von Profil zu Profil.

    Wie dem auch sei, ich persönlich verbaue schon seit den 80er Jahren nur Viega Elemente und ab etwa 93/94 ausschließlich noch GIS-Elemente, da man hier auch gleich noch kreative Wandlandschaften kreieren kann. Alles in einem System bleibt und ich jederzeit die Installation wieder gut erreichen kann.

  7. Arcuos2’160 Beiträge31. August 2009
    Hallo Goldbär,

    da wir eine recht individuelle Nasszone in unsere ETW bauten, war ich jeden 2. Tag auf der Baustelle und habe mich mit diesem Thema auseinander gesetzt...

    ...Wir waren heute nach zwei Wochen wieder mal auf der Baustelle unserer Eigentumswohnung. ...
    In dieser Bauphase empfehle ich fast täglich auf die Baustelle zu gehen.../emoticons/default_wink.png
    Die Befestigung der Armaturen für die Badewanne wurde an Holzplatten gemacht, die irgendwie dann wahrscheinlich hinter Gipsplatten und Plättli verschwinden sollen. Für mich sieht das ganze sehr fragwürdig aus, ausserdem ist das ganze ziemlich wacklig und scheint nicht gerade mit viel Fachverstand zusammengezimmert worden zu sein.
    Bei uns wurde das Trockenbausystem von Geberit verwendet. Allerdings muss ich sagen, dass auch dort zur hinteren Befestigung Holz verwendet wurde - nur eben eine massgeschneiderte, einzelne Platte (nicht so ein Flickwerk wie auf dem Foto...)Ein wichtiger Punkt ist sicher die zu machende Schalldämmung, wie es vorher angesprochen wurde. Ich kann bei Deiner Konstruktion diesbezüglich (auf dem Foto) nichts erkennen - da würde ich mal beim GU nachhaken!

    Ebenfalls sollte die Montageplatte sicher nicht "wackelig" sein - da muss noch nachgebessert werden!

    Ich hätte mir eigentlich entweder eine stabile Mauer dahinter gewünscht, oder dann halt eine Stahlplatte, auf der das ganze Befestigt wird. Aber so gefällt mir das ganze wirklich nicht!
    Eine "Stahlplatte" ist wohl nicht üblich und würde wohl mehr Probleme (Resonanz, Schallübertragung usw.) bringen als Holz oder Verbundwerkstoff.
    Was steht denn im Baubeschrieb zur Wohnung? Dort müsste nachzulesen sein, wie die Sanitärinstallation ausgeführt wird. Meist steht dann dort z.B. "...Sanitärinstallation wird durch ein branchenübliches System, z.B. von Geberit oder gleichwertig montiert..." Wenn da nix diesbezüglich steht, dann hast Du natürlich schlechte Karten - denn an diesen wichtigen Details wird oft geknausert und gespart. Der GU wird dann vermutlich sagen, es sei profisorisch und Du sollest abwarten bis das Bad fertig sei - denn Du kaufst ja eine fertige Wohnung. Dass dahinter gemachte "Gebastel" siehst Du dann allerdings nicht mehr und es ist manchmal wirklich unglaublich, was nur schon z.B. unter einer Badewanne alles drinnsteckt, wo man es dann nicht mehr sieht...(z.B. Bierdosen, Petflaschen, Zeitungen usw... alles schon vorgekommen)./emoticons/default_mad.png

    Darum unbedingt nachfragen, täglich auf die Baustelle gehen und kontrollieren - sonst ist plötzlich die Gipswand da und man sieht nix mehr!/emoticons/default_wink.png

    Und zuletzt war der Gipser natürlich noch so nett und hat es tatsächlich geschafft die nigelnagelneue Unterputzarmatur der Grohe Regendusche vollzuschmieren. Es ist nicht zu glauben....
    Naja Gipser sind nun mal Schweine (die meisten jedenfalls). Das wird sich dann aber durch den Saniär von selbst lösen, wenn er dann die Armatur montieren muss... da wäre ich jetzt nich pingelig - da gibts noch ganz andere Beispiele.../emoticons/default_ohmy.png
    Grüssle

    Arcuos

  8. goldbear109 Beiträge31. August 2009
    So, habe gerade vorher mit der Mitarbeiterin des Architekten telefoniert.

    Ihr Fehler war tatsächlich, dass sie scheinbar "vergessen" haben, uns die Sanitärpläne zu schicken. Es hat sich nun nämlich herausgestellt, dass die Armaturen der Dusche nach rechts versetzt sind, weil wir noch eine Duschstange haben. Dies war mir entfallen *ein bisschen schäm*, und nun sehe ich den Grund auch ein. Ich weiss nur noch nicht, ob wir es nicht schöner gefunden hätten, die Duschstange nach links zu versetzen und die Armaturen gerade unter der Dusche zu haben... Werde ich wohl heute Abend noch mit meiner Frau diskutieren müssen, muss das Forum nicht mehr interessieren /emoticons/default_smile.png

    Wegen des Badewannenaufbaus ist die eigentlich Standardantwort gekommen: "Das ist normal so". Ich bin ja eigentlich ein netter Mensch, aber da musste ich ein ganz kleines bisschen laut werden. Und gestärkt durch das Forum ging das natürlich noch besser...

    In einem Mail hat Sie mir nun bestätigt, dass der Architekt mit dem Sanitär das ganze anschauen werde. Wir werden sehen was dabei rauskommt.

    @Arcuos:

    Ich glaube ich muss von jetzt an auch mehr schauen gehen, aber bis vor kurzem ist einfach noch nicht viel passiert, deshalb haben wir jetzt so lange gewartet.

    Die Stahlplatte ist mir jetzt einfach so in den Sinn gekommen, bin gelernter Elektromechaniker und kein Bauprofi! Aber dass diese natürlich eher noch schlechter Punkto Schallschutz wäre als ein Holzbrett leuchtet mir jetzt durchaus ein...

    Den Baubeschrieb habe ich jetzt nicht zur Hand, aber heute Abend werde ich mal reinschauen.

    Das wegen dem vollgesauten Ventil stört mich eigentlich auch nicht wirklich, aber es ist halt eine schöne Anekdote zum Thema "Nicht mein Problem"...

    Danke und Gruss

    goldbear

  9. goldbear109 Beiträge11. September 2009
    Hallo zusammen,

    hier mal ein kurzes Update zu unserem Problemfall (falls es jemanden überhaupt interessiert...):

    Die ganze Konstruktion scheint nun einiges stabiler als am Anfang. Leider habe ich verpasst wie es darunter jetzt ganz genau aussieht, da alles am gleichen Tag erledigt wurde inkl. Verkleidung. Aber es scheint nun wenigstens alles stabil zu sein. Ich habe heftig daran rumgerissen, und da wackelt eigentlich nichts mehr...

    Ein etwas schaler Nachgeschmack bleibt natürlich, da wir nicht genau wissen wie es darunter aussieht. Aber wir wollen mal nicht so sein.

    Aber eintlich spielt es gar keine Rolle, da Sanitär und Gipser sowieso alles nochmals neu machen müssen /emoticons/default_biggrin.png

    Nachdem die Verschalung auf der Badewannen-Ecke drauf war, habe ich mal eingezeichnet, wo die Anschlüsse hingekommen wären. Dabei haben wir gemerkt, dass es ziemlich eng geworden wäre und haben dies daraufhin so dem Architekten mitgeteilt.

    Gestern Abend wurde dann ein Treffen mit Ihm und dem Sanitär arrangiert, und nach kurzem Gespräch hat er dann tatsächlich eingelenkt und gemeint, sie könnten das schon noch ändern. Er ist dann selbst höchstpersönlich in den Staub gekniet und hat die neuen Positionen für den Sanitär eingezeichnet. Toll!

    Interessant war nur noch, dass der Sanitär meinte, dass er sowieso bedenken gehabt hätte, wegen dem Montagewinkel für die Armatur, da diese scheinbar mehr Platz braucht als die reine Abdeckungsgrösse. Aber nichts sagen, oder?

    Der kurze Ärger ist nun verflogen und wir freuen uns wieder richtig auf unser Bad und die ganze Wohnung.

    Andere kleine Details werden sich hoffentlich auch noch erledigen, da bin ich nun zuversichtlich.

    Hier noch die Fotos vom aktuellen Stand:

    http://www.haus-forum.ch/picture.php?albumid=234&pictureid=2413&thumb=1 http://www.haus-forum.ch/picture.php?albumid=234&pictureid=2414&thumb=1

    Neu kommt der Anschluss für den Duschschlauch mit der Duschkopfhalterung auf die linke Seite. In der Mitte bleibt der Schwalleinlauf, und die Armatur rechts wird eingemittet.

    Danke & Gruss goldbear

  10. Bauprofi739 Beiträge11. September 2009
    Hallo goldbear

    Also mir scheint es so, dass dort nur verkleidet wurde. Das bringt schon Stabilität. Husch,Husch und der Kunde sieht den Pfusch nicht mehr. Ich an deiner Stelle würde bei der Bauabnahme genau auf die akustik in dem Gebäude achten, eventuell bei der Abnahme einen Spezialisten mitnehmen der Prüft ob die SIA eingehalten wurde. Wenn nicht wird es dann halt teuer für die Bauausführenden. Auch in den Vertrag würde ich prüfen ob die SIA für Schallschutz erwähnt ist. Dies sollte jedoch Standart sein.

    Gruss Bauprofi

  11. goldbear109 Beiträge11. September 2009
    Hallo Bauprofi,

    Der Tip bei der Abnahme auf die Akustik zu achten ist sicher gut. Werden wir tun, soweit das Möglich ist.

    Durch die noch sichtbaren Schlitze habe ich knapp erkennen können, dass die Konstruktion verstärkt wurde (Träger der vorher nicht da war), wie und wo genau weiss ich natürlich nicht.

    In unserem Baubeschrieb steht, dass der Schallschutz nach SIA gemacht werden muss, da könnten wir sie also notfalls festnageln!

    Danke & gruss

    goldbear

  12. Arcuos2’160 Beiträge11. September 2009
    Hallo Bauprofi,

    Der Tip bei der Abnahme auf die Akustik zu achten ist sicher gut. Werden wir tun, soweit das Möglich ist....

    ...In unserem Baubeschrieb steht, dass der Schallschutz nach SIA gemacht werden muss, da könnten wir sie also notfalls festnageln!
    Hallo Goldbear,
    soweit so gut... nur ist eine spätere Lösung bezütlich Akkustik mit grossen Umtrieben verbunden für Euch - genau darauf sind die GUs "spezialisiert" und rechnen damit, dass Ihr nach der Abnahme bald einziehen wollt und nicht später das Ganze Bad wieder aufgespitzt werden soll.../emoticons/default_wink.png

    Daher würde ich dringend empfehlen, Deinen Architekten und den Sanitär auf diese SIA-Norm hinzuweisen und auch, dass Du für die Abnahme einen Spezialisten aufbieten wirst! Ebenso kannst Du diesen Herren auch schon mal mitteilen, dass diese Nichteinhaltung der Norm und allenfalls eine Behebung dieses Problems später mit einer Konvenzionalstrafe auferlegt wird... dies schriftlich festhalten und unterschreiben lassen - wenn alles nach Norm gemacht wurde, dann kann Dir der Architekt problemlos so ein Schriftstück unterschreiben! Wenn nicht, dann ist der Fall wohl auch klar.../emoticons/default_wink.png

    So oder so, ich würde unbedingt auch die anderen Eigentümer darauf aufmerksam machen und diese u.U. "zusammentrommeln" - denn: Es nützt nix, wenn nur Deine Nasszelle nach SIA schallentkoppelt ist! Viel übler ist es, wenn Deine künftigen Nachbarn ebensolche "Basteleien" in Ihren Nasszellen haben - das sind dann die, die DU hörst...!/emoticons/default_wink.png

    Viel Durchhaltevermögen und Grüssle

    Arcuos