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Aussendämmung verarbeitung korrekt?

6Antworten3’278Aufrufevon Eich · 27. Mai 2014letzter Beitrag vor 13 Jahren
  1. Eich100 Beiträge27. Mai 2014
    Hallo zusammen

    Bei uns wurde die Aussendämmung angebracht, welche danach noch hinterfüllt wird. Es handelt sich hierbei um ein Produkt von Swisspor mit der Bezeichnung XPS 300 GE.  Mir ist nun aufgefallen, dass die Platten nicht auf dem Schwarzanstrich sind sondern mittels "Bauschaum" befestigt wurden und dadurch eine Spalte entstanden ist. Ich frage mich nun ob dies Standard ist oder ob es hier Vor- respektive Nachteile gibt. Ich bin der Meinung, dass durch die Luft die so an die Betonwand kommt doch der Isoliereffekt etwas minimiert wird oder liege ich hier falsch?

    Leider finde ich weder im Forum noch sonstwo genaue Hinweise.

    Kreuzfugen sind bei uns übrigens wenigstens nicht vorhanden.

    Vielen Dank für eure Hilfe!

  2. habaUgeot1’199 Beiträge27. Mai 2014
    hmmm... Lieber Eich

    Ich dachte eigentlich, die GE-Dämmung wäre eine Innendämmung? Gegen das Erdreich würde die SF-Typen verlegt? Also... da würde ich direkt bei der Swisspor mal noch nachhacken. Und dito beim Architekten.

    Der PU Schaum dürfte wohl der Volumenkleber sein.

    Ob das zulässig ist? Dito: bei Swisspor nachfragen.

    (Ich schreib jetzt nicht «Tosci, was denkst Du?», nicht dass er das Gefühl hat, ich würde ihm Arbeit aufbrummen.)

    Und bitte: Poste die Antworten. Wir sind gespannt. (ahäm. ich meinte natürlich, ich sei gespannt).

    Haba

  3. tommuller500 Beiträge27. Mai 2014
    Hoi Eich

    Gemäss Homepage von Swisspor wird beim von dir genannten Produkt das Anwendungsgebiet mit "Innenwand, Decke" und "Sockel-Perimeterdämmung" aufgeführt.

    Auch die Ausführungsarten gemäss Homepage des Herstellers sind nicht mit der Verarbeitung gemäss Deinen Bildern identisch.

    Bin ja kein Fachmann, aber gemäss Hersteller wäre glaube ich anders...

    Wie Haba ja bereits erwähnt hat, 1. Swisspor anfragen und 2. Architekt fragen. Am Besten noch bevor hinterfüllt ist... ;-)

    Gruss

    Tom

  4. Flat E.1’540 Beiträge28. Mai 2014
    Hallo zusammen,

    du musst dir keine grossen Sorgen machen ... die Platten sind tiptop für den Einsatz ... (SF bedeutet lediglich Stufenfalz)

    mit Perimeter-Schaum kleben ist heutzutage gang und gäbig ... alle 25 cm eine "Schaumwurst" und gut ist ... einziges Manko .. ganz korrekt wäre, am Schluss oben der Fuge entlang auf der ganzen Länge ebenfalls nochmals mit Perimeterschaum füllen und damit verhindern, dass beim hinterfüllen kein Erdreich hinter die Platten gelangt

    Verlust der Dämmwirkung durch die Luft ist zu vernachlässigen

    Gruss

    Flat E.

  5. Eich100 Beiträge28. Mai 2014
    Hallo zusammen

    Vielen Dank für eure Meinungen. Nach Flat E bin ich nun beruhigt. Ich habe es halt immer anders gesehen oder mich damals nicht so geachtet.

  6. Eich100 Beiträge28. Mai 2014 · bearbeitet
    Hallo zusammen, kleines Update

    Swisspor ist der Meinung SF oder GE kann beides verwendet werden. Unterschied ist einzig der "stufenfalz" und die höhere Druckbeständigkeit.

    Gleiches sagt mir auch mein Architekt. Somit bin ich etwas beruhigt...

    Was heute jedoch dazu gekommen ist, dass ein anderes Produkt verarbeitet wird.

    Beim Knauf Produkt habe ich einen Wert von 0.037, im Werkvertrag steh ein Wert von 0.036. Merke ich dies überhaupt und spielt die Mischung eine Rolle?

    Vielen Dank für eure Hilfe!

    .

  7. 0815?145 Beiträge29. Mai 2014
    Guten Tag Eich

    Die Dämmwirkung wird nicht abgemindert. Aber so wie die Platten geklebt sind, werden die Dämmplatten mit Luft hinterströmt (Konvektion). Wird die Fassade über alle Stockwerke in dieser Art weiter verlegt führt dies unweigerlich zu Feuchteschäden. Ich würde auch abklären, ob die Verklebung mit Bauschaum auf den Bitumenanstrich zulässig ist. Die Platten müssen satt gestossen werden. Hat es Fugen, müssen diese mit dem selben Material ausgefüllt werden, aus der auch die Fassadendämmung besteht (kein Bauschaum). Am bestem lässt Du den Systemlieferanten kommen und besprichst mit Ihm und dem Unternehmer die Arbeiten.  

    Bezüglich der schlechteren Wärmeleitfähigkeit des Dämmmaterials, würde ich dem Architekten fragen was im Energiemassnahme Nachweis berechnet wurde. Wird der U- Wert nicht eingehalten dürfen diese Platten nicht verbaut werden.

    Gruss 0815?