So ganz generell gefragt, wie würdet Ihr zum heutigen Zeitpunkt eine Hypothek von einer Million aufteilen (Anzahl und Höhe der Tranchen) und welches Hypothekarmodell favorisieren?
Mit den momentan tiefen Zinsen hat ja die Libor-Hypothek schon etwas an attraktivität eingebüsst, wenn die Banken Ihre Marge von +/- 1% aufschlagen, liegt man schon fast beim Zinsniveau einer 10-jährigen Festhypothek. Bleibt lediglich noch das Argument der Felxibilität, oder?
Festhypothek nur wenn sichergestellt ist, dass über diese Laufzeit/en du zu 99% sicher bist, dass sich weder in der Beziehung (Scheidungsrate immerhin ca. 41%) noch in der Arbeit eine negative Veränderung ergibt und wenn doch, dies für dich finanziell über die Restlaufzeit tragbar ist.
Leider sagst du nichts über deine / eure Situation.
Nun ja.. eine Scheidung schliesse ich aus und im Job sind wir beide gefestigt, 2 Kinder...von dem her - wobei, wer weiss schon 100% was die Zukunft bringt ;-) Aber ich diese Eventualitäten sollten tragbar sein !
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Wenn aufteilen dann so, dass alle zum gleichen Zeitpunkt enden.Ich werde voraussichtlich mit Libor erneuern. Die 1% Aufschlag der Banken ist durchaus verhandelbar.
würdest du die ganze million in eine laufzeit stecken?
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Nur eine Laufzeit. Bei einer Aufteilung ist kein Bankwechsel möglich wegen dem Schuldbrief. Bei 10 Jahren ev ein kleiner Teil auf 5 Jahre und dann nach 5 Jahren amortisieren und keine neue Hypo mehr machen. Bei Zinsen von 1-2% müsste ja ein signifikanter Betrag (Differenz von Ist-Zins zu 5%) gespart werden können. Zudem, wenn die Hypo in einer Hochzinsphase ausläuft macht man halt eine variable Hypo bis die Festhypo-Zinsen wieder passen.
Wir werden zur Zeit alles auf Libor 1 Monat machen (0,8%).
Der Gedanke dahinter ist, korrekt, tiefer kann es nicht mehr fallen, aber wir haben keine Ahnung, wann es wieder zu steigen beginnt, irgendeinmal wird dies sein. Und wenn man die Nachrichten auch nur etwas verfolgt (Fed, EZB, SNB) kann man reagieren, ein Telefon an die Bank und in langfristige Hypotheken "flüchten" um hoffentlich das Hoch zu umgehen... Klar das dies nur ein "gambling" ist, jedoch ist aus meiner Sicht das Risiko viel höher, wenn man nun in eine sehr langfristige Hypo rein geht mit 10 Jahren Laufzeit etc., da wir zum aktuellen Stand null abschätzen können, was in 10 Jahren sein wird...
Ich sage, im dümmsten Fall wird die langfristige 0.1% höher als jetzt, aber im Moment spart man mit dem Libor ebenfalls noch jeden Monat Geld... 😉
Wenn ihr verschiedene Laufzeiten abschliesst, seit ihr bei der Verlängerung der einzelnen Tranchen in einer schlechten Verhandlunsposition. Ich habe vor 2 Jahren zwei Tranchen langfistig abgeschlossen (über 7 und 10 Jahre). Das Ziel ist, dass die 7 jährige Hypo durch Ansparung von EK nicht mehr verlängert werden müsste und ich nach Ablauf der 10 jährigen Hypo meine Bank frei wählen kann.
Im Moment ist das Risiko einer starken Zinserhöhung aber recht gerring und es könnte sich lohnen den gesamte Betrag über eine kurze Laufzeit mit einer Tranche abzuschliessen
Ich beschäftige mich momentan mit derselben Frage. Wie wäre zB:
1. Schuldbrief:
5J 100'000 CHF
7J 400'000 CHF
2. Schuldbrief:
8J 500'000 CHF
Um flexibel zu bleiben, könnte man die 100K CHF Tranche nach 5J abbezahlen und somit auf den Markt reagieren. Oder um 1 Jahr verlängern damit sie mit der 7J 400K CHF zusammenfällt. Dann kann man auch mit anderen Kreditgebern neu verhandeln, da viele einen Übertrag von 2 Hypotheken (2 Schuldbriefe), welche nicht mehr als 1.5J auseinander liegen, akzeptieren. Dann wird beim Auslaufen der 1. Tranche der Vertrag abgeschlossen und beim Auslaufen der 2. Tranche muss diese dann zwingend ebenfalls zu dem neuen Kreditgeber portiert werden. Klar sind 1J nicht gerade viel zwischen zwei grossen Hypotheken, trotzdem scheint mir diese Lösung, in Anbetracht aller Vor- und Nachteile, die beste. Was meint ihr?
ich tendiere momentan zu einer grossen 10jährige und allenfalls eine kleine 5 jährige die gegenenfalls abezahlt werden kann. zum beispiel 900' und 100' !
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Pech hast Du, wenn in 10 Jahren die Hypotheke hoch sind, dann hast Du die ganze Belastung auf dem hohen Zinsniveau.
lg
Sidi
Nein, Pech hast du nur, wenn sie in 10 Jahren hoch sind, 3 Jahre davor aber tief und in 3 Jahre danach auch wieder tief. Das ist dann doch eher unwahrscheinlich...
Zudem, die Banken geben dir jetzt nur fest auf 10 Jahre, was sie an Schwankungen in der Zeit erwarten bzw. noch mit Gewinn ausgleichen können. Sprich, wenn alle davon aus gingen, dass wir in 10 Jahren bei 3% oder 5% stehen werden, würden sie jetzt nicht 1,3% anbieten...