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Archäologisches Amt

13Antworten2’921Aufrufevon skyline · 29. November 2007letzter Beitrag vor 19 Jahren
  1. skyline82 Beiträge29. November 2007
    Nachdem wir nun endlich (1-Jahr Planungszeit da Kernzone) unsere Baueingabe letzte Woche machen konnten, kam schon der nächste Stolperstein.

    Das Archäologische Amt hat Einsprache erhoben und zieht die Einsprache nur zurück, wenn Sie beim Aushub dabei sein darf.

    Hat jemand Erfahrung damit oder auch schon erlebt?

    Wäre froh um jede Info.

  2. turbo29. November 2007
    Hi

    Herzliches Beileid. Habe keine Erfahrungswerte damit. Kann mir diese Typen nur vorstellen wie sie im weissen Zelt mit den Pinselchen die Steine abstauben um sicherzustellen, das keine Tonscherben oder alte Münzen verloren gehen.

    Während dieser Zeit würde deine Baustelle still stehen.

    Weiss von Wetzikon, wo es mehrere Jahre gedauert hat, bis die Fläche überbaut werden konnte.

    Link

    Eventuell käme ein Prozess günstiger.

    Am günstigsten kämst du vermutlich davon wenn ein irrer in einer Nacht und Nebel Aktion mit dem grossen Bagger das Grundstück umpflügt . /emoticons/default_mad.png(Soll keine Anstiftung zu einer Straftat sein.)

    Frag doch nach der maximalen Verzögerung welche aufläuft, wenn etwas gefunden würde.

    Turbo

  3. emil172’299 Beiträge30. November 2007
    Seid kooperativ! Das ist ein Vorgang im ordentlichen Bewilligungsverfahren und keine Schikane. Wahrscheinlich liegt Euer Bauvorhaben in einem historisch interessanten Gebiet. Mit denen kann man reden! Erkundigt Euch doch erst mal, warum diese Einsprache erfolgt ist und was dort für Bodenfunde erwartet werden. Es ist auch nicht so, dass die Kantonsarchäologie die Interessen der Landeigentümer einfach übergehen darf.

    Wenn Ihr das Grundstück gutgläubig als Bauland erworben habt und dem Vorbesitzer bekannt war bzw. hätte sein müssen, dass dort mit grosser Wahrscheinlichkeit Bodenfunde zu erwarten sind (z.B. weil das bei allen Nachbargrundstücken auch so war), könnte man das als verschwiegenen Mangel bzw. Fehlen einer zugesicherten Eigenschaft interpretieren und auf den Verkäufer zurückkommen, weil dieser hätte darauf hinweisen müssen, dass es wegen vermuteten Bodenfunden zu Bauverzögerungen kommen könnte.

  4. skyline82 Beiträge30. November 2007
    Hallo Emil17

    Das Bauland ist seit jeher im Besitz der Eltern meines Freundes. Nebenan wurde erst kürzlich ein Haus gebaut, ist mir aber nicht bekannt, dass da irgendso ein Archäologieheini dabei war. Ich werde unseren Nachbarn aber mal darauf ansprechen.

    Ich nehme an, weil es Lehmboden ist, hoffen die wahrscheinlich etwas zu finden.

    Mal schauen wie es weitergeht.

  5. emil172’299 Beiträge30. November 2007
    Normalerweise haben die Archäologen gute Gründe, wenn sie Funde vermuten, da sie eigentlich immer in Zeitnot sind und Notgrabungen unbeliebt sind, weil man da nicht sorgfältig genug arbeiten kann. Nur weils Lehmboden ist glaub ich nicht.

    Ich war vor langer Zeit als Ferienjob mal auf so einer Grabung und es war echt spannend, was man aus ein paar Scherben und verfärbten Erdspuren alles herauslesen kann. In Basel gibt es z.B. ein Institut, wo man mit beachtlichem Erfolg rekonstruieren kann, was die Leute früher angepflanzt und gegessen haben.

    Ich würde direkt auf der Kantonsarchäologie bei dem Beamten nachfragen, der die Einsprache veranlasst hat, vielleicht seht Ihr dann Eure zukünftige Baustelle mit anderen Augen.

  6. turbo30. November 2007
    Hallo

    Begreife nicht, das man für so was Steuergelder rausschmeissen kann. Was für einen Nutzen hat es, zu wissen, was die Römer gegessen und gesch.... haben.

    Die könnten Ihre Arbeitskraft auch sinnvoller für die Gemeinschaft aufwenden als hart arbeitenden Landbesitzern das Leben schwer zu machen.

    (Meine Meinung /emoticons/default_eek.png)

    Turbo

  7. Guest30. November 2007
    Hallo

    Begreife nicht, das man für so was Steuergelder rausschmeissen kann. Was für einen Nutzen hat es, zu wissen, was die Römer gegessen und gesch.... haben.

    Die könnten Ihre Arbeitskraft auch sinnvoller für die Gemeinschaft aufwenden als hart arbeitenden Landbesitzern das Leben schwer zu machen.

    (Meine Meinung /emoticons/default_eek.png)

    Turbo
    Es ist ein Teil der Geschichte und es gibt Leute, die interessieren sich nun mal dafür. Lass denen die Freude an ihrem Job, wie man sie dir auch lässt.

    Wir bräuchten ja in dem Fall auch keine Meteorologen, das Wetter kommt nämlich sowieso, ob die das nun voraussagen oder nicht /emoticons/default_additional/134.gif

  8. turbo1. Dezember 2007
    Wir bräuchten ja in dem Fall auch keine Meteorologen, das Wetter kommt nämlich sowieso, ob die das nun voraussagen oder nicht /emoticons/default_additional/134.gif
    Bei der teils miesen Trefferquote des Wetterdienstes habe ich mir das auch schon gesagt /emoticons/default_biggrin.png

    Turbo

  9. patbone592 Beiträge1. Dezember 2007
    Hallo

    Begreife nicht, das man für so was Steuergelder rausschmeissen kann. Was für einen Nutzen hat es, zu wissen, was die Römer gegessen und gesch.... haben.

    Die könnten Ihre Arbeitskraft auch sinnvoller für die Gemeinschaft aufwenden als hart arbeitenden Landbesitzern das Leben schwer zu machen.

    (Meine Meinung /emoticons/default_eek.png)

    Turbo
    ...wäre schön, wenn von dir von zeit zu zeit mal irgendein konstruktiver beitrag käme... solltest du dich hier in einem politblog wähnen, so müssen wir dich enttäuschen, dann hast du dich in der adresse geirrt. probiers doch mal hier, gefällt dir vielleicht...? /emoticons/default_wink.png

  10. turbo3. Dezember 2007
    ...wäre schön, wenn von dir von zeit zu zeit mal irgendein konstruktiver beitrag käme... solltest du dich hier in einem politblog wähnen, so müssen wir dich enttäuschen, dann hast du dich in der adresse geirrt. probiers doch mal hier, gefällt dir vielleicht...? /emoticons/default_wink.png
    Tja,

    Wenn nebst der nakten Fakten, übers bauen wirklich kein Platz für einen faulen Spruch ab und zu vorhanden ist, bin ich wirklich falsch hier.

    Für solch eine triste Sache ist mir die Zeit zu schade.

    Turbo

  11. raycecile2’603 Beiträge3. Dezember 2007
    Streitet euch doch über PN, dieses Thema geht um die Sorge über eine Bauverzögerung, ob die Anliegen des archäologischen Amtes nun für uns verständlich sind, ist für den Themenstarter nicht von Belang...

  12. Pät Basel9 Beiträge5. Dezember 2007
    @skyline

    wir haben ebenfalls unsere baueingabe eingereicht. resp. einsprachefrist ist abgelaufen. (kanton BL)

    einzige einsprache: archäologisches amt.

    gemäss unserem GU ist dies normal und sollte absolut kein problem sein. die wollen einfach vorsichtshalber beim aushub überall dabei sein. ich denke du musst dir da nicht gross sorgen machen...!

    gruss Pät

  13. Dominik269 Beiträge5. Dezember 2007
    Hallo Pät

    Wo baut ihr denn? In Augst (Augusta Raurica) oder wo gibts denn noch potentiell archäologisch wertvolle Fundstätten in BL?

    Gruss

    Dominik

  14. Pät Basel9 Beiträge5. Dezember 2007
    Hallo Pät

    Wo baut ihr denn? In Augst (Augusta Raurica) oder wo gibts denn noch potentiell archäologisch wertvolle Fundstätten in BL?

    Gruss

    Dominik
    Salü Dominik

    in biel-benken. wie gesagt, denke dies ist wirklich nur prophylaktisch und hat absolut nichts zu sagen. gleich neben dran wurde ebenfalls gebaut und nichts gefunden../emoticons/default_smile.png