Unser Architekt schlägt uns im EG-Bereich einen Anhidrit-Mörtel-Unterlagsboden vor, das sei das optimale derzeit. Was meint ihr dazu? Wir machen einen Holzständerbau, womit nur der Keller und der OG-Boden aus Beton sein wird. Wir machen eine Perimeter-Dämmung im Keller und evt. auch eine Schüttung unter der Bodenplatte (zusätzliche Dämmung).
Wir haben auch UG/EG in massiv und der ganze oberste Stock ist ein Holzaufbau. Wir haben im ganzen Bau einen Anhydrid Boden, welcher geschliffen und versiegelt wird.
Ich habe so ein Haus bereits mal besichtigt (siehe mein Fotoalbum) und fand diesen Boden toll. Er hat was von einem Naturboden, da gewisse Unregelmässigkeiten bestehen, ist pflegeleicht und praktisch unverwüstlich.
Wir haben auch UG/EG in massiv und der ganze oberste Stock ist ein Holzaufbau. Wir haben im ganzen Bau einen Anhydrid Boden, welcher geschliffen und versiegelt wird.
Ich habe so ein Haus bereits mal besichtigt (siehe mein Fotoalbum) und fand diesen Boden toll. Er hat was von einem Naturboden, da gewisse Unregelmässigkeiten bestehen, ist pflegeleicht und praktisch unverwüstlich.
also wir planen oft mit einem anhydritboden anstelle eines unterlagsboden. der vorteil ist man braucht etwas weniger aufbau daher kann man mehr raumhöhe gewinnen und ein anhydritboden trocknet schneller als ein ub. Die bauliche warte- / austrocknungszeit verkürzt sich daher noch etwas.
ich hab noch nie gehört dass dieser als sichtboden belassen wird. ist für mich ein "roh" material und finde wirkt sehr kühl als fertiger boden. vorallem muss das ganze sehr sauber abtaloschiert werden damit es regelmässig aussieht. ich würde mich auf dieses spielchen nicht einlassen. darüber kann man alles an bodenbeläge legen was auf dem markt erhältlich ist.
ich hab noch nie gehört dass dieser als sichtboden belassen wird. ist für mich ein "roh" material und finde wirkt sehr kühl als fertiger boden. vorallem muss das ganze sehr sauber abtaloschiert werden damit es regelmässig aussieht. ich würde mich auf dieses spielchen nicht einlassen.
...naja, bloss weil du das noch nie gehört hast, wird es noch grad nicht zum "spielchen", auf das man sich einlassen müsste... /emoticons/default_rolleyes.gif
versiegelte, durchgefärbte, fugenlose (anhydrit)böden auf weiss- oder grauzementbasis sind gewiss nichts für den 08/15-liebhaber, allerdings sind solche bodenbeläge auf dem markt längst etabliert und passen bestens in verschiedenste wohnumgebungen.
natürlich kann einem das gefallen oder eben nicht, aber es gibt auch leute, die mögen's grade weil's nicht ganz so regelmässig und perfekt aussieht, so wie man das von den allgegenwärtigen plattenböden her kennt.
Gut ich war anfangs auch skeptisch als ich es gehört habe. Allerdings haben wir uns dann genau so einen Boden angeschaut in einem Haus und fanden ihn toll. Er wird geschliffen und versiegelt, ist aber natürlich unregelmässig. Halt genauso wie ein Natursteinboden, der ist ja auch nie ganz einheitlich.
Der Anhydritboden ist auf einer Gipsbasis. Fertigbeläge welche im ein-Guss-Verfahren aufgetragen werden sind auf einer Zementbasis aufgebaut. Solche Bodenbeläge gibt es sehr Wohl aber dann sind Eure Aussagen über das Produkt nicht korrekt. Dieser Bodenbelagstyp heisst nicht anhydrit. Da es div. Anbieter gibt, gibt es auch verschiedene Namen dieser Produkte.
Ich kann Bettina an dieser Stelle nur Zustimmen, ein Anhydrit-Boden ist kein Fertigbodenbelag sondern ein Unterlagsboden, welcher als Basis für den weiteren Aufbau verwendet werden kann (z.B. Plattenbeläge oder Fliessbeläge in diversen Arten).
Ein Anhydrit-Unterlagsboden ist als definitiver Bodenbelag (weil Unterlagsboden) nicht geeignet und hat demnach auch nichts mit nicht kennen oder 08/15 Ansicht zu tun (@patbone /emoticons/default_mad.png )
@ patbone
...naja, bloss weil du das noch nie gehört hast, wird es noch grad nicht zum "spielchen", auf das man sich einlassen müsste...
versiegelte, durchgefärbte, fugenlose (anhydrit)böden auf weiss- oder grauzementbasis sind gewiss nichts für den 08/15-liebhaber,
Ich kann Bettina an dieser Stelle nur Zustimmen, ein Anhydrit-Boden ist kein Fertigbodenbelag sondern ein Unterlagsboden, welcher als Basis für den weiteren Aufbau verwendet werden kann (z.B. Plattenbeläge oder Fliessbeläge in diversen Arten).
Ein Anhydrit-Unterlagsboden ist als definitiver Bodenbelag (weil Unterlagsboden) nicht geeignet und hat demnach auch nichts mit nicht kennen oder 08/15 Ansicht zu tun (@patbone /emoticons/default_mad.png )
...ach was, völliger Quatsch, der Beispiele gibt es unzählige:
Man unterscheide Anhydritboden und Anhydrit-Unterlagsboden.
Ein Unterlagsboden, wie das Wort schon sagt, ist die Unterlage für einen Boden. Im Titel dieses Themas steht Anhydrit-Unterlagsboden. Der Einwand von Yogi ist somit nicht "völliger Quatsch", sondern korrekt.
Danke Polo ... genau das wollte ich auch noch schreiben. Irgendwoher kommt der ausdruck wohl - Unter - lags - boden mit Betonung auf UNTER.
@patbone: Du redest hier die ganze Zeit von einem Anhydritestrich in Fachkreisen auch Bekannt under AE 20 welcher calciumsulfatgebunden ist. Dies ist der fertige Bodenbelag... welcher eigentlich hier im Bereich Unterlagsboden nicht wirklich viel zu suchen hat.
Nur weil auf einer Architekturseite steht: Boden Anhydrit fugenlos heisst das nicht das der UB gemeint ist. (Architekten schreiben ja auch nicht die Genaue Bezeichnung auf, es sollen ja auch laie verstehen).
Hoffe dass dies verständlich genug war /emoticons/default_additional/167.gif ansonsten doch einfach mal bei einem Fachmann anfragen welcher solche Böden verlegt / produziert./emoticons/default_biggrin.png😀
@bettina / @polo Danke für die guten Statements und Ausführungen, nun endlich kommt Fachkenntnis ins Spiel...
ich denke jetzt ist's für jedermann verständlich, dass es eben nicht damit getan ist, einfach Halbwissen an wirklich interessierte zu verbreiten, nur Wissen hilft den Bauherren rsp. Käufern wirklich weiter.
Lieber einmal mehr nichts sagen, als einmal zuviel das Falsche (oder nur halb Richtige). So entstehen die bekannten "aber ich habe doch gemeint" Diskussionen zwischen Bauherren/Käufern und Architekten und GU's /emoticons/default_additional/105.gif Im Zweifelsfall hat man anschliessend das falsche Produkt und Frust, oder Ärger weil keiner den Fehler eingestehen will. Und die Ausrede... "aber der Böse Onkel im Forum hat gesagt" ....zählt in der echten Welt nicht🙄
ich hab noch nie gehört dass dieser als sichtboden belassen wird. ist für mich ein "roh" material und finde wirkt sehr kühl als fertiger boden. vorallem muss das ganze sehr sauber abtaloschiert werden damit es regelmässig aussieht. ich würde mich auf dieses spielchen nicht einlassen.
grüässli
ich erinnere an dieses zitat, darauf habe ich reagiert. ob und wieviel fachwissen dabei im spiel(chen) war, sei dem geneigten leser selbst überlassen...
ch erinnere an dieses zitat, darauf habe ich reagiert. ob und wieviel fachwissen dabei im spiel(chen) war, sei dem geneigten leser selbst überlassen... cheers pb
sagte es und verstand noch immer nicht um was es geht... und zur verbesserten Selbstdarstellung "greift er andere an"... hmmm welch trauriges Spiel /emoticons/default_tongue.png
sagte es und verstand noch immer nicht um was es geht... und zur verbesserten Selbstdarstellung "greift er andere an"... hmmm welch trauriges Spiel /emoticons/default_tongue.png
hoppla, du schlägst ja schon einen ganz giftigen Ton an, nach gerade mal 6 bescheidenen Beiträgen... /emoticons/default_confused.png😕
Lassen wir den "Expertenstreit" bzw. die Wortklaubereien also ruhen und gehen über zu einem würdigen Umgangston. Persönliche Diffamierungen sind hier im Forum eigentlich unnötig und nicht so gern gesehen.
In diesem Sinne - ein entspanntes Wochenende, lieber Yogi
Da gibt es Unterlagen zu Anhydritboden sowie Anhydrit als fertigen Bodenbelag.
Wir kriegen unseren nächste Woche - ich finde er sieht toll aus. Sicherlich etwas modern und nicht jedermanns Sache. Bei uns passt er halt wunderbar zum Haus.
Ich bin etwas verwirrt ... ein Hersteller von Anhydirtböden hat mir gesagt, diese eignen sich nur als Unterlagsböden ... er würde einen Polyurethanboden empfehlen. Kann mich mal jemand aufklären was ich dem Architekten/Spezialisten sagen muss, was ich will, damit ich einen wiederstandsfähigen, pflegeleichten schönen, farbigen Boden erhalte, welcher evt. sogar an die Wände hochgezogen werden kann?