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Ameisen in Blumentopf

15Antworten3’320Aufrufevon Garten89 · 22. Juli 2015letzter Beitrag vor 11 Jahren
  1. Garten8929 Beiträge22. Juli 2015
    Hallo zusammen

    Ich habe seit einer Woche folgendes Problem:Ameisen im Blumentopf...Habe schon Ameisenköder gekauft,bringt nix,habe es mit Zimt und Backpulver versucht-ohne Erfolg.Ebenfalls ohne Erfolg Bier und Honig.Was kann ich noch tun um die Dinger los zu werden ohne die Pflanze zu entfernen?

  2. Armin1509584986840 Beiträge22. Juli 2015
    Du kannst es noch mit Matil versuchen, ein Mittel von Maag das du giessen kannst. Wenn sonst nichts hilft.

  3. Odenwälder3’148 Beiträge22. Juli 2015
    Jou Martina, wenn du keine Chemie einsetzen willst und der Blumentopf nicht allzu groß ist,

    diesen einfach in einen Eimer oder Kübel mit Wasser eintauchen damit die Erde knapp überspült wird.

    Wenn man dies öfters wiederholt, sollten die Ameisen bald verschwunden sein.

    Den Blumentopf ruhig etwas länger eintauchen und prüfen, ob die Ameisen hervor kommen.

    Anschließend den Blumentopf ohne Unterschale absetzen, damit das Wasser wieder ablaufen kann.

    Dann sollte die Pflanze/Blume keinen Schaden erleiden.

    Hier findest du noch weitere Tipps die Ameisen vertreiben sollen: ameisen-bekaempfen

    Gruß

    Heinrich

  4. Andreas7’092 Beiträge23. Juli 2015
    was bewirken denn ameisen im blumentopf schädliches ?

    es sind ja keine blattschneidameisen....

    steht der topf draussen oder in der guten stube ?

  5. Armin1509584986840 Beiträge23. Juli 2015
    Ameisen sind eigentlich ausgesprochen nützliche Tiere, denn sie übernehmen in der Natur die Rolle der Gesundheitspolizei. Leider haben Ameisen aber auch ein paar Eigenschaften, die Hobbygärtnern das Leben schwer machen können. Das kannst Du tun, wenn die Insekten lästig werden.

    Ameisennester umsiedeln

    Wenn die Ameisen in deinem Garten langsam lästig werden, mussten Du sie nicht gleich bekämpfen. In vielen Fällen reicht es, wenn Du die Tiere einfach umsiedelst. Das funktioniert folgendermaßen: Stell einen mit Holzwolle gefüllte Blumentöpfe mit der Öffnung nach unten auf die Ameisenstraßen und warte einfach ab. Nach einiger Zeit beginnen die Ameisen, ihr Nest in den Blumentopf umzusiedeln. Das erkennst Du daran, dass die Insekten ihre Puppen in die neue Unterkunft bringen. Warte ab, bis der Umzug abgeschlossen ist, und nehme dann den Blumentopf mit einer Schaufel auf. Der neue Standort sollte mindestens 30 Meter vom alten Nest entfernt sein, da die Ameisen sonst in ihren alten Bau zurückkehren.

    Natürliche Vertreibungsmittel

    Es gibt verschiedene Hausmittel deren Duftstoffe Ameisen nicht mögen. Dazu zählen unter anderem Lavendelblüten, Zimt, Gewürznelken, Chilipulver oder Zitronenschalen. Streue die Substanzen einfach auf Ameisennestern und –Straßen aus. Als Ameisenbarriere haben sich auch Kreidepulver oder Gartenkalk bewährt. Man kann beispielsweise vor Hauseingängen einfach eine dünne Linie ausstreuen und die Wände zusätzlich mit einem dicken Kreidestrich versehen. Die Ameisen überqueren die alkalisch wirkenden Substanzen nicht.

    Ameisen mit Hausmitteln bekämpfen

    Zur direkten Bekämpfung von Ameisen gibt es ebenfalls Hausmittel. Bewährt hat sich vor allem abgestandenes Bier, das mit einem Esslöffel Honig angereichert wurde. Fülle es in eine flache Schale mit senkrechten Wänden und platzieren Sie es auf einer Ameisenstraße. Der süße Geruch lockt die Ameisen an, sie fallen in die Flüssigkeit und ertrinken. Backpulver wirkt übrigens sehr unzuverlässig, obwohl es immer wieder als Hausmittel zur Ameisenbekämpfung empfohlen wird. Die Ameisen fressen das Backpulver entgegen der landläufigen Meinung nicht, können bei Kontakt mit der alkalischen Substanz aber an Verätzungen sterben.

  6. Odenwälder3’148 Beiträge23. Juli 2015
    Ameisen sind eigentlich ausgesprochen nützliche Tiere, denn sie übernehmen in der Natur die Rolle der Gesundheitspolizei. 
    Jou Armin, so lange sich die Ameisen draußen befinden stimmt diese Aussage.

    Wenn sie sich aber in Wohnräumen eingenistet haben, können sie zu Überträgern von Krankheitserregern werden.

    Schließlich verschmähen sie auch verendete Tiere oder Reste von der Katze angeschleppter Mäuse nicht. 

    Insbesondere dann, wenn Ameisen einen Weg in Vorratskammern gefunden haben ist diese Gefahr sehr groß.

    Sie von da wieder zu vertreiben ist mitunter sehr schwierig und manchmal ohne "Kammerjäger" nicht zu realisieren.

    Habe selbst schon erlebt, dass sich Ameisen sogar durch die Deckel-Dichtung von Marmelade-Gläsern "durchgenagt" haben.

    In einem Blumentopf auf dem Balkon oder am Fenster möchte ich daher keine Ameisen haben, im Garten ist genug Platz.... /emoticons/default_icon_mrgreen.gif  

    Gruß

    Heinrich 

  7. Armin1509584986840 Beiträge23. Juli 2015
    Ja Heinrich da gebe ich dir absolut Recht, in der Wohnung stellen sie ein Risiko dar. Darum habe ich ja auch vorgeschlagen es mit Matil von Maag zu probieren. Aber solche Ratschläge kommen ja hier jeweils nicht so doll an /emoticons/default_rolleyes.gif

  8. Odenwälder3’148 Beiträge23. Juli 2015 · bearbeitet
    Darum habe ich ja auch vorgeschlagen es mit Matil von Maag zu probieren. Aber solche Ratschläge kommen ja hier jeweils nicht so doll an /emoticons/default_rolleyes.gif
    Jou Armin, das ist auch ganz gut so... /emoticons/default_icon_mrgreen.gif

    Es wird von der Industrie genug Gift eingesetzt und verbreitet.

    Hab grad kürzlich im TV einen Bericht über Glyphosat gesehen.

    Da kann es einem echt übel werden wenn man mal sieht, in welchen Nahrungsmitteln Glyphosat inzwischen enthalten ist.

    Daher sollten wenigstens wir Kleingärtner mit gutem Beispiel vorangehen und jeglichen Einsatz von Gift unterlassen.

    Auch wenn dies nur ein "Tropfen auf den heißen Stein" auf dem Weg zu einer giftfreien Umwelt ist.

    Gruß

    Heinrich 

  9. Andreas7’092 Beiträge23. Juli 2015
    Also giftfreie umwelt wünsche ich mir nicht, denn schlangen und pilze will ich ja nicht auch noch ausrotten.... /emoticons/default_icon_mrgreen.gif

  10. Odenwälder3’148 Beiträge23. Juli 2015
    Also giftfreie umwelt wünsche ich mir nicht, denn schlangen und pilze will ich ja nicht auch noch ausrotten.... /emoticons/default_icon_mrgreen.gif
    Jou Andreas, da stimme ich dir zu... /emoticons/default_icon_mrgreen.gif

    Hätte die von mir gemeinten Gifte auf "Industriell hergestellte Giftstoffe" oder "Nicht natürlich vorkommende Giftstoffe" präzessieren sollen.... /emoticons/default_laugh.png

    Gruß

    Heinrich

  11. Andreas7’092 Beiträge23. Juli 2015
    Giftkatastrophe von Bhopal hat nichts

    mit der Königskobra  zu tun.... /emoticons/default_cool.png

  12. Garten8929 Beiträge24. Juli 2015
    Du kannst es noch mit Matil versuchen, ein Mittel von Maag das du giessen kannst. Wenn sonst nichts hilft.
    Kann dieses Mittel auch angewendet werden wenn eine Zucchetti Pfanze im Topf steht?Beleibt die Pfanze erhalten?

  13. Armin1509584986840 Beiträge24. Juli 2015
    Ja kannst Du, aber ich würde dann die Zucchetti nicht mehr essen.

  14. Odenwälder3’148 Beiträge24. Juli 2015
    Ja kannst Du, aber ich würde dann die Zucchetti nicht mehr essen.
    Oha... /emoticons/default_ohmy.png , das spricht aber nicht für ein umweltverträgliches Mittel.... /emoticons/default_wink.png

    Gruß

    Heinrich

  15. Garten8929 Beiträge24. Juli 2015
    Okee in diesem Fall doch die Wasser Wariante

  16. Armin1509584986840 Beiträge24. Juli 2015
    Ja die Wasservariante ist bei Gemüse angebrachter.

    Es soll sich zwar Rückstandslos abbauen und sehr Pflanzenverträglich sein. Aber mit Gemüse habe ich mit diesem Mittel noch keine Erfahrungen. Wahrscheinllich könntest du das Gemüse immer noch gefahrlos geniessen, aber sicher ist sicher